﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><Search><pages Count="164"><page Index="1" isMAC="true"><![CDATA[ B30591|2–2023JUNI|EURO11,–
PORSCHECLUB MOTORSPORT | EVENTS | LIFESTYLE | REISEN | GOURMET
  ]]></page><page Index="2" isMAC="true"><![CDATA[                    Um den Traum vom Sportwagen zu bewahren.
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  ]]></page><page Index="3" isMAC="true"><![CDATA[                 Dreams
Ja, man darf auch noch träumen dürfen.
Diesen Satz sagte mir ein Vater anlässlich der 75-Jahr-Feier in Hockenheim. Sein Sohn, etwa 12 Jahre alt, wollte unbedingt einmal eine Taxifahrt mit einem dieser Porsche machen, die gerade an uns vorbeirauschten. Vollgeklebt mit den Logos all seiner Spon- soren – es war der Porsche Carrera Cup ... Und der Bub wollte einfach mal so mitfahren. Da sagt der Vater zum Sohn: „Ja, man darf auch noch Träume haben.“ Und genau so ist die Marketingstrategie von Porsche ausge- legt. Emotionen wecken, weg von Technik und Hubraum, Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradlenkung*.
Das Wochenende in Hockenheim Mitte Juni bot den etwa 80.000 Besuchern eine einma- lige Gelegenheit, die zweitürigen Porsche in ihrer schönsten Form zu sehen. Die Farb- palette der an die 450 Porsche auf dem Ge- lände, auch wenn derzeit noch die dunklen Farbtöne überwiegen: zunehmend bunt. Das auch, weil wir bunt träumen und seit einigen Jahren auch direkt am Computer unseren Porsche so konfigurieren können/dürfen, wie wir wollen. Schalten wir KI noch mit ein, dann sind wirklich keine Grenzen mehr in der optischen Ausgestaltung unserer Porsche gesetzt.
Den Airbrushern, Lackierereien und Folien-Beklebern dieser Welt winken goldene Zeiten.
Für mich zählt jedoch das, was ich mit mei- nen Augen hier in Hockenheim sehe, gesehen habe. Lasse ich das „Beiprogramm“, die ADAC-GT Masters, mal außen vor (die man sowieso nur mit dem richtigen Bändle in der Boxengasse oder auf dem Catering- Dach miterleben konnte), dann präsentierten die Porsche-Marketingstrategen einen wahr- lich bunten Reigen, um damit den Mythos Porsche auch bei denen zu wecken, die ... Ach was, die Faszination Porsche, das Porsche-Gen, wird vielen Kindern schon in die Wiege gelegt ...
Denn nur so lässt es sich erklären, warum sich am Zugang zur Porsche Kids Driving School lange Schlangen bildeten, sich am
Stand von Porsche Mission E (naturgemäß) junge und neugierige Menschentrauben bil- deten. Als wahrer Magnet ist/war es wieder einmal die lebende Legende Walter Röhrl, der immer wieder „die Alten“ und (erfreulicher- weise) zunehmend wieder viele junge Menschen für die Marke Porsche begeistern kann.
Aber doch noch ein Gedankengang zu den ADAC Masters, bei denen, neben der Profi- Serie Semi-Sportserie Porsche Carrera Cup, besonders die Porsche Sprint Challenge Classic Deutschland das Herz des „wahren“ Porsche Fans begeisterte.
Viele werden mich jetzt „steinigen“. Bitte nicht! Aber ist/war es nicht diese geradezu ohren- betäubende Geräuschkulisse, das Donnern und Dröhnen der Motoren, das Kreischen der Bremsen, der „Duft“ von Öl und Reifen in Verbindung mit dem Grillgut an Würstchen und (auch) veganem Dingsda, die all die schönen bunten, lustigen und strategisch sicherlich bedeutsamen Marketing-Puzzle- Maßnahmen von Porsche übertönte?!
Die die Porsche-Feier zum 75. zu dem machten, was uns als Motorsportbegeisterte fasziniert? Gestern, heute und auch noch übermorgen.
Was/wie wäre der Hockenheimring und alle anderen Rennstrecken ohne all diese Töne, dieses Brausen und Sausen, der Ansturm auf unsere fünf Sinne? Wie, wenn wir nur (noch) das leise "Säuseln" der E-Autos hören würden?
Klar doch, dass das auch die richtige Platt- form für den PCD war. Gut platziert, gleich in Nähe zum Porsche Clubhouse stand der PCD-Container. Unter der fachkundigen Regie von Gabi Decker, ihrem Mann Richard und den Kolleginnen Doris Kayser und Claudia Welzel war hier die Anlaufstation für die vielen aus ganz Deutschland angereisten Clubmitglieder. Wer (noch) nicht im Club war und trotzdem ins Clubleben „hinein- schnuppern“ wollte ..., konnte, durfte ... sich hier anmelden.
Geschickt nutzte der PCD-Vorstand also die Gunst der Stunde, um neben altbekannten
Frank Gindler
Gesichtern auch mal außerhalb des PCD- Renncircus, den jährlichen PCD-HVs und den Porsche Club Deutschlandtreffen Club- mitglieder auf einer völlig neuen Plattform zu begrüßen. Oftmals im „Schlepptau“ der Club- mitglieder, Freunde, Kollegen die man auf Augenhöhe begrüßte und ... selbstredend auch für eine Neukundenwerbung begeistern wollte ... konnte ...?? Und ja – im Nachhinein freut sich der PCD über zahlreiche Neumit- glieder, die auch jetzt schon diese Zeilen lesen dürfen und auf den folgenden Seiten bereits am PCD-Clubleben in Form von Motorsport und Clubausfahrten teilhaben können.
Für Sie, für uns gibt es viel zu erzählen, zu lesen: Gratulation an Dr. Wolfgang Porsche zum 80. (Seite 10), oder, ganz aktuell noch in diese Ausgabe eingeschoben, die 75-Jahr- Feier von Porsche (Seite 12). Kennen Sie den Porsche Mann, der den Porsche TARGA taufte? Wir gedenken Harald Wagner, den begnadeten Vertriebsmanager (Seite 17).
Und dann geht’s Seite um Seite weiter: End- lich wieder heißer Motorsport: Auftakt der Porsche Sports Cup Serie (Seite 20), gleich drei PCHC-Wochenenden ab Seite 24. „MdPu“, Mit dem Porsche unterwegs, heißt es ab Seite 38. Und was die Porsche-Clubs so alles er-fahren haben, lesen Sie ab Seite 48.
Ab Seite 81 dann: Alles, was wir tun, wenn wir nicht im Porsche sitzen.
Ich wünsche uns allen einen coolen Sommer. In diesem Sinne.
Editorial
  Projekt1_Layout 1 26.03.18 11:05 Seite 1
Mit 911 freundlichen Grüßen
Frank Gindler Chefredakteur
     *) im 911 ja. Beim Panamera mit modifizierten System, wo ein zentraler Aktuator, die elektrischen Impulse in mechanische Bewegung umsetzt.
 PCLife 02 | 2023 3
]]></page><page Index="4" isMAC="true"><![CDATA[ INHALT 02–2023
Sommer
Gratulation: Dr. Wolfgang Porsche zum 80.
010
 012
 020
 028
PORSCHE WELT
010 Dr. Wolfgang Porsche zum 80.
012 Hockenheimring: 75 Jahre Porsche 017 Der Mann, der den Porsche
TARGA taufte
PORSCHE CLUB MOTORSPORT 020 PSC Auftakt Hockenheimring 024 PCHC Hockenheimring
026 PCHC Zoldern
028 PCHC Oschersleben 030 PCC Hockenheimring 032 PCC Anneau du Rhin 034 PCC Bilster Berg
036 PCC Salzburgring
MdPu –
MIT DEM PORSCHE UNTERWEGS 038 PC f.d. Klassik 911, Südwest,
Monte Carlo
042 PC Konstanz, Schweiz
044 PC Isartal-München, Italien 046 PC Altötting, Österreich
PORSCHE EVENTS
SERVICE
003 Editorial
004 Inhalt PCD
162 Impressum,TerminePCD
Bitte vormerken:
PCLife Magazin 03 Herbst 2023 – Redaktionsschluß 10. August 2023
 034
PPC Oberfranken
PC Nord Rhein 049 PC Pforzheim 052 PC Schleswig 054 PC Unterfranken 057 PC Aachen 058 PC Rhein Main 060 PC Monasteria 062 PC Thüringen 066 PC Möhnesee 068 PC Isartal-München 070 PC Tegernsee 072 PC Ingolstadt 074 PC Biberach 076 PC Schwaben 077
048
 074
 4
PCLife 02 | 2023
046
]]></page><page Index="5" isMAC="true"><![CDATA[                                            ]]></page><page Index="6" isMAC="true"><![CDATA[INHALT 02–2023 Sommer
FINEST-ONTOUR ONLINE WEITERLESEN
   81
FINEST-ONTOUR
Vorwort, Inhalt
84
TITELSTORY
Blickfang
86
UHREN
Genf –
Wer hat
an der Uhr gedreht? Exklusivinterview mit TAG Heuer
94
BEAUTY
All you need is Vitamin Sea
96
FASHION
Lust auf Meer Driven by Design
101
PARFUMS
Coole Düfte für heiße Tage
102
INTERIOR
Möbel: Alles ist möglich! Object Carpet
106
HOTELS
113 Italien | Deutschland 121 Österreich | 125 Schweiz
128
REISEN
In bester
Gesellschaft – Bürgenstock
Collection
132 Yachten | 140 Chiang Mai – Rose des Nordens 144 Intelligenter Luxus – Soneva | 148 Capri Pur
151
WELLFIT
My Mayr
Das erholsamste „Sturm“ der Welt 152
154
GOURMET
Edler Kaffeegenuss zum eleganten Smoke | 156 Kaviar – Schwarzes Gold 158 Alchemist: Erst denken, dann essen 161 Jordnaer – Feines Händchen
     6
PCLife 02 | 2023
SERVICE
6 Inhalt-FINEST
82 Vorwort FINEST-onTour
162 Impressum
]]></page><page Index="7" isMAC="true"><![CDATA[                        Royales
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  ]]></page><page Index="9" isMAC="true"><![CDATA[                                   GENUSSTOUR – einfach mitfahren
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   ]]></page><page Index="10" isMAC="true"><![CDATA[„WoPo“ ist eine Institution
Dr. Wolfgang
Porsche
 zum 80.
„Der Mythos Porsche lebt und wird niemals untergehen!“ Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender
der Porsche AG, feierte am 10.Mai feierte seinen
80. Geburtstag.
TEXT | BILDER: Porsche AG
Er darf sich bestätigt fühlen: Porsche ist erfolgreich an der Börse notiert, hat im Schnelldurchlauf die Aufnahme in den Dax erreicht und in den vergangenen Jahren mit seinem äußerst robusten Geschäftsmodell immer wieder Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Ertrag geliefert. Die Transformation in Richtung Elektromo- bilität verläuft nach Plan. Das alles ist nicht zuletzt das Verdienst des Jubilars, der seit 2007 den Aufsichtsrat des Sportwagen- herstellers führt und sich für weitere fünf Jahre wählen lassen wird. Daneben hat er weitere Mandate im Aufsichtsrat der Porsche Holding SE und Audi AG.
Für die Porsche-Belegschaft ist „WoPo“ eine Institution und ein Ankerpunkt über all die vielen Jahre hinweg. Oliver Blume, Vor- standsvorsitzender von Porsche, nennt ihn „eine sympathische Identifikationsfigur, für den der Beruf eine Berufung ist“.
Für die vielen Porsche-Fans und Porsche-Kunden auf der ganzen Welt ist er das Gesicht des Unterneh- mens. Gerade in den USA und Japan genießt er bei der großen Porsche-Fan- gemeinde ein besonderes Ansehen. Auch er selbst
sucht immer wieder die Nähe zur weltweiten Porsche-Community, in der er sich bestens aufgehoben fühlt.
Der 911 feiert in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum – er wird 60 Jahre alt. Längst hat sich um den legendären Elfer eine at- traktive und hoch-sportliche Produktfamilie gebildet, der neben Sportwagen mit Verbrennungsmotoren auch Plug-in-Hybride und – mit dem Taycan – rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge angehören. In 2030 möchte Porsche mindestens 80 Prozent seiner Sportwagen vollelektrisch an Kunden ausliefern. Auch Dr. Wolfgang Porsche ist inzwischen bekennender Elektro-Fan. Zudem unterstützt er die Investitionen von Porsche in die Ent- wicklung und Produktion von E-Fuels, weil er sie als sinnvolle Ergänzung für die weltweit mehr als 1,3 Milliarden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sieht.
  © René Staud Photography
]]></page><page Index="11" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Welt | People
Mit Aufsicht und Rat:
Die Erfolgsgeschichte von Porsche ist eng mit der Sportwagen-Ikone 911 verknüpft. Das gilt auch für Dr. Wolfgang Porsche.
Er begleitete die Entwicklung des 911 von der ersten Stunde an. Bei der Feier zur Produktion des einmillionsten 911
am 11. Mai 2017 erinnerte er sich: „Ich durfte mit meinem Vater die ersten Fahrten über die Großglockner-Hochalpenstraße machen. Dieses Gefühl in einem 911 genieße ich immer noch wie damals. Denn die Kernwerte unserer Marke sind heute dank des 911
so visionär wie seit dem ersten Porsche 356 ‚Nr.1‘ Roadster aus dem Jahr 1948.“
„Dr. Wolfgang Porsche war schon immer mehr Visionär als Kontrolleur.“
Dr. Wolfgang Porsche, der sich selbst „als österreichischer Schwabe“ bezeichnet, fährt auch heute noch gerne „morgens um Halbsieben die Großglockner-Hochalpenstraße hinauf“ – stets den Blick nach vorn gerichtet. Das ist typisch für ihn, wie Oliver Blume aus der langjährigen Zusammenarbeit weiß: „Wolf- gang Porsche war schon immer mehr Visionär als Kontrolleur. Er ist eine wichtige Stütze auf unserem Weg, die exklusive und nachhaltige Mobilität von morgen zu gestalten. Zu seinem Ge- burtstag wünschen wir ihm alles erdenkliche Gute. Vor allem natürlich Gesundheit. Im Namen der gesamten Porsche-Mann- schaft bedanken wir uns für sein großes Vertrauen. Wir freuen uns darauf, mit ihm gemeinsam die Erfolgsgeschichte von Por- sche fortschreiben zu können.“
Wir gratulieren:
   PCLife 02 | 2023 11
]]></page><page Index="12" isMAC="true"><![CDATA[Unsere Impressionen zum 75-jährigen
Porsche Jubiläum
TEXT: Fritz Letters; Derk Hoberg
BILDER: Derk Hoberg, Fritz Letters, Frank Gindler, Porsche AG, Erwin Pfeiffer
 12
PCLife 02 | 2023
1948 schlug die Geburtsstunde der Marke Porsche. Damals erschien der erste Sportwagen, der den Namen Porsche, die Kons- truktionsnummer 356 sowie die Fahrgestellnummer 356-001 trug. 75 Jahre später nun strömten am Wochenende um den 10. Juni rund 80.000 Porsche Enthusiasten aus allen Himmelsrichtungen zum Hockenheimring, um dieses besondere Jubiläum beim Festival of Dreams gebührend zu feiern – dem Höhepunkt der viertägigen Geburtstags-Festlichkeiten.
]]></page><page Index="13" isMAC="true"><![CDATA[ 75 Jahre Porsche Sportwagen – für alle Beteiligten ein wahrlich einmaliges Erlebnis. Vier Tage dauerten die Feierlichkeiten im Porsche Museum, in den Stuttgarter Wagenhallen und am Hockenheimring insgesamt an. Das dortige Festival of Dreams war das unbestrittene Highlight mit einem bunten Programm und etwa 9.000 Clubmitgliedern aus Deutschland und vielen weiteren Nationen unter den insgesamt fast 80.000 Besuchern.
Doch der Reihe nach, schließlich begannen die Festivitäten be- reits zwei Tage zuvor am Donnerstag im Porsche Museum mit einer Sonderausstellung zum 75-jährigen Jubiläum und einer anschließenden, im weltweiten Live-Stream ausgestrahlten Show im Porsche Areal. Für diese waren die Zufahrtsstraßen rund um den Porscheplatz vor dem Museum für die Präsenta- tions-Fahrten der Porsche Fahrzeuge reserviert und natürlich bildete der erste Porsche 356 Roadster mit der Nummer 1 und Dr. Wolfgang Porsche an Bord den Auftakt. Ein weiteres High- light waren all die legendären Rennfahrzeuge aus der langen Porsche-Rennsporthistorie, die mit toller Soundkulisse um den Porsche Kreisel schossen – der spontane Jubel der Zuschauer konnte es fast mit den Rennwagen aufnehmen. Eine beeindru- ckende Parade der Automobilhistorie vom ersten Porsche bis hin zur Erfolgsgeschichte des Porsche Taycan und der jüngsten Konzeptstudie, dem Porsche Mission X.
Tags drauf ging es munter weiter, waren alle Porsche Club Mitglieder weltweit doch zur Jubiläumsparty in die historischen Wagenhallen im Stuttgarter Norden eingeladen. Bei mehr als 224.000 Club-Mitgliedern eine schier unlösbare Herausforderung und für alle Interessierten schon im Vorfeld ein Wettrennen mit der Zeit. Der Start der Online-Anmeldung war auf 15 Uhr festge- setzt worden und geübte User – mit Erfahrung in der Disziplin „Drei-Zwei-Eins ... Meins!“ – machten mit etwas Glück das Rennen. Alle, die erfolgreich waren, feierten bei bestem Wetter ein Wiedersehen im Park und in den Wagenhallen.
Porsche Deutschland | Event
  PCLife 02 | 2023 13
]]></page><page Index="14" isMAC="true"><![CDATA[       14
PCLife 02 | 2023
Festival of Dreams
Für zahlreiche Mitglieder endete die Party erst nach Mitter- nacht, was bereits die nächste Herausforderung mit sich brach- te: Eine frühe Anreise zum zweitägigen Festival of Dreams nach Hockenheim war ratsam. Zwar gab es genügend Besucherpark- plätze um den Ring und auch ein Shuttle-Dienst stand bereit, auf dem Porsche Gelände im Zentrum des Festivals jedoch standen nur etwa 400 heiß begehrte Stellplätze zur Verfügung – und jeder wollte mit dem eigenen Porsche schließlich gerne Teil des Festivals sein.
Am Hockenheimring angekommen, wurde deutlich, welch facet- tenreiches Angebot Porsche für die Besucher und Club Mitglieder beim Festival of Dreams arrangiert hatte. Von zahlreichen Aus- stellungsfahrzeugen, unzähligen Taxifahrten mit dem Taycan und in anderen Porsche Modellen im Porsche Experience Center bis zum Rennsport auf dem F1-Kurs war alles geboten, was große und kleine Porsche Fans begeistert. Aber auch das Rahmenprogramm mit 100 Ausstellern, zahlreichen Food Trucks, Riesenrad und einem Live Konzert von Alvaro Soler konnte sich mehr als sehen lassen. Auf der großen Showbühne sprachen die Moderatoren Steven Gätjen und Chris Brow unter anderem mit Supermodel Tori Garrn, Porsche Ikone Walter Röhrl und natürlich mit Alexander Pollich, Vorstandsvorsitzender der
Porsche Deutschland GmbH, der betonte: „Porsche steht für Emotion, Leidenschaft und Erlebnisse. All das konnten wir am Wochenende in Hockenheim gemeinsam mit vielen Freunden der Marke spüren. Wir sind rundum zufrieden mit dem Geburts- tagswochenende.“
Die aus ganz Deutschland und anderen Teilen der Welt (u.a. Japan, Südafrika, Australien und Venezuela) angereisten Porsche Club Mitglieder genossen das exklusive Angebot des großen Club- hauses in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sachs Haus. Dort konnten sich die Mitglieder im kühlen Innenraum erfrischen, alte Freunde wiedersehen, Autogramme von den Rennsport- Legenden Walter Röhrl, Alfrid Heger und Jörg Bergmeister er- gattern und neue Kraft für die nächsten Aktivitäten sammeln. Der Porsche Club Deutschland selbst war mit allen Mitarbeitern der Geschäftsstelle und dem Vorstand vertreten und konnte auch all denjenigen Mitgliedern helfen, die ihren Clubausweis vergessen hatten, der zum exklusiven Zugang zum Clubhaus berechtigte. Überrascht waren viele Mitglieder vom großen Veranstaltungs-Angebot der deutschen Porsche Clubs. So in- formierte PCD Event- und Touringleiter Erwin Pfeiffer vor Ort über die vielen Events der Regional-Clubs und das für 2024 ge- plante PCD-Deutschlandtreffen in München.
]]></page><page Index="15" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Deutschland | Event
        Rennsport beim Festival of Dreams
Für die Renn-Begeisterten konnten im Fahrerlager und auf der Rennstrecke verschiedene Rennserien verfolgt werden. Mit da- bei waren unter anderem der Deutsche und Belgische Carrera Cup und die GTMasters, zu deren Organisation mehr als 100 Sport-Funktionäre angereist waren.
Eine weiteres Highlight war die Debüt-Veranstaltung der Porsche Sprint Challenge Classic mit Porsche 964 und 993 Cup Fahr- zeugen. Diese fährt auf Basis des Reglements der Porsche Club Deutschland Rennserie PCHC und wurde beratend von PCD Sportleiter Michael Haas begleitet. Für die Teams wurde mit der Classic-Boxengasse eine eigene Zeltstadt errichtet, in der sich eine Gemeinschaft bildete, bei der jeder den anderen unterstütze und viele Kontakte gepflegt werden konnten – eben wie vor 30 Jahren. Kein Wunder, dass sich dort auch viele Fahrer und Team- Mitglieder aus GTP-Rennserie (1995 – 2001) sehen ließen und gerne in Erinnerungen schwelgten.
In Erinnerung wird man wohl auch noch lange von diesem aus organisatorischer Sicht durchaus anspruchsvollem, Jubiläums- Marathon schwelgen. Dessen grandioser Erfolg geht als weiterer Meilenstein in die traditionsreichen Geschichte Porsches ein.
15
   ]]></page><page Index="16" isMAC="true"><![CDATA[PORSCHE Nr.1 „Lass uns über das Thema Nr. 1 reden“
 BILDER: René Staud
Am 8. Juni 2023 waren es genau 75 Jahre, dass Ferdinand Porsche für seinen ersten Sportwagen „Porsche Nr. 1“ die allgemeine Betriebserlaubnis erhielt. Das war die Geburtsstunde einer un- vergleichlichen Automobil-Erfolgsgeschichte – bildlich einge- fangen und für die Ewigkeit optisch präsentiert von René Staud, dem Haus- und Hoffotografen von Porsche. Die Legende lebt und für Renè Staud ist es eine Herzensangelegenheit, das The- ma „Nr. 1“ in seinen vielen Bildern und Buchbänden weiterleben zu lassen:
Der Urahn aller späteren
Porsche Sportwagen
Exklusiv und in limitierter Auflage von nur 99 Exemplaren, sein Ge- burtstagsgeschenk an Porsche Freunde und automobile „Narren“:
Geburtstagsedition der „Nummer 1“:
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René Staud im Gespräch mit Frank Gindler:
   16
PCLife 02 | 2023
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]]></page><page Index="17" isMAC="true"><![CDATA[ Ein „Porsche mit Henkel“
In Erinnerung
Runter vom Gas Wir halten inne
TEXT: Frank Gindler
Seit 1958 war Harald Wagner Mitglied im
Württembergischen Porsche Club (WPC).
Er war Sonderbeauftragter des PAG Vorstandes und betreute seine VIP-Kunden weiter und verkaufte weiterhin Porsche – bis zuletzt.
Am 20.03.2023 verstarb Harald Wagner
im hohen Alter von fast 100 Jahren. >
In Memoriam Der Mann, der den Porsche TARGA taufte: Harald Wagner
Porsche Welt | People
  PCLife 02 | 2023 17
]]></page><page Index="18" isMAC="true"><![CDATA[>
Mit 21 Jahren begann Harald Wagner beim Autohaus Stoll eine Lehre und war dort für 60 DM im Monat ,,Mädchen für alles". Im Herbst 1953 folgte er dem Ruf des Deutschland-Chefs von Porsche, Wolfgang Raether, der bei ihm anrief und ihn als seinen Assistenten anheuerte. Die Verkaufszahlen waren gut: pro Monat wurden 25 Porsche verkauft. Ende der 60er Jahre waren es vom Modell Porsche 356 etwa 3.000 verkaufte Exemplare.
Mit seiner Persönlichkeit und seinem Auftreten schuf Vertriebs- chef Harald Wagner das Fundament für den Erfolg von Porsche. Es begann 1949 mit fünf deutschen Volkswagen-Großhändlern, die die erste Bauserie vorfinanzierten. 35 Jahre später waren es 22 Porsche-Groß- und 130 Porsche-Händler.
Viele der damaligen Vertragspartner
waren nur der Ehre wegen Porsche Händler
Mit zehn Einheiten pro Jahr ließ sich auch in der damaligen Zeit kein Geld in den Porsche Betrieben verdienen. Und so hat Harald Wagner u.a. die Selbstabholung der Neufahrzeuge durch die Kunden im Werk eingeführt – das hat nicht jedem Händler ge-
Uli Hoeneß im neuen 911 Carrera RS 2,7 Coupé
fallen. Doch er wollte den Kunden zeigen, was in Zuffenhausen per Handarbeit ge- fertigt wurde. Diese persönliche Betreuung war ihm stets ein Herzensanliegen. (Q.SZENE 2013).
Nackte Autos mochte der oberste Porsche Verkäufer aber nie und so tippte er die erste Zubehör-Preisliste für das 911 Ur-/F-Modell eigenhändig auf seiner Schreibmaschine.
(1963-1972 gebaute 81.032 Einheiten).
Für den „Henkel-Porsche“ kämpfte er als Vertriebschef mit den Ingenieuren und Technikern um das optionale Schiebedach, das ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Zitat: „Die Entwickler wollten es verhindern, weil der Kunde Haarspitzen-Katarrh be- kommen könnte“.
Es mag auch quasi eine Vorahnung gewesen sein, denn in dieser Zeit formierten sich (hauptsächlich in den USA) die Stimmen, die in den Cabrios „erhebliche“ Sicherheitsbedenken sahen. Mit den Bügel-Cabrios konnte man das gewichtige Verkaufsargument elegant umfahren.
Der Targa war (und ist) ja genau genommen weder ein Cabrio noch ein Coupé. Also musste das Modell einen eigenen Namen haben. Es war Harald Wagner, der ihn fand – durch Zufall. „Ein Porsche-Manager empfahl, den Namen einer Rennstrecke zu wäh- len. Also sprach man über „Daytona“, „Le Mans“ oder „Nürburg“. Alles Namen, die schon vergeben waren oder komisch klangen. Man diskutierte über Targa Florio, das Langstreckenrennen auf Sizilien, bei dem Porsche etliche Siege eingefahren hatte. Aber da hatte man Bedenken, dass die Kunden die neckische Abkürzung ,Flori' finden könnten. Also habe ich gesagt: Lasst doch das Florio weg.“ Und nein, sagt Harald Wagner, da habe er wirklich nicht gewusst, dass Targa auf Italienisch Schutzschild bedeutet.
Justus Frantz übernimmt seinen 959 Coupé
   Ferdinand Porsche und Harald Wagner am Großglockner
    18
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="19" isMAC="true"><![CDATA[ Und so wurde aus einer Modellbezeichnung ein Gattungsbegriff, so wie Tesa und Tempo. 1965, beim Debüt auf der IAA, war die Erklärung noch mühsam: „Es ist ein Privileg von Porsche, der erste Automobilhersteller der Welt zu sein, der ein Serienmodell mit Überrollbügel anbietet", war in der Pressemappe zu lesen.
Ich fand den ersten Prototyp
affenscheußlich.
Die Kunden sahen es anders, auch weil der
Sicherheitsgedanke eine immer größere Rolle
gegenüber dem Cabrio spielte.
,,Viel wichtiger war zu Beginn,
dass die Frisur der Frauen im
Targa auch bei hohem Tempo hielt".
Zitat Harald Wagner
Denn: Porsche präsentierte nicht nur ein neues Auto, sondern eine neue Idee! Aber was sollte der Porsche Fahrer damit an- fangen? Der 911Targa warf Fragen auf. Ob der gegen Finger- abdrücke anfällige Metallbügel mit Spüli zu pflegen sei, schrieb eine Targa-Fahrerin der Porsche-Hauszeitschrift „Christophorus“, halb spöttelnd im Ton, halb fragend. Der erste Porsche, die Nummer eins von 1948, war offen gewesen, genauso wie etwa ein Drittel der gesamten 356-Baureihe offene Varianten waren. Warum also nicht wieder ein richtiges Cabrio oder besser noch einen Speedster? Und weshalb dieser Bügel? Der Targa sei, ant- wortete Porsche, ein Auto mit zwei Funktionen. Offen wie ein Cabrio, sicher wie ein Coupé. Ein „Sicherheits-Cabriolet". Wie ein Pyjama für zwei – wärmend, aber sexy.
(Q.Auto-Klassik-Bild, 2014)
Porsche Welt | People
  Und heute:
– 5.644TargaModellewurdenin2022ausgeliefert.
– ImerstenQuartal2023warenes1.526TargaModelle.
– DasPorscheVertriebsnetzwerkumfasstüber900Vertriebspartnerinweltweitmehrals120Märkten. – InDeutschlandgibtes90PorscheZentren,vierServiceZentrenund43PorscheHändler.
(Q.PAG/2023)
 PCLife 02 | 2023 19
]]></page><page Index="20" isMAC="true"><![CDATA[   20
PCLife 02 | 2023
Saisonauftakt
mit spannenden Rennen
Der Porsche Sports Cup Deutschland (PSC) startete mit mehr als 130 Teilnehmern in die neue Saison. Auf dem Hockenheimring jubelten sieben verschiedene Fahrer in fünf Rennen
und drei Gleichmäßigkeitsprüfungen über ihren Sieg.
 Der YouTube-Kanal
von Porsche Deutschland
zeigte die spannende Rennaction der beiden
Renntage im Livestream.
Am Samstag hatte sich Marco Daedelow im
718 Cayman GT4 Clubsport nach einer sehenswerten
Aufholjagd durchgesetzt. Pünktlich zum Start des ersten Laufs sorgte einsetzender Regen für zusätzliche
Spannung. „Auf Slicks zu starten war die falsche Entscheidung – für mich ein echter Höllenritt“, erklärte
Daedelow. „Zum Glück konnten wir zum richtigen Zeitpunkt die Räder wechseln, so dass gegen Ende des
Rennens alles gepasst hat.“ Hinter dem East-Racing- Piloten erzielte die 19-jährige Bulgarin Alexandra
Vateva in ihrem allerersten Autorennen auf Anhieb ein Podestresultat: Platz zwei!
]]></page><page Index="21" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Sprint GT
Nach einem dritten Platz im Samstags- rennen der Porsche Sprint GT für die ver-
schiedenen Rennversionen des Cayman GT4 fuhr Alon Gabbay am Sonntag zum Sieg. Damit verbuchte der Motorsport-
Pilot vom Team Schütz seinen ersten Triumph in einem Sportwagen überhaupt.
Zugleich feierte der 19-Jährige im 718 Cayman GT4 RS Clubsport als erster
Israeli in der Historie des Porsche Sports Cup Deutschland einen ersten Platz. Den Glaspokal für den zweiten Rang über-
reichte der Porsche-DTM-Fahrer Laurin Heinrich an Florian Zumsteg. Der KÜS
Team Bernhard-Pilot ging ebenfalls mit einer Clubsport-Version des 718 Cayman GT4 RS an den Start. Klassenkonkurrent
Porsche Sprint Challenge
Der zweite Lauf der Porsche Sprint Chal- lenge bot spektakuläre Tür-an-Tür-Duelle und zahlreiche Positionswechsel. Maciej
Bernacik holte nach Rang zwei im Sams- tagsrennen am Sonntag seinen ersten
Sieg im 911 GT3 Cup MR (991.2) von Auto Dusza Motorsport. „Ich wusste, dass ich mit dem Cup-Porsche mit MR-Paket einen
Vorteil habe – den konnte ich zum richtigen Zeitpunkt ausspielen“, erklärte der Pole sein entscheidendes Überholmanöver in
fach absetzen.“
Der Wettstreit um die weiteren Podiums- plätze hatte sich derweil zu einem span-
Porsche Club | PSC
  Sebastian Roth aus dem Seebach Motor- sport Team belegte den dritten Platz.
der achten Runde. „Im Rückspiegel habe ich dann gesehen, wie meine Verfolger
hart um die Positionen kämpften. Deshalb konnte ich mich an der Spitze relativ ein-
  nenden Kampf zwischen den Cup-Teilneh- mern Philipp Gresek, Tom Nittel, Tomasz Magdziarz, Felix Neuhofer und Ulrich Be-
cker im 911 GT3 R (991) entwickelt. „Ich konnte mir das Ganze zunächst von hinten
ansehen. Als es dann vor mir ein bisschen zur Rangelei kam, habe ich mich gut posi-
tioniert, die anderen ausbeschleunigt und bin vorbeigezogen“, schilderte Neuhofer den spektakulären Fünfkampf aus seiner
Sicht. Nach 15 Runden sah der Teamchef von Neuhofer Rennsport im aktuellen 911 GT3 Cup schließlich als Dritter die Zielflag-
ge. Auf den zweiten Platz fuhr Philipp Gre- sek, der ebenfalls einen Cup-Neunelfer auf
Basis der Generation 992 pilotierte. Nach dem dritten Platz am Vortag feierte der Plusline Racing-Fahrer seinen zweiten Po-
desterfolg in Hockenheim. Mit dem vierten Gesamtrang gewann Lorenz Stegmann die
Klasse 2c für 911 GT3 Cup der Generation 991.2 vor dem ehemaligen Carrera-Cup-
Piloten Stefan Rehkopf, der die Top 5 kom- plettierte. Der Rennsieger vom Samstag, „Friedel Bleifuss“ musste wegen eines tech-
nischen Defekts am 911 GT3 R (991.2) auf den Start verzichten.
ERGEBNISSE
SAMSTAG, 13. MAI 2023
Porsche Sprint GT 1. Marco Daedelow
(718 Cayman GT4 Clubsport) 2. Alexandra Vateva
(718 Cayman GT4 RS Clubsport) 3. Alon Gabbay
(718 Cayman GT4 RS Clubsport)
Porsche Sprint Challenge 1. „Friedel Bleifuss“
(911 GT3 R, 991.2) 2. Maciej Bernacik
(911 GT3 Cup MR, 991.2) 3. Philipp Gresek
(911 GT3 Cup, 992)
Porsche Drivers Competition Pro 1. Tomás Urban
(911 Carrera GTS, 997) 2. „Ehrster“
(718 Cayman GT4)
3. Manuel Baumgarthuber
(911 Carrera S, 997)
  PCLife 02 | 2023 21
]]></page><page Index="22" isMAC="true"><![CDATA[    22
PCLife 02 | 2023
Porsche Endurance Challenge
Traditionell steht für die Teams zum Ab- schluss des Rennwochenendes ein Lauf über 100 Minuten inklusive Pflichtboxen-
stopp für Michelin-Rennreifen, Nachtanken und einem optionalen Fahrerwechsel auf
dem Programm. In der Porsche Endurance Challenge wechselte auf dem Hocken-
 heimring insgesamt neun Mal die Führung. Zum Schluss hatten „Friedel Bleifuss“ und
Jannes Fittje mit einem Vorsprung von 1:08.257 Minuten klar die Nase vorn. Beide
teilen sich den 911 GT3 R (991.2) des KÜS Teams Bernhard. Im Kampf um den zweiten
Podestplatz setzten sich Sabine Kessel und Profi-Pilot Nico Bastian im 911 GT3
Cup (992) von a-workx Motorsport gegen ihre Klassenkonkurrenten Mario Buchmann und Michael Joos aus dem Joos by Race-
motion Team durch. Als bestes Team in einem 718 Cayman GT4-Rennwagen er-
reichte das Overdrive-Duo Alexandra Vateva und Pavel Lefterov das Ziel auf
dem 14. Gesamtrang.
Porsche Drivers Competition Pro
In der Porsche Drivers Competition Pro holte Tomás Urban in beiden Gleichmäßig-
keitsprüfungen den Sieg. Am ersten Veran- staltungstag auf dem Hockenheimring erreichte „Ehrster“ mit lediglich einem Zähler
Rückstand den zweiten Platz vor Manuel Baumgarthuber. Am Sonntag tauschten
beide die Positionen im Klassement. Der amtierende Champion Réne Klingbeil
startete mit den Plätzen fünf und vier in die neue Saison.
 ]]></page><page Index="23" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | PSC
 ERGEBNISSE
SONNTAG, 14. MAI 2023
Porsche Sprint GT 1. Alon Gabbay
(718 Cayman GT4 RS Clubsport) 2. Florian Zumsteg
(718 Cayman GT4 RS Clubsport) 3. Sebastian Roth
(718 Cayman GT4 RS Clubsport)
Porsche Sprint Challenge 1. Maciej Bernacik
(911 GT3 Cup MR, 991.2) 2. Philipp Gresek
(911 GT3 Cup, 992)
3. Felix Neuhofer Gresek
(911 GT3 Cup, 992)
Porsche Enurance Challenge
1. „Friedel Bleifuss“ / Jannes Fittje
(911 GT3 R, 991.2)
2. Sabine Kessel / Nico Bastian
(911 GT3 Cup, 992)
3. Mario Buchmann / Michael Joos
(911 GT3 Cup, 992)
Porsche Drivers Competition Pro 1. Tomás Urban
(911 Carrera GTS, 997) 2. Manuel Baumgarthuber
(911 Carrera S, 997)
3. „Ehrster“ (718 Cayman GT4)
Porsche Drivers Competition 1. Ulrich Kramer (911 GT3, 997)
2. Stefan Dick (718 Cayman S) 3. Andreas Friedrich
(718 Cayman GT4)
   Porsche Drivers Competition
Platin-Pilot Ulrich Kramer setzte sich im Wertungslauf der Porsche Drivers Compe-
tition gegen Lokalmatador Stefan Dick aus Mannheim durch, der zugleich die Silber-
Klasse gewann. Das Siegerpodium kom- plettierte mit Andreas Friedrich ein weiterer
Fahrer aus der Top-Kategorie Platin. Thomas Michael Dietrich holte den Sieg in der Gold-
Klasse, Gerhard Schnell war bester Bronze- Teilnehmer.
 PCLife 02 | 2023 23
]]></page><page Index="24" isMAC="true"><![CDATA[1. PCHC Hockenheim
Vater + Sohn ≈ Meister Titelverteidiger Voigtländer mit perfektem Saisonstart
Mit einem Novum startete die Porsche Club Historic Challenge auf dem Hockenheimring in die neue Saison. Erstmals gelang an einem Wochenende sowohl dem Vater als auch dem Sohn jeweils ein Gesamtsieg. Marvin Meister (991 GT3 MR) und Mario
       24
PCLife 02 | 2023
Meister (991 GT3 R) holten sich die Auftaktsiege.
Immer wieder leichter Nieselregen sowie kalte Temperaturen sorgten am Samstagmorgen für eine rutschige Strecke, die kaum Fehler erlaubte. Fehlerfrei kam Marvin Meister bei seinem
Debüt im 991 GT3 MR über die Distanz. Gleich zwei Code 60-Phasen zu Beginn bremsten das zunächst ein. Als erstes er- wischte es Pole-Mann Klaus Horn, dessen Porsche 991 GT3 R einen Treffer abbekam und sich daraufhin in die Streckenbe- grenzung verabschiedete. Kurz darauf gingen erneut die Code 60-Schilder raus. Diesmal hatte es den Führenden Mario Meister erwischt. Dadurch lag kurzzeitig Mario Buchmann (991 GT3 Cup) vorne. Doch im engen Getümmel war der 991er Pilot etwas zu früh auf dem Gas und kurzzeitig neben der Strecke. Die Führung war damit dahin. Mario Meister schnappte sich Platz eins und brachte diesen souverän über die Zeit.
TEXT: Patrick Holzer | BILDER: Arp Holzer
Spannung bot noch für einige Runden der Kampf um Platz zwei. Hier hatte sich Buchmann zurückgekämpft, musste dann aber nach einem Zweikampf Ferdinand Huber (991 GT3 Cup) vor- beilassen. Der konnte den Abstand weiter ausbauen, während Buchmann gegen Ende noch einmal Christian Kindsmüller (991 GT3 Cup) und Christian Voigtländer (997 GT3 Cup) im Wind- schatten spürte. „Es war ein spannendes, ein herausforderndes und sehr anstrengendes Rennen.
Es war das bisher anstrengendste Rennen, das wir bisher hatten, hat aber sehr viel Spaß gemacht“, befand der Drittplatzierte Mario Buchmann.
]]></page><page Index="25" isMAC="true"><![CDATA[ Sieg aus der letzten Reihe
Ferdinand Huber kam beim Start zum zweiten Rennen am besten weg. Dahinter folgte Marvin Meister rundenlang wie ein Schatten, ehe er den Führenden in der achten Runde knackte. Lange konnte sich Marvin Meister nicht über Platz eins freuen. Von hinten stürmte Mario Meister durch das Feld. Und machte mit seinem Sohn kurzen Prozess. In Runde elf setzte sich der GT3 R-Pilot an die Spitze und baute den Abstand auf über 12 Sekunden aus. „Nach dem ersten Rennen, wo mir ein Fahrfehler unterlief und es mich rausgedreht hatte, wollte ich nun schauen, was mit dem neuen Auto so geht. Und ich bin sehr zufrieden nach dem zweiten Rennen “, erzählte Mario Meister. Auch Marvin Meister zeigte sich mit seinem Abschneiden zufrieden: „Erst hat mich Ferdinand Huber überholt. Danach habe ich ihn etwas unter Druck gesetzt. Dem konnte er nicht länger standhalten und ich konnte vorbei.“ Rang drei sicherte sich souverän Ferdinand Huber, den Klaus Horn nicht mehr abfangen konnte.
Perfekter Saisonstart für den Rekordchampion
Die Klasse 10 war fest in der Hand von Marvin und Mario Meister. Beiden gelang ein Debüt nach Maß. Mit zweimal Platz drei betrieb Klaus Horn zumindest Schadensbegrenzung. Im ersten Rennen platzierte sich vor dem Landauer noch Michael Waskönig, der nach Jahren im historischen Motorsport erstmals im 997 GT3 R antrat. „Ich glaube, dass an der Hinterachse etwas kaputt ist. Jedes Mal, wenn ich eingelenkt habe, kam das Auto hinten. Da musst du in jeder schnellen Kurve permanent korrigieren“, zeigte sich Horn unglücklich. In der Klasse 9 feierte Ferdinand Huber einen Doppelsieg. Der bisherige Klassenprimus Christian Kindsmüller musste sich im ersten Heat mit dem dritten Platz in der Klasse zufriedengeben. Durch den Ausfall von Mario Buch- mann gleich zu Rennbeginn konnte sich Kindsmüller im zweiten Rennen um eine Position verbessern. Dritter wurde Werner Salmen, der sich von den hinteren Plätzen nach vorne durch- kämpfte. Auf Gesamtrang sechs sah Salmen das schwarz-weiß karierte Tuch. Zwei Siege in der Klasse 8 feierte Eduard Heinz vor Udo Schwarz (beide 991 GT3 Cup). Zumindest im ersten Rennen hatte Schwarz bis zur Halbzeit die Nase vorne, musste dann aber Heinz passieren lassen. Keine Zweifel in der Klasse 7 ließ Heiner Immig (997 GT3 Cup) aufkommen. Er ließ in beiden Rennen das Duo Wohlrab/Köysüren (997 GT3 Cup) hinter sich. Mit den Plätzen sechs und acht reichte es zudem in beiden Rennen zu einem Top 10-Ergebnis.
Der amtierende Meister machte da weiter, wo er 2022 aufgehört hatte. Christian Voigtländer (997 GT3 Cup) fuhr in der Klasse 6 zwei souveräne Siege ein. Vor allem im ersten Rennen zeigte der Berliner seine Qualitäten bei kniffligen Streckenverhältnissen. Für eine Runde lag der 997er Pilot sogar an der zweiten Gesamt- position, ehe er nach einem Positionskampf mit Christian Kinds- müller das Ziel auf Rang fünf sah. Bei nun trockenen Bedingungen im zweiten Rennen schaffte Voigtländer als Neunter erneut den Sprung unter die besten zehn. Abwechslung gab es auf den wei- teren Plätzen. Im ersten Durchgang belegte Routinier Wolfgang Bensch vor Boris Hartl, erstmals im Cup 911er am Start, den zweiten Klassenrang. Das zweite Rennen sah Christoph Merkt vor Bensch und Hartl auf Rang zwei. Die Klasse 5 gewann in beiden Rennen Harald Häfner im Cayman GT4. Genauso als So- list war Olaf Busse (Cayman GT4 CS) unterwegs. Mit zweimal Platz zwölf holte sich Busse neben den beiden Klassenerfolgen ein starkes Gesamtergebnis. Die Klasse 1 sah zwei verschiedene Sieger. Lange führte im ersten Durchgang Helmut Piehler (Cayman S). Gegen Ende kam Tobias Clemens (Cayman GTS) immer stärker auf und ging schließlich vorbei. In Rennen zwei holte sich dafür Piehler den Erfolg in der Klasse 1.
Porsche Club Deutschland | PCHC
        PCLife 02 | 2023 25
]]></page><page Index="26" isMAC="true"><![CDATA[2. PCHC Zolder
Erster Doppelpack:
Mario Meister
  TEXT | BILDER: Patrick Holzer
Nach seinem Auftaktsieg in Hockenheim ließ Mario Meister (991 GT3-R) beim zweiten Lauf der Porsche Club Historic Challenge beim DMV Racing Day zwei weitere Siege folgen. Für beide Erfolge in Zolder musste sich Meister ordentlich ins Zeug legen. Rang zwei belegten jeweils einmal Thomas Lindemann (997 GT3-R) und Klaus Horn (991 GT3 R).
 Mario Meister bleibt mit seinem Porsche 991 GT3-R in der PCHC weiterhin eine Macht. Auch in Zolder demonstrierte der Berliner seine Stärke und siegte zweimal. Dabei fand sich
Meister im ersten Rennen zunächst in der Rolle des Jägers wieder. Polemann Heinz-Bert Wolters (997 GT3 R) verteidigte seine Spitzenposition, als nach vier Runden die Code 60-Flaggen ge- schwenkt wurden. Beim Restart war Meister hellwach und über- nahm die Spitze. Erst einmal vorne baute Meister den Abstand schnell aus, so dass der zweite Saisonsieg am Ende eine deut- liche Angelegenheit wurde.
 PCLife 02 | 2023
Auch im zweiten Durchgang machte es Meister spannend. Die Führung hatte sich Thomas Lindemann geschnappt. Sieben Runden lang hielt er sich an der Spitze, ehe Meister zuschlug. „Am Anfang hatte ich das Auto sehr überpaced und schon ziemlich Vorsprung. Ich dachte schon, wo bleiben die denn mit ihren neuen Autos“, so Lindemann. Das Spielchen wiederholte sich. Kaum war Meister vorbei, vergrößerte sich der Vorsprung. Mitte des Rennens war aber plötzliche einer dran, mit dem man an diesem Wochenende gar nicht mehr so richtig gerechnet hatte.
 ]]></page><page Index="27" isMAC="true"><![CDATA[Klaus Horn drehte noch einmal mächtig auf, nachdem der Lan- dauer einen kleinen Ausritt von Lindemann nutzen konnte und vorbeizog. Als er am Heck von Meister klebte, ließen allerdings die Reifen so stark nach, dass das kurze Feuerwerk schon wie- der vorbei war. Somit wuchs der Abstand wieder auf über neun Sekunden an und Horn musste sich mit Platz zwei begnügen.
Hinter Meister setzte sich Harald Geißelhart gegen Eduard Heinz (beide Porsche 991 GT3 Cup) durch. Für beide ging es um den Sieg in der Klasse 8, wobei Geißelhart den entscheidenden Tick schneller war. „Ich hatte die ganze Zeit Druck von Eduard Heinz. Aber der Abstand blieb kontinuierlich gleich, lediglich bei den Überrundungen änderte sich da immer wieder mal etwas. Am Schluss habe ich etwas langsam gemacht, da ich die Reifen vom Quali draufhatte und diese etwas abgebaut haben“, gab Geißelhart zu Protokoll.
Porsche Club Deutschland | PCHC
  Trotz des durchwachsenen Wochenendes war es die zweite Podestplatzierung für Horn. Schon im ersten Rennen landete Horn auf dem dritten Rang hinter Lindemann. Beide profitierten von einer Zeitstrafe, die Heinz-Bert Wolters aufgebrummt be- kommen hatte. Die Rennleitung ahndete ein Code 60-Vergehen mit 30 zusätzlichen Sekunden. Im Rennen hatte sich Wolters wieder an Lindemann vorbeigearbeitet, doch die Zeitstrafe ver- hinderte die Treppchenplatzierung. Im zweiten Rennen war ein kaputter Ölkühler für den Ausfall von Wolters gleich zu Beginn verantwortlich. Hier machte zunächst Thomas Lindemann das Tempo, trotz eines Ausrutschers in den Kies, direkt nach Start/ Ziel. Da Lindemann den GT3 R stabil hielt, profitierte die Kon- kurrenz nicht davon. Erst ein zweiter Ausrutscher an derselben Stelle kostete später den zweiten Platz.
Kampf um den Klassensieg
In Hockenheim noch Sieger des ersten Saisonrennens hing Marvin Meister (Porsche 991 MSTR) diesmal etwas in der Luft. Nicht ganz so schnell wie die Spitze, aber wiederum schneller als der Rest. So in etwa lässt sich das Wochenende von Marvin Meister beschreiben. Mit den Plätzen fünf und vier sammelte Meister zumindest wichtige Meisterschaftspunkte.
Etwas klarer war die Entscheidung im zweiten Rennen, wo sich Geißelhart mit 21,2 Sekunden Vorsprung deutlich durchsetzte. Dabei kämpfte der Klasse 8-Sieger rundenlang mit dem Porsche 991 GT3 Cup von Salmen/Salmen, die in der Klasse 9 antreten. Anfangs mit den besseren Karten für Salmen/Salmen, ehe Geißel- hart vorbeikam. Doch Salmen/Salmen gaben nicht auf. Zwei Runden vor Schluss holten sich Salmen/Salmen den fünften Rang zurück. Damit hieß es für Geißelhart erneut Rang sechs, während Salmen/Salmen den zweiten Sieg in der Klasse 9 ein- fuhren. Markus Karl Maier (991 GT3 Cup) belegte zweimal Platz 2 in der Klasse 9. Zweimal Dritter der Klasse 8 wurde Frederik Läuferts.
„Das Wochenende hat super Spaß gemacht. Es war schön mit den anderen Kameraden aus der Klasse zu fighten." Christian Voigtländer
Gleich mehrere Doppelsiege gab es an diesem Wochenende in Zolder. In der Klasse 7 hatte Heiner Immig (Porsche 997 GT3 Cup) zweimal die Nase vorne. Christian Voigtländer (997 GT3 Cup) hielt sich in der Klasse 6 schadlos.
Nach vorne habe ich mich etwas herausgehalten, da wollte ich die ganz schnellen Autos nicht stören“, so Voigtländer. In Rennen eins siegte der PCHC-Rekordmeister vor Claude Dichter (996 GT3 Cup) und Julian Sixtus (997 GT3 Cup). Letzterer verbesserte sich im zweiten Durchgang auf Rang zwei, während Rouven Toma- schko (997) diesmal Platz drei einfuhr. Die Klasse 5 ging zweimal an Harald Häfner (Cayman GT4), während Olaf Busse (Cayman GT4 CS) in beiden Rennen in der Klasse 4 vorne lag.
    PCLife 02 | 2023 27
]]></page><page Index="28" isMAC="true"><![CDATA[3. PCHC Oschersleben
  28
PCLife 02 | 2023
Packende Kämpfe Neumann bezwingt
den Meister
TEXT | BILDER: Patrick Holzer
 Wie im vergangenen Jahr feierte Heiko Neumann (997 GT3 R) zwei Siege in Oschersleben. Beim dritten Lauf der Porsche Club Historic Challenge lieferte er dem Doppelsieger Mario Meister (991 GT3 R) einen engen Kampf. Nachdem Meister früh in Rennen zwei ausfiel, fuhr Klaus Horn (991 GT3 R) auf die zweite Position.
Es war ein fulminanter Kampf im ersten Rennen. Heiko Neumann und Mario Meister lieferten sich das komplette erste Rennen über einen packenden Kampf um den Sieg. Ganz
kurz war Meister vorbei. Doch nur wenig später leistete sich der dreimalige Saisonsieger einen kleinen Ausrutscher in den Kies, so dass Neumann wieder vorbeizog. Den ersten Platz gab Neumann nicht mehr aus der Hand. Am Ende trennte nicht ein- mal eine halbe Sekunde die beiden GT3 Porsche. Auch der Zweitplatzierte zeigte sich mit seinem Ergebnis zufrieden.
Im zweiten Durchgang war es ebenfalls Mario Meister, der als einziger Heiko Neumann folgen konnte. Ganz so eng wie am Morgen war es nicht, doch es versprach wiederum ein spannen- des Rennen zu werden. Gerade hatte Mario Meister die schnellste
Rennrunde in den Asphalt gehämmert, als der 911er an die Box humpelte. Zwei Zylinder hatten sich verabschiedet und Neumann sicherte sich diesmal relativ entspannt den Gesamtsieg.
Hochspannung ums Podium
Nicht nur der Gesamtsieg war in der Magdeburger Börde eng umkämpft. Im ersten Rennen setzte sich Thomas Lindemann (997 GT3 R) an die dritte Gesamtposition. Dahinter attackierte Routinier Klaus Horn. Einen Weg vorbei fand der Landauer auf der engen Strecke indes nicht. Dadurch rückte Marvin Meister im selbst aufgebauten 991 GT3 MSRT immer näher heran, so dass sich ab der Rennmitte ein enger Kampf um den letzten Trepp- chenplatz entwickelte. Nach 21 Runden gelang es Lindemann seine dritte Position gegenüber Horn und Meister zu verteidigen.
]]></page><page Index="29" isMAC="true"><![CDATA[   Porsche Club Deutschland | PCHC
   Der Dreikampf setzte sich im zweiten Heat fort, nur dass diesmal Klaus Horn der Gejagte war. Ihm saß Marvin Meister im Nacken, während Lindemann nach einem Verbremser zu Beginn auf Platz sieben zurückgefallen war. Als dieser Anschluss gefunden hatte, hetzten die drei 911er in engen Abständen um den Kurs. Erst am Schluss verlor Lindemann leicht den Anschluss. Mit 0,687 Sekun- den Vorsprung behielt dagegen Klaus Horn gegenüber Marvin Meister die Oberhand. Diesmal war Horn mit seinem Rennen zufrieden. Trotz des verpassten zweiten Platzes zog Marvin Meister ein positives Fazit: „Ich bin sehr zufrieden. Es ist meine erste Saison auf dem Auto, das wir komplett selbst gebaut haben. Darauf bin ich heute sehr stolz. Auch hat unser Team eine tolle Arbeit gemacht. Es war sehr schwer sich im Sandwich an der Spitze der PCHC zu behaupten. Sehr spannend, aber auch sehr schwer. Ich habe circa sechs Attacken von Thomas Lindemann abwehren müssen. " Nach seiner fulminanten Aufholjagd zeigte sich Lindemann begeistert. „Am Anfang ist mir die Bremse durchgegangen. Da musste ich erstmal geradeaus, konnte mich aber noch fangen und musste durch den Kies. Danach habe ich Attacke gemacht und die Lücke wieder zugefahren. Das hat so viel Spaß gemacht, viel mehr als im ersten Rennen, obwohl ich da die bessere Platzierung hatte“, freute sich Lindemann über das Rennen.
Eduard Heinz schnellster Cup-Porsche
Mit den Plätzen sechs und fünf war Eduard Heinz (991 GT3 Cup) in beiden Rennen schnellster Cup-Porsche. In der Klasse 8 er- wächst allerdings mit Frederik Läuferts (991 GT3 Cup) zuneh- mend ein Gegner, der es dem bisherigen Klassenprimus nicht leicht machen dürfte. In Oschersleben war Läuferts nahe dran. Zweimal Platz zwei in der Klasse, sowie einmal die schnellste Klassenzeit waren eine starke Referenz. Zweimal Dritter in der Klasse 8 wurde Hermann Läuferts.
Als Solist in der Klasse 7 war Andre Hartl (997 GT3 Cup) unter- wegs. Er lieferte sich in beiden Rennen spannende Positions- kämpfe mit Klasse 10 Pilot Pablo Briones. Während im ersten Heat Hartl die besseren Karten hatte, war es im zweiten Durch- gang Briones. Ebenfalls als Solist unterwegs war Markus Karl Maier (Porsche 991 GT3 Cup), der in der Klasse 9 die Fahne hochhielt. Keine Blöße gab sich Tabellenführer Christian Voigt- länder (997 GT3 Cup), der in beiden Rennen die Klasse 6 gewin- nen konnte. Der Berliner erkämpfte sich mit zweimal Platz sie- ben zudem wieder zwei Top 10-Ergebnisse. Zweimal Rang zwei fuhr Julian Sixtus ein. Dritter wurde im ersten Durchgang Wolfgang Bensch, der in Rennen zwei seinen Porsche gleich nach der Einführungsrunde wegen Schaltproblemen abstellen musste. Weitere Klassensiege an diesem Wochenende holten Harald Häfner (Cayman GT4), Olaf Busse (Cayman GT4 CS) und Tobias Clemens (Cayman GTS).
   PCLife 02 | 2023 29
]]></page><page Index="30" isMAC="true"><![CDATA[02.04.2023
ARTGERECHT
 Vom Winterschlaf auf die Piste
  PCD Club-Cup und Langstrecke in Hockenheim
  TEXT: Michael Haas | BILDER: Patrick Holzer Porsche Club Deutschland mit den Porsche Clubs Schwaben und Württemberg.
Nach der langen Pause wurde es Zeit unsere Porsche aus dem Winterschlaf zu holen, um sie endlich wieder auf dem Hockenheimring „artgerecht“ zu halten. Heinz Webers Auftakt,
Preis der Stadt Stuttgart, bot dafür den geeigneten Rahmen. Nach zwei Tagen Rennsport mit der Porsche Club Historic Challenge (ab Seite 24) konnten wir endlich unsere Clubsportler am Samstag ins Sachshaus zur 1. Fahrerbesprechung rufen. Die Wiedersehensfreude war groß. Bei nicht gerade frühlings- haftem Wetter waren alle Fahrer sehr gut drauf. Beim Rundgang durch das Fahrerlager fielen einige neue Porsche auf. Der ein oder andere hatte den Winter genutzt, um das Design aufzupeppen.
Instruktoren
Die Corona-Auflagen haben es in den vergangenen drei Jahren verhindert, dass wir einen Instruktoren-Kurs mit Neu- und Weiter- bildung anbieten konnten. Dieser konnte dieses Jahr endlich wieder stattfinden. Mit 18 Teilnehmern war der Kurs gut be- setzt. So können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken, an Instruktoren wird es uns nicht mangeln. Bereits am Samstag begann die Theorie-Ausbildung, unser PCD Präsident Fritz Letters definierte dem aufmerksamen Publikum unsere Lern- ziele, die Art unserer Ausbildung und gab wertvolle Hinweise, wie die neuen Instruktoren die Veranstalter wirkungsvoll bei der Organisation und dem Ablauf der Club Cups unterstützen kön- nen. Eine logistische Herausforderung war jedoch am Sonntag, alle 18 Teilnehmer bei der Praxis (dem Freien Fahren) mit ein- binden zu können. Dies gelang jedoch hervorragend und wir entdeckten unter den „Neuen“ manch begabtes Talent.
 ]]></page><page Index="31" isMAC="true"><![CDATA[Wertungen
Neben vier Wertungsklassen, Bronze bis Platin, hatten wir auch zwei Startgruppen, schwarz und rot, die pünktlich um 9 Uhr auf die Strecke geschickt wurden. Wie an der Perlenschnur aufge- reiht ging es hinter den Instruktoren auf den Kurs. Über Funk bekamen die Fahrer manch tollen Tipp und genaue Hinweise über die Einlenkzonen, den Scheitelpunkt und den Bereich, an dem wieder beschleunigt werden konnte. Nach dem „Geführten Fahren“ gab es beim „Freien Fahren“ die Möglichkeit für die Fahrer, das eben Gezeigte umzusetzen, auch mal versuchsweise den Scheitelpunkt zu verändern und die Reaktionen des Autos zu beobachten. Auf die Minute wurden um 11:15 Uhr die Teilnehmer zur 1. Wertungsprüfung auf den Kurs geschickt. In 25 Minuten galt es drei Rundenpaare mit möglichst geringer Differenz zu- rückzulegen. Ab 14:10 Uhr ging die Boxenampel auf GRÜN und es hieß die 2. Wertungsprüfung zu absolvieren.
Zwischen den Prüfungen des PCC fanden GLP (Gleichmäßig- keitsprüfungen) einer anderen Rennserie statt, was sehr zur Unterhaltung beitrug, denn es waren Fahrzeuge zu sehen, die wir sonst eher selten zu Gesicht bekommen. Letzte Prüfung des Tages war unsere einstündige Langstrecke gegen 16 Uhr. 15 Teams mit teilweise zwei Fahrern waren am Start. Nach 20 Minuten galt es eine Zwangspause von einer Minute einzulegen und dazu die Boxengasse anzusteuern. Auf einem markierten Bereich warteten bereits die Kontrolleure, um die Pausenzeit zu überwachen. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf wurde bereits ins Sachshaus zur Siegerehrung gerufen, dort wartete bereits ein ganzer Tisch voller Pokale auf ihre neuen Besitzer.
Die beiden Sportleiter Gerry Haag und PCD Sportleiter Michael Haas nahmen die Siegerehrung vor, Thomas Schneider vom MCS Stuttgart assistierte dabei.
Porsche Club Sport | PCC
   PCC-Langstrecke
Zuerst wurde die Langstrecke geehrt, dort fuhr Ulrich Kramer vom PC Rhein-Main einen souveränen Gesamtsieg heraus; mit nur 112 Strafpunkten verwies er Michael Rudig-Mummert vom PC Allgäu und Andreas Volke vom PC Möhnesee auf die Plätze. In den Klassen sah es wie folgt aus:
Klasse 1 Andreas Volke, PC Möhnesee vor dem Team Heider/ Heider, PC Schwaben und Dirk Rabehl vom PC RM.
In Klasse 2 zeigte Ulrich Kramer mit neu gestyltem GT3 wo der Hammer hängt. Er verwies Andreas Friedrich, PCD und Thomas Glassl, PCS auf die Plätze.
In der großen Klasse zeigte der Präsident vom PC Allgäu, M. Rudig-Mummert, dass auch mit seinem neuen GT4 RS Klassen- siege machbar werden. Rolf Blaeß vom PC Schwaben zeigte mit 630 Punkten eine sehr gute Leistung und konnte Marc Dilger, PCD und Dr. Schupp, PC Isartal-München auf die Plätze verweisen.
1. Wertungslauf PCC
In der Klasse Platin kam Ulrich Kramer, PCRM auf Platz 3, er musste Andreas Friedrich, PCD und Ralph Pietsch, PC Kirchen- Hausen ziehen lassen. Pietsch gewann mit nur 13 Punkten auch souverän den Gesamtsieg.
In Gold hießen die Sieger Patrick Primm, PC RM vor dem Ham- burger Dr. Peter Schink und der Isartalerin Silvia Maier, die da- mit auch den Damenpreis mitnehmen konnte. Friedhelm Rieb, PC RM siegte klar vor Herbert Raschke, PCD in Silber. Bedingt durch seine Abstinenz im letzten Jahr hieß es für Michael Rudig- Mummert (PCA) wieder in Bronze zu beginnen. Er gewann vor Steffen Potthoff, PC Schwaben und dem Hamburger Präsident Vitus Harder. Andreas Volke vom PC Möhnesee konnte die Histo-Wertung für sich entscheiden.
2. Wertungslauf
Hier zeigten in der Platin-Klasse die Kirchen-Hausener ihre gute Form. Ralph Pietsch siegte vor Thomas Maier und Thomas Teufel. In GOLD nahm Thomas Michael Dietrich den Klassen- sieg und den Gesamtsieg mit nach Hamburg. Auf Platz 4 landete Silvia Maier, die damit auch beste Dame wurde. Unverändert blieben die Platzierungen in SILBER, Friedhelm Rieb, PCRM vor Herbert Raschke. Mit nur 23 Punkten siegte der Hamburger Vitus Harder in BRONZE, vor Michael Rudig Mummert und Harald Steiger vom PC Kurpfalz.
Die Histo-Wertung ging ein weiteres Mal an Andreas Volke. Mit dieser Ehrung gingen vier arbeitsreiche, aber sehr spannende Tage zu Ende. Die Saison 2023 kann beginnen.
 PCLife 02 | 2023 31
]]></page><page Index="32" isMAC="true"><![CDATA[ 22.04.2023
Erfolgreich in
   32
PCLife 02 | 2023
TEXT: Karin Bacher | BILDER: PCKH
Auf der malerischen Rennstrecke im Elsass Anneau du Rhin wurde am 22. April, in enger Zusammenarbeit mit dem PCD, der 2. PCD Club-Cup ausgerichtet. Die 3,7 Kilometer lange Strecke bot den über 100 Teilnehmenden mit 65 Autos einen anspruchsvollen Parcours, auf dem sie ihre Porsche Fahrzeuge artgerecht bewegen konnten.
Safety first auch für erfahrene Fahrer
Bevor es jedoch in die Wertungsläufe ging, konnten die Teilnehmer beim geführten Fahren, mit vier erfahrenen Instruktoren, die Be- sonderheiten der Strecke kennenlernen. Die anschließenden Wertungsläufe waren wieder einmal eine Herausforderung. Die gefahrenen Zeiten der Teilnehmenden zeigten, dass sie nicht mit gezogener Handbremse gefahren sind. Dokumentiert wurde
dies, bis auf die tausendstel Sekunde, wie immer von Monika und Christoph Preu. So konnten schnell die Platzierten ermittelt werden. Auch auf die „Boxencrew“ des Porsche Zentrums Hilzingen ist Verlass. Sie war wieder mit am Start und löste kleine Probleme in Windeseile, so dass dem Fahrspaß nichts im Wege stand.
]]></page><page Index="33" isMAC="true"><![CDATA[  Porsche Club Sport | PCC
Top organisiert, glückliche Teilnehmende
Selbst die Last-Minute-Nachmeldungen bekamen noch eine Startnummer, was gerade dieses Jahr aufgrund der hohen Teil- nehmerzahl eine Herausforderung war. Hier machte sich die jahrzehntelange Erfahrung von PCD Sportleiter Michael Haas bemerkbar, der souverän die Startgruppen einteilte, eine neue („die Blaue“) ins Leben rief und unseren neuen Sportleiter Thomas Frey und seinem Team mit Rat und Tat zur Seite stand. Es war eine echte Teamleistung des Clubs, jeder wusste zu jeder Zeit, was er zu tun hatte. Von der Begrüßung über die Papierabnahme, dem Vorstart und schließlich die Siegerehrung – für die Teilneh- menden aus ganz Deutschland und der Schweiz eine entspannte Sache, konnten sie sich nämlich auf das fokussieren, weswegen sie angereist waren: Spaß am Porsche fahren!
Der Zeitplan war extrem eng, es hätte keine Maus über die Strecke laufen dürfen. Dank der disziplinierten Fahrer, die auf die Sekunde beim Vorstart waren und das bewährte Rennleiter- team Manuel Baumgarthuber und Stephan Bauer, funktionierte alles wie am Schnürchen. Auch weil Michael Haas unserem Club mit der Gruppeneinteilung eine große Hilfe war.
„Schließlich war es das erste Mal, dass ich die Veranstaltung verantwortete. Das gesamte Team arbeitete Hand-in-Hand. So war es ein mehr als gelungenes und dabei entspanntes Renne- vent,“ freute sich Sportleiter Thomas Frey.
Für die gute Stimmung hat auch beigetragen, dass dieses Jahr das Elsass wieder mit der gewohnten Kulinarik auftrumpfen konnte. Mussten sich die Teilnehmenden im letzten Jahr corona- bedingt noch draußen mit Pizza oder Flammkuchen zufrieden- geben, fand diesmal wieder ein gemeinsames Mittagessen statt. So konnten sich alle bei einem leckeren Büfett stärken und sich auf die weiteren Läufe vorbereiten. Übernachtet wurde diesmal im Landhotel Bohrerhof im deutschen Feldkirch.
Die abschließende Siegerehrung mit schicken Pokalen bildete den perfekten Abschluss eines wundervollen Tages. Das stellte auch Michael Haas fest, der voll des Lobes für die Veranstaltung und den Club Kirchen-Hausen war und dem „Frischling“ Thomas Frey auch persönlich zum Gelingen beglückwünschte.
Als Dank für seine großartige Unterstützung bekam Michael Haas einen Ehrenpokal.
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]]></page><page Index="34" isMAC="true"><![CDATA[ 06.05.2023
Auf der Nordschleife des Nordens:
 TEXT: Rainer Lademann | BILDER: Axel Schmies, Rainer Lademann Am Freitag hatten sich bereits die meisten Teilnehmer
zum Begrüßungsabend im Germanenhof eingefunden. Die Küche verwöhnte die aus ganz Deutschland angereisten Fahrer mit einem dreigängigen Menü, das die Benzingespräche der vielen Stammpiloten sowie einige Neulinge begleitete. Ein wichtiges Thema war wieder einmal das Wetter. Sollte sich die Regenveranstaltung des Vorjahres wiederholen? Weit gefehlt: ein Sportfahrertag der Extraklasse mit moderaten Temperaturen und einem herrlichen Sonne-Wolken-Mix begleitete uns durch den Tag. Ohne Helm war ein kleiner Sonnenbrand gewiss.
Der Vorstand des Porsche Clubs Hamburg um Vitus Harder hatte als Ausrichter dieser Sportveranstaltung mit einer Reihe von Helfern die Strecke mit Pylonen an den jeweiligen Einlenk- und Scheitelpunkten bestens präpariert, so dass der übliche Ablauf pünktlich seinen Lauf nehmen konnte. Nach der Fahrerbespre- chung begannen die obligatorischen Runden hinter den Führungs- fahrzeugen der Instrukteure – neben Vitus Harder zusätzlich Thomas Maier (PC Kirchen-Hausen) und Stefan Windgätter (PC Dortmund), die den Streckenverlauf mit seinen markanten Kurven, Geraden, Gefällen und Steigungen den vielen Wiederholungs- tätern in Erinnerung sowie den Erstbesuchern des Bilster Bergs näherbrachten.
Wir sind 2.890 Runden gefahren, hatten 70 Starter, die 12.138 km bei unserem PCC-Event abgespult haben.
Das neben den diversen Wertungsläufen zusätzlich angebotene Fahrtraining wurde von zehn Fahrern besucht und dankenswerter- weise vom Sportleiter des PCD Porsche Club Deutschland, Michael Haas, höchst persönlich betreut. Die Neulinge wurden so an diesen herausfordernden Streckenverlauf, seinen Brems- und Einlenkpunkten qualifiziert herangeführt – so schafft man Wiederholungstäter.
Ein Highlight war der einstündige Langstreckenwettbewerb.
Auch dadurch sind die unter der Schirmherrschaft des PCD stehenden Fahrevents durch eine große Bandbreite verschie- denster Porsche Modelle charakterisiert. Vom 944 bis zum 993 konnte man alle wassergekühlten 911 Bauserien (996, 997, 991, 992) bis zu den GT-Fahrzeugen in der RS-Version ebenso be- staunen wie die zahlreich gestarteten Cayman inkl. des GT4 RS. Es spricht für Sportsgeist, aber auch für große fahrerische Rou- tine, dass so unterschiedlich schnelle Fahrzeuge auf der 4,2 km langen Strecke in kooperativer Koexistenz miteinander auskamen.
Bilster-Berg
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="35" isMAC="true"><![CDATA[  Die Unterbrechung des sportlichen Ablaufs durch das Mittags- grillbüfett des Streckenrestaurants ‚Turn One‘ passte bestens zum herrlichen Wetter, so dass auch auf der schönen Terrasse mit Blick auf die Strecke geluncht werden konnte.
Nach den PCC Gleichmäßigkeitsläufen wurde der Histo-Cup so- wie der einstündige Langstreckenlauf durchgeführt. Nachdem im Anschluss an die Wertungsprüfungen die Motoren noch ein- mal zum freien Fahren auf der Strecke genutzt worden waren, begann der letzte Teil der Veranstaltung, die Siegerehrung.
Die Gesamtwertung des ersten PCC-Wertungslaufs gewann Jan Horwarth, der mit seinem 911 GT3 4,0 nur 5 Fehlerpunkte (= fünf hundertstel Sekunden!) aufwies. Die Gesamtwertung des zweiten Laufs sicherte sich Andreas Friedrich (Cayman GT4) mit 11 Fehlerpunkten.
Beide Läufe im Histo-Cup entschied Peter Wiedemann (914/6) für sich (72 bzw. 48 Fehlerpunkte).
Die Damenwertung gewann Silvia Maier (992 GT3, 48 Fehler- punkte).
Die PCC-Langstrecke in Klasse 1 sicherte sich das Fahrer-Duo Dirk Rabehl/Dieter Klein (414 Fehlerpunkte); Klasse 2 gewann Philip Abramowski (Cayman GT4) mit 1.392 Fehlerpunkten, während in Klasse 3 Jan Horwarth auf einem 911er 991 GT3 mit 153 Fehlerpunkten vorn lag. Alle weiteren Platzierten finden sich in den Ergebnislisten.
Die Veranstaltung hätte nicht ohne weitere Helfer durchgeführt werden können. Ein großes Dankeschön gilt den stets uhrwerks- gleich engagierten Zeitnehmern Christoph und Monika Preu, un- serem hochgeschätzten Fotografen Axel Schmies und last but not least Oliver Söhnel sowie Frank Ripp und seinem Sohn Anakin als Herrscher der Boxengasse.
Ein besonderer Dank gilt dem Porsche Zentrum Hamburg, das den Club vielfältig unterstützt und auch diesem Fahrevent mit Herrn A. Wolter und T. Mansfeld zwei erfahrene Mechaniker an die Seite gestellt hatte, so dass bei kleineren technischen Problemen sofort für Abhilfe gesorgt werden konnte.
Porsche Club Sport | PCC
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]]></page><page Index="36" isMAC="true"><![CDATA[03.06.2023
PCC Salzburgring
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PCLife 02 | 2023
TEXT: Erwin Pfeiffer | BILDER: PCI
Erstmals seit vielen Jahren hatten wir wieder einen Termin im Juni ergattert. Ohne Sommerferien-Stress und vor allem ohne Salzburger Festspiele. Und wieder mit Schönwetter-Garantie.
So kamen nicht nur zahlreiche Starter aus ganz Deutschland, son- dern auch eine große Gruppe aus dem Porsche Club Slowenien.
Bereits am Vorabend traf man sich im Hotel Königgut zur Aus- gabe der Startunterlagen und zum exquisiten BBQ. Den Aperitif auf der Terrasse hatte freundlicherweise das Porsche Zentrum München Süd gestiftet. Vielen Dank.
Der Veranstaltungstag startete mit einem Early Bird-Frühstück, das der Hotel-Chef um 05:45 Uhr persönlich betreute. Toll! Am Salzburgring startete der Tag planmäßig mit dem Guide-Fahren. Unsere Instrukteure Bengt Stahlschmidt, Martin Köck, Thommy Meese und Fritz Letters zeigten den nachfolgenden Fahrzeugen „wo es langgeht“. Die „blaue“ Gruppe war nicht so gut besetzt, bleibt aber unverzichtbar, um Neulinge an das Thema Porsche Motorsport kompetent heranzuführen.
]]></page><page Index="37" isMAC="true"><![CDATA[„Hier geht’s lang”
Porsche Club Sport | PCC
      Da alle Teilnehmer aufmerksam unterwegs waren, konnten die Gruppen rot und schwarz noch am Vormittag die ersten Wer- tungsprüfungen absolvieren, bevor in der Ringgaststätte die Schnitzel reihenweise vertilgt wurden. Am Nachmittag standen nicht nur die weiteren Club-Cup-Wertungsprüfungen an, sondern auch die einstündige Langstrecke. Für die Zeitnehmer Moni und Christof Preu sind die Prüfungen immer Großkampfzeit. Mit einem Freien Fahren ging das Programm auf der Stecke zu Ende: pünktlich und unfallfrei!
Mittlerweile waren auch die Pokale für die Siegerehrung ausge- packt und bilderbuchmäßig aufgereiht. PCD-Präsident Fritz Letters eröffnete die Siegerehrung, dankte dem ganzen Orga-Team des PC Isartal für die perfekte Organisation und Sportleiter Jochen Adam sowie Präsident Erwin Pfeiffer ehrten die zahlreichen Sieger und Platzierten. Andreas Friedrich gelang das Kunst- stück seinen Gesamtsieg vom Vorjahr zu wiederholen. Bei der Langstrecke konnte Thomas Glassl den Siegerkranz in Empfang nehmen. Bei den Frauen setzte sich einmal mehr Silvia Maier durch. Zufrieden machten sich Teilnehmer und Veranstalter auf den Heimweg. Ein gelungener Tag.
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]]></page><page Index="38" isMAC="true"><![CDATA[  Alpenquerung II
TEXT: Gerhard Habermehl | BILDER: Stefanie Mauritz, Frank Spinner
Nach dem Erfolg von Teil I musste natürlich eine Fortsetzung unserer Alpenquerung her.
Wir trafen uns am Genfer See, dort wo wir 2021 die erste Tour beendeten. Die Wetteraussichten
waren für die Woche hervorragend. Zudem konnten wir einige neue Teilnehmer begrüßen und so starteten wir nach dem ausgiebigen Frühstück mit zwölf Luftis in Richtung
Thonon-les-Baines und bogen auf die Route des Grandes Alpes ab.
  38 PCLife 02 | 2023
  ]]></page><page Index="39" isMAC="true"><![CDATA[Porsche Club | MdPu
  >
 ]]></page><page Index="40" isMAC="true"><![CDATA[      40 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="41" isMAC="true"><![CDATA[ Knapp 700km mit gefühlten 10 000 Kurven und 21 Pässen lagen vor uns! Über Clusaz und dem Lac de Roseland kamen wir nach Bourg Saint Maurice. Dort hatten wir die erste Über-
nachtung in den Alpen. Abends erfuhren wir, dass die berühmte Route d’Iseran aufgrund eines Radrennens bis ca. 12h mittags gesperrt wäre. Das passte nicht in unseren Plan und wir ent- schieden uns für die Ausweichroute über den Col de Madelaine.
Was für eine Alternative an einem sonnigen Sonntagmorgen! Nahezu alleine konnten wir die Bergstrecke bis auf die Spitze unter die Räder nehmen. Am Punkt oben angekommen genossen wir einen herrlichen Ausblick auf das Arc Tal und einen weiteren Blick auf den schneebedeckten Mont Blanc. Hinunter bis nach St. Michel de Maurienne und weiter über den Col de Telegraphe und Col de Gabalier ging es bis nach Briancon und weiter in ein Ski- gebiet in Pra Loup auf 1600m Höhe zur nächsten Übernachtung.
Den nächsten Höhepunkt der Tour gab es gleich nach dem Frühstück. Am Col de Cayotte, bei dem man in eine Schlucht hineinfährt und die Straße nur eine Breite von 2,5m hat, gibt es Ausweichpunkte und man sollte mit genügend Abstand durch- fahren. Alles ging glatt und die Teams waren begeistert. Kom- plett andere Felsformationen versetzten uns in Staunen und auf der Höhe sahen wir auch jede Menge Murmeltiere, die sich sonnten. Weiter ging es nach Guillaume und von da machten wir einen Abstecher am Tal des Var entlang. Eine Art Zusatz- schleife, die sich absolut lohnt. Wir durchfuhren die Schlucht Gorges de Daluis, einmalige Formationen mit rotem Gestein, und über die Schlucht Gorges du Cians kamen wir bei Beuil wie- der auf unsere Route des Grandes Alpes.
Ein trauriges Bild gab der Ort St. Martin-Vesubie ab. Im Jahr 2020 gab es dort ein schlimmes Unwetter mit Überschwem- mungen und vielen Häusern, die eingestürzt sind. Die Straße führt zurzeit mitten durch den Ort am Fluss entlang und das Bild der Zerstörung zeigt sich rechts und links der Route.
Danach kamen wir zu einem abschließenden Höhepunkt der Tour, hinauf zum berühmten Col de Tourini, jedem bekannt durch die Rallye Monte Carlo. Oben angekommen genossen wir einen Kaffee in einem denkwürdigen Hotel mit unzähligen alten Bildern und Fotos der legendären Rennen auf dieser Strecke. Hinab über hunderte Kurven und Kehren erhaschten wir die ersten Blicke auf das Mittelmeer und schließlich erreichten wir das Ziel, die Zitronenstadt Menton. Hier endet die Route des Grandes Alpes und wir fuhren über die Grenze nach Italien und logierten in einer alten Villa, die in ein Hotel umgebaut wurde. Bei sehr gutem ligurischem Essen verbrachten wir einige Tage am Mittel- meer, unternahmen einen Ausflug nach Monaco, mit Korso vor dem Casino und einmal nach Nizza mit dem berühmten Markt und der Altstadt. Auf der Route Napoleon ging es dann wieder zurück an den Genfer See. Davor gab es für alle noch ein letztes Wow: die Fahrt über den fast unbekannten Col du Noyer! Auf der Passhöhe begeistert eine atemberaubende Sicht in zwei unterschiedliche Tiefebenen. Nach einer Zwischenübernach- tung in Chambery fuhren wir zurück über den Genfer See nach Deutschland. Nach ca. 2.500km Gesamtfahrleistung zollten die männlichen Fahrer unserem Damenteam im 964er Cabrio höchsten Respekt für diese Leistung. Vor allem die Strecke als Führungsfahrzeug zum Col de Tourini werden wir alle in leben- diger Erinnerung behalten!
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]]></page><page Index="42" isMAC="true"><![CDATA[ Reinhold und Uschi Schelle haben nach 40 Jahren Vorstands- arbeit ihre Ämter abgegeben. Reinhold ist Gründungsmit- glied, war zunächst vier Jahre Sportleiter und anschließend 36 Jahre Präsident, Uschi verwaltete die Finanzen und den Schrift-
verkehr. In dieser Zeit war Reinhold zusätzlich noch sechs Jahre Sportleiter im PCD. Bei vielen Rennveranstaltungen war er erfolgreich am Start. Für diese tolle Vorstandsarbeit bedankte sich der neue Vorstand im Namen des gesamten Clubs mit einer interessanten Tour.
Die Wetterprognosen am Vortag meldeten Schneefall bis 600 m. Wir wollten zwar nur nach Mostindien und auf den Seerücken, er-klommen aber mit dem Nollen und Haidenhus leicht 800m üNN. Ein morgendlicher Blick aus dem Fenster, das Wetter war gar nicht schlecht und so starteten wir in Kreuzlingen Richtung Mostindien, eine sehr schöne Obstbauregion im Kanton Thurgau/ CH. Über Lengwil, Bottighofen und Altnau ging es mit tollen Aus- blicken auf den Bodensee, die schneebedeckten Allgäuer und österreichischen Alpen Richtung Dozwil. Zwischen den Obst- plantagen, die leider noch nicht blühten, ging es am Golfplatz von Erlen vorbei, durch die Weinberge von Göttighofen Richtung Nollen, über Berlingen zum Aussichtspunkt Eichhölzli oberhalb Steckborn, dem Ziel des historischen Bergrennens Steckborn- Eichhölzli. Die engen Kurven erlaubten es, unsere Porsche auch innerhalb der Schweizer Geschwindigkeitsbegrenzung „artge- recht“ zu bewegen.
Über Stein am Rhein führte uns die Tour auf die Höri (D) zum Kaffee-Stopp im Hotel Hírschen/Horn. Nach den Kurven der al- ten Schienerbergstraße und dem Dettelbach erreichten wir un- ser Ziel, das Hotel Bodensee in Wallhausen.
Mit herrlichem Blick über den Yachthafen, den Überlinger See und den Linzgau bedankten wir uns mit einer kleinen Feier nochmals bei Reinhold und Uschi Schelle für die langjährige Vorstandsarbeit.
Konrad Hornstein und Herbert Hütten wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Club geehrt.
TEXT: Manuel Zepf | BILDER: PCK
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PCLife 02 | 2023
 Dankeschön-Tour
]]></page><page Index="43" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | MdPu
    PCLife 02 | 2023 43
]]></page><page Index="44" isMAC="true"><![CDATA[Im Safety Park
Südtirol
 TEXT: Erwin Pfeiffer | BILDER: PCI
Warum nicht mal ein Fahrtraining in Italien? Der Safety Park in der Nähe von Bozen bietet alles, was ein zeitgemäßer Trainingsplatz braucht: weitläufige Flächen, Bremsgassen, Gleitflächen mit unzähligen Bewässerungsmöglichkeiten, Kreis- bahnen mit und ohne Rutschbelag, variable Wasserfontänen, Driftareal, etc.
Und wir hatten für unser Halbtagestraining einen Top-Instruktor: Fabian Vettel, den Bruder vom Formel 1-Weltmeister.
Nach der Begrüßung von Michael Schilhaneck, der die Anlage in Deutschland vermarktet, folgte das kurze Briefing von Fabian Vettel. Und dann ging es auch schon los auf die diversen Pisten. Da jeder ein Funkgerät im Auto hatte, konnte Fabian individuelle
Tipps zur Verbesserung der individuellen Reaktionen geben. Echt wertvoll. Vier Stunden lang hatten wir intensiven Spaß und konnten eine Menge Erfahrungen sammeln.
Dass sich so ein Trainingstag perfekt mit Südtiroler Passstraßen verbinden lässt, zeigte unsere Rückfahrt am nächsten Tag. Um 09:00 Uhr brachen wir auf, um unserem Guide Christian zu folgen. Und schon waren wir um 21:00 Uhr wieder zu Hause! Dazwischen waren aber auch sensationelle, kurvige Strecken: Nigerpass, Karerpass, Canazei, Fedaia, Falzarego, Gadertal, Furkelpass, Pustertal und über den Felbertauern und Pass Thurn zurück nach München.
Zur Nachahmung empfohlen.
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="45" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | MdPu
    PCLife 02 | 2023 45
]]></page><page Index="46" isMAC="true"><![CDATA[Zum „Auswintern“ TEXT | BILDER: Dr. Hanns Freudlsperger
Es ist eine 50-jährige Tradition im Club, das sogenannte „Auswintern“ der Autos als erste Ausfahrt im Jahr zu veran- stalten, wenn unsere Porsche aus dem Winterschlaf erwachen,
für das Frühjahr hergerichtet und auf Hochglanz gebracht wurden, und mit Saisonkennzeichen über die KFZ-Versicherung wieder angemeldet sind.
Zum Auswintern laden dann diejenigen Mitglieder, die im ver- gangenen Jahr einen neuen Porsche gekauft oder ihr Auto ge- wechselt haben, die anderen Teilnehmer zu einer Ausfahrt mit geheimem Ziel und dortiger Verköstigung ein. Das schöne Wetter der vergangenen Tage und Wochen, mit angenehmen Tempera- turen und weithin grünen Wiesen im Tal und auch auf den Bergen, ließ uns als Ziel den Gaisberg bei Salzburg aussuchen. Termin Mitte April, Ausfahrt fertig geplant, alles reserviert, Autos präpariert. Und dann war er da, der Termin und mit ihm ein regne- rischer Sonntag, mit Temperaturen ein paar Grad über dem Ge-
frierpunkt! Und wir hatten vorlaut getönt: „Die Ausfahrt findet bei jedem Wetter statt!“
Um 08.00 Uhr früh ging`s dann also los am PZ in Altötting. Um die in Folge der Witterungsverhältnisse etwas enttäuschten und leicht fröstelnden 25 Teilnehmer mit 14 Porsche positiv zu stimmen, steuerten wir über wenig befahrene Landstraßen das oberösterreichische Seenland an, wo wir zu einem Frühstück oder Kaffee und Kuchen pausierten. Petrus meinte es auch auf der Weiterfahrt noch nicht gut mit uns und schickte uns nebst Regen jetzt auch noch Nebel. Wir näherten uns Salzburg und damit auch unserem Ziel, dem Gaisberg, auf dessen Spitze sich in 1.250m Höhe unser Zielrestaurant lag. Der Regen hörte auf, dafür wurde der Nebel stärker je höher wir kamen. Am Weges- rand lagen noch Schneereste, diese zeigten sich vermehrt mit zunehmender Höhe, und die Bäume wurden immer weißer in Folge des erst in der letzten Nacht gefallenen Neuschnees.
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="47" isMAC="true"><![CDATA[ ab in den Schnee!
Manch leicht besorgte Fahrer und Begleitung zweifelten schon an der Weiterfahrt ob ihrer Sommerbereifung, doch die Berg- straße blieb fast völlig schneefrei und es bestand keinerlei Gefahr. Auf 1.250 Höhenmeter angekommen, parkten wir auf dem großen Parkplatz, wo sich an schönen Tagen eine Unzahl von Autos befinden. Heute waren wir praktisch allein.
Und wo ging es jetzt hin? Der maximal 50m entfernte Berghof war im dichten Nebel nicht auszumachen. Vorbei ging es an weiß beschneiten Tannenbäumen, die eine unwirkliche Weih- nachtskulisse im Frühling boten, bis endlich aus dem nebligen Weiß die Konturen des Berggasthofs „Kohlmayr’s Gaisbergspitz“ auftauchten. Die eigentlich für uns vorgesehenen Bänke und Tische im schönen Biergarten waren mit einer dicken Schicht Neuschnee bedeckt, sodass wir es uns in den inneren, gewärm- ten Gasträumen gemütlich machten. Hier bot sich uns eine sehr angenehme Atmosphäre, bei hervorragender österreichischer
Küche und sehr freundlichem Service. Und während unserer Mahlzeit wurde es draußen immer heller und heller, der Nebel verzog sich völlig, die ersten Sonnenstrahlen durchbrachen die Wolken, die zunehmend aufrissen und sich alles innerhalb kürzester Zeit in einen strahlenden, blauen Himmel verwandelte. Petrus hatte also doch noch ein Einsehen mit den Porsche- fahrern.
Die Rückfahrt verlief problemlos, ein Tankstopp vor dem Grenz- übergang ersparte uns noch etliche Euros durch den deutlich niedrigeren Benzinpreis in Österreich. Im Grenzstädtchen Laufen an der Salzach genossen einige bei Sonnenschein noch Kaffee, Cappuccino oder einen österreichischen „Gspritz’n“, bevor wir glücklich und zufrieden nach Hause fuhren.
Jetzt kann die Sommersaison für uns beginnen!
Porsche Club | MdPu
      PCLife 02 | 2023 47
]]></page><page Index="48" isMAC="true"><![CDATA[Auf nach
Thüringen ...
 TEXT: Heinz-Wolfgang Morbach | BILDER: Luise Morbach
Für uns ist der 1. Mai seit vielen Jahren ein wichtiges Datum. Findet an diesem Tag doch traditionell eine Ganztagesaus- fahrt statt. Schon oft war es die Ausfahrt mit der größten Teil-
nehmerzahl im ganzen Jahr. Heuer stand sie unter dem Motto: „Auf nach Thüringen, ins grüne Herz Deutschlands.“ So trafen sich am Morgen des 1. Mai, diesmal zu Füßen der Veste in Coburg,
47 Teilnehmer mit den verschiedensten Porsche Preziosen. Vom in Ehren gealterten 924 und 968, über verschiedene Boxster und Caymans, bis zum 911 als Glasdachtarga, GT3 oder Turbo, um nur einige zu nennen. Auch ein brandneuer Taycan durfte nicht fehlen. Alles in allem war eine Vielzahl des Porsche Produkt- portfolios vertreten. In vier verschiedenen Gruppen fuhren die
Teilnehmer durch das Coburger Land nach Thüringen. Über Neuhaus am Rennweg, Katzhütte und durch das kurvenreiche, romantische Schwarzatal ging es nach Bad Blankenburg zum Mittagessen im Hotel „Zum Steinhof“. Gestärkt durch ein schmackhaftes Mahl fuhr man ein Stück durch das Schwarzatal zurück und bog dann über Neustadt am Rennsteig in Richtung Suhl ab. Hoch über der Stadt im „Ringberg Hotel“ endete bei toller Aussicht und Kaffee und Kuchen diese Ausfahrt. Nachdem auch Petrus wieder ein Verbündeter des PCO war, stellten alle
Teilnehmer vor der individuellen Heimfahrt übereinstimmend fest: wer nicht dabei war, hatte etwas versäumt.
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="49" isMAC="true"><![CDATA[Porsche Club | Event
Einbecker FREIGeist und
 PS.Speicher
 TEXT: Rolf Unterwagner | BILDER: PCN
 PCLife 02 | 2023
PCLife 02 | 2023 49
Im April hatten wir zur dreitägigen Frühjahrsausfahrt in den Naturpark Solling eingeladen. Am Freitag bezogen wir in dem südniedersächsischen Städtchen Einbeck unser zentral gelege-
nes, empfehlenswertes Hotel FREIgeist. Die ehemalige Hanse- stadt Einbeck zeichnet sich nicht nur durch eine sehenswerte historische Altstadt aus. Erstes Highlight war am Freitagnach- mittag die Privatführung durch den PS.Speicher, der mit den auf das Stadtgebiet verteilten weiteren vier „Depots“ Europas größ- te Oldtimersammlung beherbergt.
Das wertvollste Exponat des PS.Speichers ist die Benz Victoria Motorkutsche Nr. 99 von 1894. Kaum glaublich: Das fast 130 Jahre alte Fahrzeug hat seit 2019 nach problemloser TÜV- Abnahme tatsächlich eine ganz reguläre Straßenzulassung! Der Benz ist somit das älteste in Deutschland zugelassene Fahrzeug. >
]]></page><page Index="50" isMAC="true"><![CDATA[        >
Am Samstag starteten die Teilnehmenden nach Ausgabe des Roadbooks bei schönstem Wetter zu einer kurvenreichen und landschaftlich reizvollen Ausfahrt durch den Naturpark Solling. Wer wollte, legte einen Stopp bei der Porzellanmanufaktur in Fürstenberg ein oder für unsere Motorradfreunde beim belieb- ten Bikers Point Fuchs in Uslar.
Nach der Rückkehr ins Hotel besichtigten wir am Nachmittag in einer Führung das Sudhaus der Einbecker Brauhaus AG, nicht ohne uns dort mit einer anschließenden Kostprobe selbst von der Qualität der Getränke zu überzeugen. Das Bierbrauen hat in Einbeck eine sehr lange Tradition: Seit dem 14. Jahrhundert hatte jeder Einbecker Vollbürger das Recht, Bier zu brauen. Kein Wunder, dass es im Jahre 1616 insgesamt 742 Bürger-Brauhäuser gab. Sogar Martin Luther lobte 1521 anlässlich des Reichstages in
Worms die Einbecker Bierqualität. Und wussten Sie, dass im Jahre 1612 der wohl aus Einbeck stammende Braumeister Elias Pichler (!) nach München abgeworben wurde, um dort nach gleich- bleibenden Qualitätsregeln wie in Einbeck ein wohlschmecken- deres Bier zu brauen?
Den Tag ließen wir im Hotel mit einem Grillabend am „Feuerring“ ausklingen. Nach einem reichhaltigen ausgedehnten Frühstück am Sonntagmorgen stand der Tag zur freien Verfügung. Hier bot sich ein Stadtrundgang durch den alten Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern und den Wallanlagen an oder eine ausge- dehntere individuell geplante Heimreise.
Zur Nachahmung empfohlen!
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="51" isMAC="true"><![CDATA[  Für Tüftler und Ideenschrauber ein Dach überm Kopf
Oldtimer in der Lobby, dunkle Ledersessel, originale Industrie­ lampen sowie viel Holz, Sichtbeton und Backstein: Im Hotel FREIgeist Einbeck zieht sich Industriecharme & Pferdestärke durch alle Räumlichkeiten und darf auch ruhig etwas ungewöhn­ lich – eben freigeistig – ausfallen. Die 63 Zimmer des Hotels sind im Industrial­Style eingerichtet. Holzfußböden und reduzierte Formen treffen hier auf gemütliche Sessel & warme Farben. Sechs große Tagungsräume, die Bargarage und das Wohn­ zimmer für kleinere Gruppen stehen zur Verfügung, um in der kreativen Umgebung Freiraum für die Gedanken zu schaffen. Im Fitnessbereich im vierten Stock kann man sich auf den Pre­ cor-Geräten so richtig auspowern, bevor man in der finnischen Sauna nebenan den Ausblick in die Natur genießt.
In der GENUSSWERKSTATT gibt’s ausgetüftelte regionale und saisonale Gerichten vom Grill, auf dem FEUERRING lässt sich im Team oder mit der Familie ein eigenes BBQ veranstalten. Und das Highlight: Europas größte Oldtimersammlung, der PS.SPEICHER, ist direkt gegenüber vom Hotel und in nur wenigen Metern ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt.
FREIgeist Einbeck | Tiedexer Tor 5 | D-37574 Einbeck
+49 (0) 5561 3199970 | info@freigeist-einbeck.de | #meinFREIgeist
     ]]></page><page Index="52" isMAC="true"><![CDATA[  Ostern „oben TEXT: Beate Strinz | BILDER: Sabine Ehringer
Bei strahlendem Sonnenschein startete unsere Eröffnungs- fahrt mit über 20 Fahrzeugen nach einem kleinen Frühstück im Porsche Zentrum Pforzheim, dem wir für die Öffnung der
Türen am Ostermontag und die großartige Bewirtung danken.
Nach der langen Winterpause herrschte große Vorfreude bei allen Mitgliedern. Und auch der Wettergott meinte es gut mit uns, so dass unsere Schätzchen bei bestem Osterwetter so- gar „oben ohne“ mit purem Porsche Fahrfeeling ausgefahren werden konnten.
Gestartet in drei Gruppen fuhren wir nach einer kurvenreichen Strecke durch den Kraichgau in Richtung Heilbronn. Die erste Pause wurde beim Bikini-Museum in Fürfeld eingelegt und die Stimmung steigerte sich kontinuierlich. Der weitere Fahrspaß
   ]]></page><page Index="53" isMAC="true"><![CDATA[ ohne“
Porsche Club | Event
führte uns zunächst durchs Jagsttal, dann ins Kochertal zu unserem Hauptziel Schwäbisch Hall. Hier hatten wir für unsere Mitglieder eine besondere Überraschung parat: wir durften un- sere Fahrzeuge auf dem Marktplatz zwischen der historischen St. Michaels-Kirche und dem prächtigen Rathaus aufstellen.
Ein Fotostopp der besonderen Art bei traumhaftem Osterwetter. Viele Touristen nutzten dieses farbenprächtige Bild für Fach- gespräche, Fotoshootings und ganz viel Staunen.
Frau Herterich vom Stadtmarketing präsentierte uns sehr kurz- weilig eine Führung in Schwäbisch Hall. Die Geschichte, wirt- schaftliche Entwicklung, Architektur, diverse Märkte und der Reichtum der Stadt – die Salzgewinnung – wurde uns sehr heiter und lebendig erzählt.
Die restliche Zeit verblieb zum Bummeln in der Altstadt, mit vie- len Cafés und schönen Plätzen. Leider war die Zeit auch schon rasch um und wir mussten uns auf den Heimweg machen.
Die Rückfahrt verlief über traumhaft schöne Straßen durch den Schwäbischen Wald und das Strohgäu zurück ins Würmtal, wo wir bei einem leckeren Abendessen und feinen Weinen den wundervollen Tag ausklingen ließen. Das Erlebte wurde ausgie- big besprochen und das Porsche-Wissen der Teilnehmer wurde noch in einem anspruchsvollen Quiz getestet und entsprechend belohnt. Es war ein fantastischer Saisonauftakt für alle Teilneh- mer, bei perfektem Cabrio Wetter, kurvenreichen Strecken und sehr viel Leidenschaft für unser gemeinsames Hobby.
Danke an das Orgateam:
Steffie, Marcus, Greg, Oli und Bea
 PCLife 02 | 2023 53
]]></page><page Index="54" isMAC="true"><![CDATA[Jubel-Tour
durch die Eifel
  TEXT | BILDER: Olaf Schmidt
Für die Planung hatten wir kompetente Hilfe – den PC Trier. Das führte bei der Planung, Auswahl der schönsten „Porsche Straßen“ und passende Tages-Touren zu einer fantastischen Eifel-Ausfahrt!
Und das Wetter spielte mit – fast kein Regen in der Eifel. So konnten die Cabrios häufig offen gefahren werden.
54 PCLife 02 | 2023
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]]></page><page Index="55" isMAC="true"><![CDATA[      Herzlich Willkommen im Seehotel am Stausee
Unser komplett renoviertes 4-Sterne DEHOGA klassifizier- tes Wellnesshotel liegt in der landschaftlich faszinierenden Vulkaneifel. Mit der einzigartigen Lage direkt am Stausee sowie dem Eifelsteig lädt unser Hotel zum Verweilen ein.
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    ]]></page><page Index="56" isMAC="true"><![CDATA[ >
Tag 1: Individuelle Anreise. Nach etwas mehr als 500 km gesetappe führte uns nach Trier. Dort angekommen wartete
Fahrstrecke erreichten wir unser schönes Hotel in Gerolstein. Dort wurden wir mit reservierten Parkplätzen empfangen und herzlich begrüßt. Was für eine gelungene Überraschung!
Tag 2: Heute „5 Flüsse-Tour – Kyll, Prüm, Our, Sauer, Nims“. Zu- nächst fuhren wir eine schöne Strecke nach Vianden, dort zum Schloss. Absolut sehenswert! Nach einer Stärkung in einem schönen Restaurant direkt an dem Fluss Our ging die Fahrt weiter nach Echternach. Dort auf dem Marktplatz durften wir unsere 13 Porsche mit Sondergenehmigung des Bürgermeisters für die Zeit unseres Aufenthalts abstellen.
Weiter ging’s immer abseits der kürzesten Strecke durch die reizvolle Eifellandschaft sogar über den Wolsfelder Berg, dort wo jährlich die Bergrennen stattfinden. Wunderbar, Kurve für Kurve jede Serpentine genießen! Der Weg ist das Ziel! Weiter immer weiter, bis wir wieder an unserem Hotel in Gerolstein ankamen, glücklich und zufrieden nach ungefähr 200 km Ge- nuss pur.
Tag 3: Wieder Punkt 08:30 Uhr starteten wir die Motoren zur heutigen Tour „Römer, Mosel, Ritter und Vulkane“. Die erste Ta-
bereits unser Stadtführer an der Porta Nigra. Wir erfuhren viel über die älteste Stadt Deutschlands. Weiterfahrt entlang der Mosel bis zum Kloster Machern. Auch dort wurden wir wieder herzlich empfangen und durften im Innenhof des Klosters parken. Perfekt zum Fotoshooting. Das Wetter meinte es gut mit uns. Wir saßen im Biergarten und genossen Flammkuchen und Eisbecher. Und dann weiter zur dritten und letzten Tages- etappe mit Zwischenstopp am Weinfelder Maar. Ein schöner Tag ging zu Ende mit einem kühlen Getränk vor dem Hotel in der Abendsonne.
Tag 4: Abschied und Heimfahrt. Eine tolle Zeit in der Eifel lag hinter uns. Doch nicht genug. Unsere Routenplanung führte uns noch vor dem Heimweg zum Nürburgring. Und auch heute gab es wieder Sonne pur, perfekt für den Ring. Bei Ex-Mühle hatten wir einen guten Blick auf die Nordschleife. Dann wurde es leider Zeit zum Aufbruch für die Fahrt zurück nach Schleswig-Holstein. Wir waren uns einig: das war eine Jubiläumsausfahrt, die allen sehr viel Spaß gebracht hat. Und auch eine neue freundschaft- liche Verbindung zum PC Trier ist entstanden. Der Gegenbe- such der Eifelaner zu uns ins „Land zwischen den Meeren“ wurde bereits verabredet. Wir freuen uns!
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="57" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | Event
   Besuch beim
 Automobil-Bergmeister
TEXT: Ulrich Kalus | BILDER: Sylvia Kalus
46 Personen in 28 Porsche trafen sich in Schonungen (Land- kreis Schweinfurt), um gemeinsam nach Abersfeld zu Motor- sport Lang zu fahren Trockene Straßen und sonniges Wetter – beste Voraussetzungen für eine tolle Ausfahrt. Uwe Lang, 4-facher Automobil-Bergmeister für Rennsportfahrzeuge über- gab das Zepter vor vier Jahren an seinen Junior Georg, der mit seinem Formel-EVO frisch gebackener Meister 2022 im DMSB Berg-Cup für Rennsportfahrzeuge geworden ist. Georg Lang erklärte uns die Technik seiner 2 Stk. Formel-Renner mit 2,0 Liter Motor – 190 bis 280 PS bei ca. 500 kg Gewicht mit den vielen Eigenentwicklungen in den Bereichen Motor, Fahrwerk und Aerodynamik. Des Weiteren erhielten wir eine Vorschau in die Eigenentwicklung eines Formel-Fahrzeugs mit einem 1.150 ccm Turbomotor und geplanten 400 PS. Zum Schluss durften einige unserer PCU-Leichtgewichte im Formel-
Evo noch Probe liegen. Anschließend fuhren wir circa 25 km weiter nach Königsberg, parkten im historischen Ortskern auf al- ten Pflastersteinen, umgeben von malerischen Fachwerkhäusern und stärkten uns im „Cafe Eiring Herrenschenke“. Anschließend fuhren wir knapp 90 km auf kurvigen Strecken bei wenig Ver- kehr über Burgpreppach nach Hofheim, weiter über Stadtlaurin- gen, Maßbach zum Ellertshäuser See. Dort ließen wir die gelun- gene Ausfahrt im Restaurant Seeblick ausklingen. Alles in allem war es in allen Belangen ein wunderbarer Tag mit vielen neuen Eindrücken, guten Gesprächen, viel Spaß und „Porsche fahren.“
Ein herzliches Dankeschön geht an das Motorsport-Team Lang und zusätzlich an unsere Organisatoren der Ausfahrt Pia und Matthias.
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]]></page><page Index="58" isMAC="true"><![CDATA[Saisoneröffnung
Start it Up
Was gibt es Schöneres für Porsche Enthusiasten als zwei Orte durch „Porsche like“-Straßen zu verbinden. Auch diesmal ist die Straßenverbin- dung zwischen Start und Ziel vielleicht nicht die kürzeste – aber mit Abstand die „artgerechteste“.
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="59" isMAC="true"><![CDATA[ TEXT: Heinz Bergheim | BILDER: Thomas Kosthorst
– Porsche like
Aber der Reihe nach. Getreu dem diesjährigen Porsche Motto „Driven by Dreams“ erfüllen sich unsere Saisoneröffnungs- träume gemeinsam mit unseren Clubfreunden vom PC Köln. Großes Starterfeld, besetzt mit netten „Porscherianern“, kuli- narische Begleitung – und ganz wichtig: Sonnenschein pur, ver- bunden mit angenehmen Temperaturen. Große Wiedersehens- freude beim Tour Briefing während eines „Tapas Frühstücks“ in der wunderschönen „Villa Sophienhöhe“ und danach endlich
„Start it Up“ in drei verschiedenenGruppen. Konzentration auf das Wesentliche – Eifelpassagen vom Feinsten, mal kurvenreich, mal kerzengerade und das vereint in Bergauf- und Bergab- Sektionen. Mal passieren wir malerische Eifeldörfer, mal geht es mitten durch diese hindurch. Immer wieder spüren wir die Faszination und Ausstrahlung, die von unseren Porsche aus-
gehen. Erste kurze Pause auf einem Parkplatz einer alten römi- schen Brunnenstube mitten im Nirgendwo der Eifel. Weiter geht es auf Straßen, bei denen sicherlich schon bei der Planung berücksichtigt wurde, dass diese eines Tages von Porsche „er- fahren“ werden.
Schon erreichen wir unser Ziel, die romantische „Eifeler See- hütte“ direkt am Riedener Waldsee gelegen, in der wir mit einem 3-gängigen Menü verwöhnt werden. Ein schöner Aus- klang unserer Saisoneröffnung mit nettem Zusammensein mit unseren Freunden vom PC Köln und mit großem Dank an das Organisation-Team für diesen gelungenen Tag und mit großer Vorfreude auf unseren nächsten Event.
     PCLife 02 | 2023 59
]]></page><page Index="60" isMAC="true"><![CDATA[Schönes
 er-fahren
TEXT: Anneke Volke, Achim Scholz | BILDER: Anke Joest, Anneke Volke
 Bereits am Freitag reiste ein Großteil der Porsche Freunde an und man freute sich, alle wieder zu sehen.
Die Ausfahrt am Samstag konnte bei sonnigen 20 Grad gestar- tet werden, die Wettervorhersage wurde Lügen gestraft, Cabrio Dächer wurden geöffnet, die Winterjacken blieben im Hotel. Die erste Runde führte durch traumhafte Serpentinen in den Wein- bergen und dann weiter durch die wunderschöne Moselland- schaft nach Grolsheim.
Das Classicbid ist ein wahres „Männerparadies“, denn die Aus- stellung beinhaltet u.a. viele schöne historische Porsche und auch die Damen waren ganz angetan von den optisch anspre- chenden Fahrzeugen. Ob der ein oder andere Wagen käuflich erworben wurde, ist nicht öffentlich gemacht worden, wäre aber möglich gewesen. Das Ziel ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Nach ausgiebiger Besichtigung wurde zum Gruppenfoto gerufen. Die Aufstellung der Porsche wurde mit viel Sorgfalt organisiert, die Farbzusammenstellung und die Modellmixtur musste ja stimmen.
Die Weiterfahrt von dort ließ noch etwas auf sich warten, denn die ein oder andere Tankuhr zeigte aus unerklärlichen Gründen etwas wenig Sprit für die Rückfahrt an und brachte einer nahe- gelegenen Tankstelle ungeplanten Umsatz. Ob man dort auch Sonnenmilch hätte kaufen können ist nicht bekannt, diese hätte auf der Rückfahrt zum Hotel jedenfalls Anwendung finden können. Die sehr kundig gewählte Strecke garniert mit Sonnen- strahlen sorgte für einen gelungenen Ausgang des aktiven Teils des Tages.
Am Sonntag hatten Autos und Fahrer Pause, denn es stand als erstes eine Fahrt mit dem MS „Stadt Bonn“ auf dem Plan, die exklusiv für uns am Anleger in Ernst auf uns wartete. Obschon die beiden V12 Dieselmotoren auf dem familiär geführten Aus- flugsschiff nicht von Porsche gebaut wurden, konnten wir uns an Motorenklang und Vortrieb erfreuen. An Bord wurde nicht nur Kaffee getrunken, die immer wieder am Moselufer auftau- chenden Burgen, Ruinen und lieblichen Städtchen sorgten auch für eine Unterhaltung der besonderen Art, man könnte von einem „Urlaub fürs Auge" sprechen. Das Oberdeck wurde nach einem leichten Regen eher weniger besetzt, was sich nach dem Wieder- kehren der Sonne schnell änderte. Die Fahrt auf dem Wasser verging, auch wegen der mal wieder zahlreich geführten Ge- spräche, wie im Fluge. Nach drei kurzweiligen Stunden durften wir wieder im Ort Ernst anlegen.
 ]]></page><page Index="61" isMAC="true"><![CDATA[Hiernach ging es Schlag auf Schlag weiter. Auf dieser vorbild- lich organisierten Tour wartete der Bus zur Weinprobe schon neben dem Hotel auf uns. Die eigentliche Weinprobe ging weit über das Genießen von Wein hinaus. Es begann schon mit dem Eintritt in den Saal, der bis zur Decke mit historischem Werk- zeug verziert war. Wir lernten eine Menge über die Familienhis- torie der Winzerfamilie und auch über die Herausforderungen des Weinanbaus in den steilen Hängen.
Im Anschluss an diese angenehm verbrachten zwei Stunden hatten wir noch Gelegenheit, die ein oder andere Spezialität des Hauses käuflich zu erwerben. Anschließend ging es im frisch einsetzenden Regen wieder zurück zum Hotel. Wie an allen Abenden trafen wir uns bald im Speisesaal, in dem die Ge- sprächsthemen bis spät durch den Raum hallten.
Porsche Club | Event
        PCLife 02 | 2023 61
]]></page><page Index="62" isMAC="true"><![CDATA[Einmal Mosel und zurück
Der Saisonbeginn der Touren ist seit langem unser kultiges Anlassen.
Diesmal orientierten wir uns in Richtung Westnordwest von Frankfurt aus gesehen.
      62 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="63" isMAC="true"><![CDATA[TEXT: Thomas Vogel | BILDER: PC Rhein Main
Getroffen haben wir uns zu früher Stunde in Mainz auf dem Parkplatzgelände vom Gutenberg-Center. Nach kurzem Morgenplausch kam das übliche Tourenbriefing um 09:11 Uhr
und rucki zucki starteten dann die Teilnehmer in drei Gruppen auf die Tour in Richtung Lerchesberg. Über Bingen und Binger- brück ging es an Stromberg vorbei Richtung Rheinböllen. Nach weiteren schönen Kurven kamen wir zur großen Frühstücks- pause im Hotel Landidyll Birkenhof bei Klosterkumd an. Dort wurden wir herzlich von der ganzen Mannschaft begrüßt und mit leckerem Kaffee und tollem Brötchensnack verwöhnt.
Das zweite Teilstück der Strecke führte uns mit richtig reichlich Kurven und abwechlungsreichem Gelände durch den Hunsrück zum Moselufer bei Treis, um dann gleich wieder bergauf und bergab ins Hinterland abzubiegen und wieder zur Mosel zurück- zukehren. Nun fuhren wir den Schleifen des übervollen Flusses folgend entlang der Uferstraße bis Tranen-Trarbach. Ein erneu-
ter kurzer Pausenstopp erleichterte die biologische Entsorgung vonKaffeeundWasser.DiedreiGruppenmachtensichnunauf den Weg der dritten Etappe, um über Rhaunen, Kirn und Ober- morschel zu unserem Zielpunkt in Nähe des schönen Bad Kreuznach zum Golfclub Nahetal zu gelangen. Im dortigen Res- taurant „Drei Buchen" erwartete uns ein leckeres Essen, bei dem auch Vegetarierer auf ihren Genuss kommen konnten. Dort lie- ßen wir den Tag langsam ausklingen und genossen die tolle Lage und das einladende Ambiente und den wirklich guten Ser- vice. Es gab nach der schönen Tour und der damit beendeten Winterpause richtig viel zu erzählen und das heute Erlebte konnte sacken gelassen werden.
Vielen Dank an unsere liebenswerten Mitglieder, die immer für tolle Stimmung sorgen, Herrn Dietrich vom Hotel Birkenhof und Herrn Müller vom Restaurant „Drei Buchen“.
Porsche Club | Event
     PCLife 02 | 2023 63
]]></page><page Index="64" isMAC="true"><![CDATA[Eine Runde
      ]]></page><page Index="65" isMAC="true"><![CDATA[Er-fahrung
Porsche Club | Event
   Häufig berichteten wir von dem rasanten Aufschwung, den der PC Monasteria in den letzten Jahren nahm. Da bot sich stets eine quantitative Betrachtung an, von der Verdoppelung
und auch Verjüngung der Mitgliedschaft war die Rede.
Die Events dieses noch jungen Jahres zeigten, welche Berei- cherung die Zugänge für das Clubleben sind. Darunter Jörg- Thomas Födisch, Motorsport-Journalist und Buchautor, der im März nach Kerpen, dem Sitz der Gräflich Berghe von Trips’schen Sportstiftung zu Burg Hemmersbach, und einem unvergesslichen Treffen mit Motorsportlegenden einlud. Die ehemaligen Porsche Werksfahrer Willi Kauhsen („Mr. 1.000 PS“) und Kurt Ahrens berichteten fesselnd über ihre lebensgefährlichen Erlebnisse bei der Entwicklung des „Jahrhundertautos“ Porsche 917.
Für ein gleichfalls begeisterndes und unvergessliches Ereignis sorgten im Folgemonat die Clubkameraden Jörg und Julius Niedermeier, Vater und Sohn und Mitbesitzer des Weingutes „Klu+Nie“. Der Klu+Nie-Weinberg befindet sich im Tal der Loreley, das seit 2002 UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ ist. Die ersten Blicke der 24 Teilnehmer der PC Monasteria-Frühjahrs- ausfahrt fielen auf das am Gipfel des Weinberges gelegene Günderode Filmhaus, das der Regisseur Edgar Reitz als Kulisse
für seinen Film „Heimat 3" errichten ließ. Das Haus wird aktuell gastronomisch genutzt. Inzwischen auf der direkt danebengele- genen Klu+Nie Terrasse angekommen, erheischte aber die Bil- derbuch-Kulisse des vielfach geschlungenen Laufs von „Vater“ Rhein die volle Aufmerksamkeit. Phantastisch, diese sich aus der Vogelperspektive anbietenden Vergleiche mit einer Modell- eisenbahnanlage.
Spätestens von da an bis über den nachfolgenden Tag wurde in allen sich bietenden – verbalen und flüssigen – Formen in die Wissenschaft des Weinbaus eingetaucht. Der Einfluss des Bodens, hier der Schiefer, wurde „erschmeckt“. Der geringe Zusatz des Konservierungsmittels Schwefelsäure konnte am nächsten Morgen durch das Ausbleiben eines brummenden Kopfes wohl- tuend erlebt werden.
Im Gästehaus des Weingutes trumpfte dann das aus Münster angereiste Koch-Team um Paul Wiesmann mit einem Stakkato an Gaumenfreuden auf (Paul bewirtete Ende des Jahres die Führungskräfte und Security des G7-Treffens). Die Aufgabe an den Koch wurde zuvor eindeutig formuliert: „Beeindrucke sie!“ Klar, dass es sechs Gänge gab, angelehnt an den uns so ver- trauten Porsche Sechszylinder-Boxermotor. >
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]]></page><page Index="66" isMAC="true"><![CDATA[>
TEXT: Manfred Schmale | BILDER: Porsche AG, PC Monasteria
    Apropos Motor, natürlich wurden die 12 anwesenden Porsche Fahrzeuge in „weinfreien Phasen“ schwungvoll in Bewegung ge- bracht. Nicht nur bei der An- und Abreise, nein auch auf land- schaftlich ansprechenden Strecken des Mittelrheins bis zu einem Ausritt in die Pfalz. Ohne sich von den Gesängen der Loreley irritieren zu lassen, verrichteten die in Aktion gebrachten Porsche 718, 911 (auch GT3 mit und ohne Flügel) und Panamera über
rund 1.000 km ihre gewohnt perfekten Dienste und ruhten bis zum nächsten Einsatz gesäubert in ihren Garagen.
Ein nicht hoch genug auszusprechender Dank gilt Jörg Nieder- meier und Team (Motto: „George nein, KluNie ja!“) sowie dem die Ausfahrt organisierenden Sport- und Touringleiter Kalle Kästner.
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]]></page><page Index="67" isMAC="true"><![CDATA[ SCAN ME
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]]></page><page Index="68" isMAC="true"><![CDATA[ Dufterlebnis im PZ Exklusiv für uns
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 Porsche Club | Event
]]></page><page Index="69" isMAC="true"><![CDATA[ TEXT: Dr. Axel Lohsträter | BILDER: Dr. Andreas Jess
Die Marke Porsche steht nicht nur für Tradition und Inno- vation, Design und Funktionalität, sondern auch, betrachtet aus den Augen der Community, für ein Lebensgefühl.
Diesem Lebensgefühl wollten wir zu Beginn unserer Veranstal- tungssaison 2023 abseits von Bergen, Kurven oder Rennstrecken mit einem besonderen Event Ausdruck verleihen. Uns war es nach einigen Anläufen gelungen, den Landesparfumeur des Liechtensteiner Fürstentums bei uns, im Porsche Zentrum Erfurt begrüßen zu können. Dafür unser ausdrücklicher Dank an den Geschäftsführer Jürgen Thiel.
Uwe Herrich aus Dresden ist einer der wenigen Parfumeure in Europa, die ausschließlich mit natürlichen Aromastoffen ätheri- sche Öle herstellen. Zu seinen Kunden gehören europäische Adelshäuser ebenso wie Prominente aus der ganzen Welt oder Luxushotels. Ihnen allen kreiert er individuelle Düfte. Exklusiv für unseren Porsche Club präsentierte Uwe Herrich an diesem Abend einen Raum-/Autoduft
Wir erlebten nach einem gelungenen Catering die Welt der Düfte auf ganz eigene Art – lehrreich, spannend und unterhaltsam. Von Destillieren über Mazerieren bis hin zum Einlegen von Blütenblättern in Schweineschmalz bekamen wir Eindrücke wie Düfte entstehen. Einen Teil seines Equipments präsentierte uns
Uwe Herrich live. Neben seinem Destillationsgerät stellte er um- fangreiche ätherische Öle und von ihm kreierte Parfums vor.
Nach einem „Grundkurs“ zum limbischen System des mensch-
lichen Körpers und unserer unmittelbaren Fähigkeit zu riechen – anders als alle anderen Sinne, die erst im Gehirn verarbeitet werden müssen – kamen wir in den Genuss seiner Kreationen. Wir rochen „Piazza San Marco“, „Gladiator“, „Treibholz“, „ars
vivendi“, „Bella Vita“ oder auch „Sailing“.
Einige der Düfte waren und sind nicht frei verkäuflich. Uwe Herrich stellt im Wesentlichen Unikate her. Und nur wenn der Kunde diesen Duft frei gibt, ist dieser auch für die Allgemeinheit käuflich.
Das Highlight des Abends war die Beschreibung des Entstehens eines individuellen Duftes. Das höchstpersönliche Parfum ent- steht nach einer polysensorischen Reise. Uwe Herrich stimmt mit dem Auftraggeber/der Auftraggeberin die jeweiligen per- sönlichen Vorlieben ab. Wie? Nehmt euch die Zeit und besucht ihn in seiner Manufaktur. Einige Clubmitglieder aus unserem Porsche-Club waren bereits bei ihm und schwärmen von ihrem Parfum in den höchsten Tönen. Ähnlich wie in der Exklusiv- Manufaktur bei Porsche entstehen hier hochindividuelle Unikate. Wir waren von dem Abend begeistert.
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]]></page><page Index="70" isMAC="true"><![CDATA[Einfach nur das
Tolle Routen, besondere Locations, super Musik und ein ab- wechslungsreiches Programm. Einfach nur das Beste. Aber alles der Reihe nach.
Schon vor zwei Jahren begann die Planung für die Musicaltour, dann kam leider Corona dazwischen und die Premiere von Tina Turner in Stuttgart wurde immer wieder verschoben. Anfang Mai 2023 konnte es nun endlich losgehen.
Beste
TEXT: Gaby & Rainer Velten | BILDER: PC Isartal-München
Am frühen Morgen starteten wir bereits in Richtung Schwaben- land, um genügend Fahrzeit zu haben. Nach einem kurzen Stopp in Bad Saulgau ging es auch schon über schönste Strecken zum Gasthof Mühle in Dietfurt. Bei leckerer schwäbischer Küche wurden Kräfte für die folgende Bärenthalrunde getankt, die einst schon Walter Röhrl mit dem RS 2.7 getestet hat.
Nach der kleinen Rundfahrt erwartete uns am Schloss Lichten- stein erstmal eine Kaffeetafel mit herrlicher Aussicht. Anschlie- ßend ging es zur Besichtigung des kleinen Schlösschens, erbaut von Wilhelm Graf von Württemberg. Die letzte Etappe für den ersten Tag brachte uns nach Stuttgart ins SI-Centrum, wo für uns Garage und Hotelzimmer reserviert waren. Der Tag fand in der Braustube einen gemütlichen Abschluss.
Am zweiten Tag war unser Ziel erstmal die Motorworld in Böblingen, der ehemalige Regionalflughafen von Stuttgart. Eine Fahrt mit dem größten mobilen Riesenrad war der erste Pro- grammpunkt. Danach erwartete uns ein Guide zur Führung durch das historische Gebäude und die zweite Gruppe hatte im RaceRoom die Möglichkeit, mit einem GT4 auf dem Rundkurs des Bilster Bergs eine kleine virtuelle Challenge zu absolvieren. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Für die standes- gemäße Siegerehrung mit Pokalen für die Plätze 1 bis 3 war die Empore reserviert und ein kleiner Imbiss für uns vorbereitet.
   70
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="71" isMAC="true"><![CDATA[ Das nächste Ziel war die Outlet City Metzingen. Auf dem exklusiv reservierten Parkplatz hat uns der Concierge Service empfangen. Perfekt organisiert wurden wir zur Bollicine Bar geleitet und mit Erfrischungen und Häppchen von der Pressesprecherin der OCM und dem Storemanager des Porsche Design Shops begrüßt. Shopping vom Feinsten, vor allem durfte jeder noch ein vorbe- reitetes Goody Bag mit nach Hause nehmen. (s. Seite 78)
   Der Musicalabend startete dann mit einem Aperitif auf der Terrasse vom Red Grill mit anschließendem 3-Gänge-Menü. Der 1. Rang im Apollo Theater war für uns geblockt und das Musical Tina war ein kulturelles Ereignis, das mit „Simply the Best" perfekt beschrieben ist. Pausengetränke und die
After Show Party rundeten den Abend ab.
Am Sonntag war nach einem ausgiebigen Frühstück die Abreise angesagt. Durch die Schwäbische Alb ging es ins Lautertal zum Wilden Wirt. Der Name ist Programm und wir wurden mit einem ‚Wild-Barbecue‘ kulinarisch bei herrlichem Wetter verwöhnt.
Die Rückfahrt endete in Pfaffenhausen bei der bekannten Manufaktur besonderer Fahrzeuge von Alois Ruf. Wir durften bei einer exklusiven Führung einige seltene Fahrzeuge in bestem Zustand bewundern. Da war es wieder, das Stichwort der Tour – Simply the Best!
Der PC-Isartal kann das.
Porsche Club | Event
  PCLife 02 | 2023 71
]]></page><page Index="72" isMAC="true"><![CDATA[   Auf der Suche
nach der Ideallinie TEXT: Carolin Wolke | BILDER: PC Tegernsee
Unsere erste Mehrtagesausfahrt 2023 stand unter dem Motto Faszination Porsche.
Mit 14 Teilnehmern und sieben Porsche ging es am 08.06. los in Richtung Baden-Württemberg.
 An Tag 1 standen kurvenreiche Straßen im oberen Donautal und Nordschwarzwald auf dem Programm. An Tag 2 starteten wir bei herrlichem Wetter zunächst über die Schwarzwaldhochstraße zu unserem Tagesziel, dem Porsche Experience Center Hockenheim- ring. Nach einer spannenden Führung hieß es ‚start your engines‘ – unter Anleitung erfahrener Instrukteure begaben wir uns auf der hauseigenen Strecke auf die Suche nach der Idealline. Beim anschließenden Mittagessen wurde weiter gefachsimpelt über Bremspunkte, Scheitelpunkte und dergleichen mehr. Für Tag 3 hatten wir eine große Runde auf kleinen Nebenstrecken durch den Südschwarzwald auf der Agenda. Zur Mittagszeit statteten
wir der höchstgelegenen Brauerei Deutschlands einen Besuch ab. Davor durfte ein kurzer Spaziergang zu einem bekannten Drehort der 80iger-Jahre Serie „Die Schwarzwaldklinik" nicht im Pro- gramm fehlen. Am Nachmittag fuhren wir dann zunächst in Richtung Schluchsee, St. Blasien und Titisee. Ein besonderes Highlight war die Fahrt durch das Hexenlochtal. Ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte war dabei ebenso obligatorisch wie der Besuch der weltgrößten Kuckucksuhr. Den abschließenden Höhepunkt unserer viertägigen Tour bildete am Sonntag der Be- such des Festival of Dreams am Hockenheimring anlässlich der Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag der Marke Porsche.
 72
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="73" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | Event
   Shopping-Boulevards
statt Alpenpanorama
TEXT: Anja Dörnemann | BILDER: PC Tegernsee
Abwechslung, viel Spaß, Lässigkeit und einen unbeschwerten Tag
mit einer Extraportion Easiness im Shopping-Outlet Ingolstadt-Village.
 Champagnerempfang? Unbedingt! Sogar und erst recht an einem Mittwochmorgen um 10:00 Uhr. Das VIP-Apartment, geschmack- voll und zeitlos elegant, war für uns reserviert und verwöhnte mit einem Rundum-Sorglos-Paket. Ein toller Tag begann! Ein neues, originelles Lieblingsstück zu finden und dabei verwöhnt zu werden? Das perfekte Shirt zu ergattern und sich anschließend bei einem Cappuccino genüsslich zurückzulehnen!? Was immer das Shopping-Herz auch begehrte: Wir fanden es im Ingolstadt Village.Die Parameter standen auf CASH. Shoppingbegeisterte wurden hier glücklich und Shoppingqueens waren mit dem VIP- Pass und jeder Menge „%“ on top erfolgreich unterwegs. Die
neuesten Errungenschaften, zuvor durch den bienenfleißigen „Hands-Free-Shopping-Service“ in die VIP-Lounge getragen, wurden dort vorgeführt. Das Shopping-Herz schlägt links für die (fast) schönste Nebensache der Welt.
136 Kilometer heimwärts gen Süden; die Alpensilhouette erhob sich bereits am Horizont und das richtige Outfit für jede Lebens- lage lag im Gepäck. Ein Mittwoch auf der Sonnenseite des Lebens; die Buzzwords waren Programm:
Car & Clothes.
 PCLife 02 | 2023 73
]]></page><page Index="74" isMAC="true"><![CDATA[ Der Weg ist das Ziel für
Schnäppchenjäger
 74 PCLife 02 | 2023
  ]]></page><page Index="75" isMAC="true"><![CDATA[ TEXT | BILDER: Heiko Winkler
Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt für uns ja buch- stäblich vor der Haustür und zwar in Form des Shoppingcen- ters Ingolstadt Village. Was liegt also näher, als diesem Mekka für alle begeisterten Shopper einen gemeinsamen Besuch ab- zustatten? Deshalb verlegten wir unseren Clubabend im April kurzerhand vom Freitagabend auf den Samstagnachmittag.
Zuvor jedoch „kurvten“ wir mit unseren
21 Porsche eine Runde, vorbereitet von
unserem Sportleiter Rolf Huber. Neben
der Organisation des Rahmenprogramms
„Ingolstadt Village“ hatte er die kleine
Ausfahrt wie gewohnt akribisch geplant
und vorher abgefahren, so dass alle Kur-
venfans gemäß dem Motto „in der Kürze
kühler Temperaturen und drohender Regenfälle nicht enttäuscht wurden. Die Cabrios blieben zwar „vorübergehend geschlossen“, aber die zwei Gruppen konnten dennoch eine anspruchsvolle Runde durchs Ingolstädter Hinterland drehen. Nach rund 90 Kilometern stellten wir unsere Porsche, unter den staunenden Augen der an einem Samstagnachmittag naturgemäß zahlreichen Besucher des Village, auf dem exklusiv zur Verfügung gestellten und abgesperrten VIP-Parkplatz ab. Dass dann von zahlreichen Village-Gästen Fotos von unseren PS-starken Zuffenhausener Sportwagen geschossen wurden, freute uns, denn so haben wir unseren kleinen Beitrag zum „Mythos Porsche“ beigetragen. Im Village Ingolstadt angekommen wurde uns ein besonderer Empfang bereitet: Susanne Heilig und Paul Jänicke begrüßten
uns in „The Apartment“. Das ist der von Understatement ge- prägte Name einer exklusiven Oase der Ruhe im Shopping-Trubel! Mit einem Glas Champagner wurden die zurückgelegten Kilo- meter besprochen und gleichzeitig Energie und Esprit für das anstehende Einkaufserlebnis getankt. Natürlich kamen die Schnäppchenjäger im Club voll auf ihre Kosten, denn Karin
damit reduziert, so dass
Kleidungsstück, der Handtasche oder dem Accessoire der Träu- me nichts mehr im Weg stand. Dementsprechend waren die Ge- päckräume der Sportwagen gut mit den Errungenschaften ge- füllt, bevor es zum Ausklang zu Porsche Fahrer David Tran in sein Restaurant „Indochine“ im Ingolstadt Village ging, wo die Clubmitglieder bei asiatischer Küche den Tag Revue passieren ließen.
Ein erlebnisreicher Tag und mancher Tüten tragende Ehemann hätte sicher lieber mit Porsche Fahrern gefachsimpelt als die üppigen Einkäufe der Frau Gemahlin zum eigenen Fahrzeug zu schleppen.
Porsche Club | Event
 liegt die Würze“ trotz
Urmann, Senior Partnership Manager hatte neben dem exklusiven Empfang noch einen zusätzlichen Rabattcode für uns als VIP-Gäste bereitgestellt, so dass die Kauflust weiter gesteigert werden konnte. Und der Stoff für Dis- kussionen in den Cockpits an diesem entspannten Einkaufssamstag wurde einer erfolgreichen Suche nach dem
   PCLife 02 | 2023 75
]]></page><page Index="76" isMAC="true"><![CDATA[Motorworld
 Inn Warthausen
TEXT: Joachim Utz | BILDER: PCB
Markus Menz konnte als dritter Club-Präsident 91 Gäste im Rennstall der Motorworld Inn zur besonderen 25 Jubiläumsfeier in Warthausen begrüßen.
Das ganze Vereinsjahr 2022 stand im Zeichen dieses 25-jähri- gen Jubiläums, und so verwunderte es nicht, dass sich fast alle der 57 Mitglieder mit ihren Partnern bei diesem Event mit einem viergängigen Dinner verwöhnen ließen. Nach dem Sektempfang vor einer artgerechten Kulisse folgte an festlich gedeckten Ti- schen ein kurzweiliger und unterhaltsamer Abend, am Keyboard untermalt mit eigenen Arrangements von Fabian Utz.
In seiner Rückschau konnte Markus Menz die noch aktiven Gründungsmitglieder Karl Ege, Stanko Korosec, Walter Wild und Torsten Rolka, letzteren auch als ersten Präsidenten, mit einem Pokal ehren. Zahlreiche Unternehmungen wie die unvergesslichen Fünf-Tage-Touren, eintägige Ausfahrten, Sommerfeste und
Stammtische, aber auch sportliche Veranstaltungen wie Slalom oder Kartfahren sind jedes Jahr im Programm.
Höhepunkte des Abends waren auch die beiden Filme, wobei der Film von Anita Lang das Fotoshooting am Flughafen doku- mentierte, bei dem aus 37 Porsche Fahrzeugen die Zahl 25 ge- stellt und von einer Drohne gefilmt wurde. Der zweite Film, meisterhaft vom langjährigen zweiten Präsidenten Heinz Miller zusammengestellt, zeigte Szenen von den Anfängen des Clubs bis zur Gegenwart, wobei der ein oder andere zwar seiner Haar- pracht oder -farbe der ersten Jahre nachtrauerte, aber alle sich gerne an die geselligen und kulturell bereichernden Touren mit unseren schönen, teils historischen Fahrzeugen erinnerten. Kein Wunder also, dass sich der Ausschuss im Namen der Mit- glieder bei Markus Menz mit dem symbolischen Geschenk für seine mit viel Enthusiasmus geleistete Arbeit bedankte.
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="77" isMAC="true"><![CDATA[ Mal ‘ne andere
TEXT: Sigrun Eisler, Fritz Letters | BILDER: PCS
Der Weg ist das Ziel – eindeutig.
Er führte uns über Idar-Oberstein ins Rheintal an der Loreley vorbei nach St. Goar. Dort wurden die Porsche abgestellt. Weiter ging es zu Fuß mit Schiff, Sesselbahn und Bus.
 Ausfahrt
Porsche Club | Event
  PCLife 02 | 2023 77
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]]></page><page Index="78" isMAC="true"><![CDATA[ >
  Es begann mit einer individuellen Anfahrt und die Route führte über 200 km zum sehr abgespeckten „11-Ührchen" nach Johanniskreuz, dessen Geschichte „als wichtige Verkehrsachse"
bis ins 13. Jahrhundert zurück geht. Seit vielen Jahren ist es ein bekannter Biker-Treff. Bereits 2016 haben wir bei der Pfalz-Aus- fahrt auf den Spuren der Elwedritsche das Johanniskreuz über- quert (Link zur Ausfahrt 2016 unter www.porsche-club-schwa- ben.de - Berichte).
Am optionalen Treffpunkt fanden sich doch fast zehn Porsche zum kurzen Zwischenstopp. Interessanter als das Zwischenziel war die Strecke dorthin. Sie führte über die berühmt-berüchtigte Totenkopfstraße, eine 13,6 km lange Passstraße von St. Martin nach Breitenstein. Ein Abenteuer, das für unsere Porsche Fahrer unvergesslich bleiben wird. Gilt es doch, die engen Sträßchen zu bewältigen, was vor allem bei Gegenverkehr kein einfaches Unterfangen darstellt. Die vor allem bei Bikern beliebte Straße ist an den Wochenenden für Motorräder gesperrt, da es häufig schwere Unfälle zu beklagen gab.
Nach weiteren 90 km Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft trafen die Teilnehmer in Idar-Oberstein ein. Spießbraten war an- gesagt! Wohl kaum jemand kannte diese Spezialität, die vor vielen Jahren durch Edelsteinschleifer aus Brasilien mitgebracht wurde – dort heißt diese Speise „Churrasco". Auf offenem Feuer wird das marinierte Fleisch unentwegt auf einem Grill geschwenkt und mit Feuerkartoffeln und Quark serviert – ein himmlischer Genuss.
Ergänzt wurde die Mittagspause noch durch den fast schon ob- ligatorischen Besuch der Eisdiele. So gestärkt ging die Reise über kleine Straßen weiter zu unserem wunderschönen Hotel Schloss Rheinfels, das über St. Goar wacht. Der Wellness-Be- reich war schnell unter unserer „Kontrolle“. Der Tag endete mit einem leckeren 3-Gang-Menü bei herrlichem Ausblick auf den Rhein in der Abendsonne und vielen „über-lebenswichtigen“ Gesprächen.
Am frühen Morgen wurden wir von der Sonne begrüßt und ge- nossen beim Frühstück den Blick auf den Rhein. Unser straffes Programm – ohne unsere Porsche – begann mit dem Abstieg (oder der Busfahrt) zum Anlegeplatz der „Loreley", unseres Schiffes, das uns flussabwärts nach Boppard brachte. Die meisten genossen die Fahrt auf dem noch etwas windigen Sonnendeck.
 78
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="79" isMAC="true"><![CDATA[ Porsche Club | Event
    In Boppard stand ein kleiner Fußmarsch am Rhein entlang zur Sesselbahn auf dem Programm. Mit den Doppelsitzern genossen zumindest die Schwindelfreien die Bergfahrt zum GedeonEck, hoch über der Rheinschleife. Zum 11-Ührchen fuhren die Mitar- beiter des GedeonEck verschiedene Flammkuchen-Varianten und leichte Getränke, typisch für diese Weingegend, auf. In dieser angenehmen Umgebung mit der besten Aussicht auf die Rheinschleife konnten wir den regen Verkehr zu Wasser und auf den Schienen beobachten und diskutieren. Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald mussten wir zum nächsten Ziel – der Loreley – starten. Einige nutzten die Gelegenheit für den Abstieg über die steilen Wanderwege, nicht über den Klettersteig. Diejenigen, die die Abfahrt mit der Sesselbahn wählten, konnten noch länger die tolle Aussicht genießen.
Ich weiß was es bedeutet, dass ich so glücklich bin
Damit wir später noch genügend Zeit für Wellness im Hotel hatten, ließen wir uns mit dem Bus und einer Fähr-Überfahrt direkt nach St. Goarshausen auf das Loreley-Plateau fahren. Selbstverständlich begannen wir diesen kulturellen Teil erstmal mit einer kleinen Eis- und Espressorunde. Anschließend erwar- tete uns eine beeindruckende Führung, die mit der Erdgeschich- te vor vier Millionen Jahren begann – das Loreley-Plateau war damals noch im Meer verborgen.
Unsere Rednerin beschrieb mit philosophischen Worten die Geschichte und das Liebesleben der Loreley. Die Sagen gehören zu den weltweit bekanntesten des Mittelrheins. Auf dem neu- gestalteten Plateau thront die 2,20 m große Bronzestatue der wunderschönen Frauenfigur, deren lange Haare sich in einen Fluss verlaufen, in dessen Wellen Schiffe kentern.
Der mehr als 300 m breite Strom zwängt sich hier durch einen nur rund 130 Meter breiten, aber etwa 20 Meter tiefen Engpass mit Untiefen, Strom-Schnellen und Wasser-Wirbeln. Viele Schif- fe strandeten und die Schiff-Fahrer fanden den Tod, wie es die Sage beschreibt:
„Die schöne Nixe des Rheins, die gefährliche Loreley, erscheint oft den Schiffern, kämmt mit goldenem Kamme ihr langes flachsenes Haar und singt dazu ein süßes betörendes Lied. Mancher, der sich davon locken ließ und den Fels erklimmen wollte, fand seinen Tod in den Wellen."
Nach diesen beindruckenden Themen fuhren wir recht er- schöpft zurück zum Hotel, um uns für den Abend auszuruhen oder noch die Wellness-Oase zu nutzen.
Mit einem exzellenten Gourmet-Menü ging mal wieder die tolle Zeit mit den Freunden und Clubmitgliedern viel zu schnell zu Ende. Was blieb, war das Frühstück im Hotel und die Heimreise. Unser Vize-Präsident Claus Plappert hat diese Ausfahrt hervor- ragend organisiert. Er konnte sich jetzt nach dem gelungenen Abschluss wieder entspannt zurücklehnen und den Abend genießen.
  PCLife 02 | 2023 79
]]></page><page Index="80" isMAC="true"><![CDATA[                       Mit Vollgas ins Urlaubsglück
  BUCHUNGSCODE: PORSCHE23
 brandnamic.com | Foto: huber-fotografie.at, Armin Terzer
  ]]></page><page Index="81" isMAC="true"><![CDATA[FINEST
SCHÖNES ERFAHREN
LIFESTYLE | REISEN | GOURMET
 FINEST–ONTOUR.COM
ONTOUR
 FÜR PORSCHE CLUBS + INDIVIDUALREISEN SOMMERSPECIAL
HOTELS
DEUTSCHLAND I SCHWEIZ I ÖSTERREICH I ITALIEN
 FÜR PORSCHE CLUBS + INDIVIDUALREISEN SOMMERSPECIAL
HOTELS
DEUTSCHLAND I SCHWEIZ I ÖSTERREICH I ITALIEN
© Julio Feroz
 ]]></page><page Index="82" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Editorial
ZEITGEIST
Jessica Bachmann und Derk Hoberg Stv. Chefredakteure PCLife-Style-Redaktion@gmx.de
Liebe Porsche Fans, es ist schon so eine Sache mit der Zeit. Sie heilt Wunden, ist laut Mark Twain aber eine miserable Kos-
metikerin. Man sagt, Zeit ist Geld, man kann sie jemandem stehlen oder sie sparen. Kann ihr (auch auf der Renn- strecke) hinterherhecheln, ihr voraus sein und sie vergeuden. Mal zieht sie sich in die Länge, vor allem die un- beschwerten Stunden aber vergehen oft viel zu geschwind und im Laufe des Lebens scheinbar zunehmend schneller. Und doch hat alles seine Zeit und es liegt in unserer Hand, stets das Beste aus ihr zu machen.
Die Uhr tickt also und das merken wir nicht nur bei Jubiläen wie 75 Jahre Porsche Sportwagen oder den vielen runden Geburtstagen der zahlreichen Porsche Clubs, sondern auch an uns
selbst. Ganz profan einerseits, wenn beispielsweise der Druck- termin des PCLife Magazins unaufhaltsam näher rückt und der redaktionelle Zeitdruck steigt. Andererseits bekommen wir den
Fortlauf der Zeit aber auch am eigenen Leibe zu spüren: Mal zwickt es hier, mal dort, und mit zunehmendem Lebensalter immer häufiger.
Die erfolgreiche Zeit von Porsche dauert nun bereits 75 Jahre an und die Weichen für die Zukunft sind längst gestellt. Bleiben also auch wir nicht stehen – und wenn doch, dann nur um be- wusst innezuhalten – sondern gehen mit der Zeit, machen sie zu unserem Verbündeten. Porsche macht das seit jeher vor, zeigt wie es ist, Traditionen und die eigene Identität zu wahren und dennoch dank seines zeitlosen Designs beständig den Zeitgeist zu treffen.
Und so gehen auch wir in dieser Ausgabe mit der Zeit, präsen- tieren angesagte Zeitmesser sowie zeitgemäße Fashion, Acces- soires und Innenausstattung. Dazu haben wir Reisetipps für Sie gesammelt, die die Zeit vergessen lassen, und empfehlen zeit- genössische Kulinarik, die köstliche Stunden verspricht.
In diesem Sinne, nehmen Sie sich die Zeit!
Jessica Bachmann und Derk Hoberg
HIER LESEN
– und online mehr erfahren
 INHALT
84 TITELSTORY 86 UHREN
94 BEAUTY
96 FASHION
101 PARFUM 102 INTERIOR 106 HOTELS 128 REISEN 151 WELLFIT 154 GOURMET
  82
]]></page><page Index="83" isMAC="true"><![CDATA[                              Für alle, die von Freiheit träumen.
Ein Gipfelmeer der Entspannung. Oasen der Ruhe. Tempel des Genusses.
Kosten Sie das Glück der Berge in den 30 Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol.
belvita.it
         brandnamic.com | Foto: Belvita-Hotel Alpin Panorama Hotel Hubertus (Archiv)
]]></page><page Index="84" isMAC="true"><![CDATA[Blickfang
TEXT: Derk Hoberg | BILDER: Bernhard Schmerl
Haben Sie Ihren Porsche schon mal von oben gesehen? Unser Titel-Fotograf Bernhard Schmerl macht das möglich. Vor etwa zehn Jahren hat er diese Perspektive für sich entdeckt und verfolgt das Konzept seither so akribisch wie kein zweiter. Über 600 verschiedene Autotypen, darunter zahlreiche Porsche Modelle vom Klassiker bis zum Rennwagen, hatte er inzwischen unter der Linse und findet mit einer weltweit einzigartigen, weißen Porsche Cabrio-Sammlung immer neue Motive.
Ortstermin im hessischen Taunusstein in der sehenswerten Garage von Michael Bieder. Der Architekt ist Porsche Sammler mit einer Besonderheit. Sämtliche seiner 14 Modelle – allein fünf davon sind 356er, zwei sogar waschechte Raritäten mit Knickscheibe von 1950 und 1952 – sind weiß und bis auf eine Ausnahme Cabrios. Und alle hat Fotograf Bernhard Schmerl schon von oben abgelichtet. „Durch die Aufnahmen von oben konzentriert man sich ganz puristisch auf das reine Design und das kommt gerade bei Porsche besonders zur Geltung“, erklärt Schmerl sein Faible. Und auch Bieder hat besondere Gründe, für die Vorliebe bei der Farbaus- wahl: „Weiß bietet den Vorteil, dass man die Form und die Konturen am besten erkennen kann. Gerade in Hinsicht auf die Formen-Evolution bei Porsche kann man so am besten vergleichen.“ Genau vor diesem Hintergrund kam Bieders Leidenschaft überhaupt erst ins Rollen, begeisterte ihn die Beständigkeit bei Porsche doch seit jeher. Also begann er, die verschiedenen Porsche Generationen und ihre Evolution in optischer und technischer Hinsicht nach und nach mitein- ander zu vergleichen.
Längst bietet Schmerl Kalender mit seinen Fotografien an und macht die Aufnahmen, die meist von Brücken aus entstehen, auch für private Auftraggeber: „Die Fotos werden dann hochwertig für die eigenen vier Wände oder die Garage auf unterschiedlichen Ober- flächen produziert.“ Dabei muss Schmerl aber gut vorbereitet und einfallsreich sein, in den meisten Fällen fahren die Autos schließlich unter der Brücke durch: „Schon bei Tempo 30 muss ich in dem Moment abdrücken, sobald ich die Spitze des Wagens im Sucher sehe. Einmal habe ich deshalb sogar meinen Old- timer mit offener Motorhaube hinter die Brücke gestellt, damit die Fahrzeuge lang- samer fahren.“ Ein Problem, das er mit Michael Bieder nicht hat – der wartet schließlich gerne, bis Bernhard Schmerl alles im Kasten hat.
schmerl-photography.de
Die beiden ausführlichen Interviews mit
Bernhard Schmerl und Michael Bieder finden
Sie hier: finest-ontour.com
  84 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="85" isMAC="true"><![CDATA[                                      Ref. 7218-3
Limited Edition Eurofighter Typhoon
Der Eurofighter ist ein Flugzeug der Superlative. Eine Statement an Kraft, Geschwindigkeit und Hochtechnologie, kombiniert in einer wendigen Maschine, die zu fliegen wohl der Traum eines jeden Piloten ist. Die neue Uhrenserie Zeppelin Eurofighter ist diesem Ausnahme-Flugzeug gewidmet. Im Modell Automatik Chronograph Ref. 7218 ist die Schweizer Uhrwerk-Legende ETA Valjoux 7750 verbaut. Neben dem flächig leuchtenden Blatt ist auch eine Variante mit blauem Sonnenschliff- Zifferblatt erhältlich. Limitiert auf je 500 Stück.
MADE IN GERMANY www.pointtec.de #PioneersOfTheSky
   Ref. 7218-5
Einen kurzen Film zur Geschichte und Fertigung unserer Eurofighter-Uhr finden Sie hier:
]]></page><page Index="86" isMAC="true"><![CDATA[Wer hat an der
GENF – DAS NEUE UHREN-MEKKA „Watches & Wonders“
 86
PCLife 02 | 2023
TEXT: Gisbert Brunner BILDER: Industrie
Luxuriöse Armbanduhren sind en vogue. Das belegen die Exportstatistiken der Schweizer Uhrenindustrie. 2022 war das beste Jahr in deren Geschichte. Und 2023 startete nicht minder verheißungsvoll.
Das erste Großereignis, die Uhrenmesse Watches & Wonders ging vom 27. März bis 2. April im Genfer Messezentrum über die Bühne. Nach dem Aus und Vorbei für die legendäre Baselworld und dem Abklingen der Corona-Pandemie sah sich die Uhrenbranche ge- fordert. Jede Menge Handlungsspielraum bescherte in diesem Zusammenhang das Ende des Genfer Automobilsalons, der im Palexpo terminlich stets die erste Geige spielte. Zum besseren Verständnis des Wirrwarrs rund um die Schweizer Uhrenmessen erfordert es in diesem Zusammenhang einen kurzen Rückblick: 1987 blieben damals noch unter dem Dach des Swatch-Group- Vorgängers SMH (Société Suisse de Microélectronique et d'hor- logerie) versammelte Marken wie Omega, Longines, Tissot, Rado oder Swatch erstmals der Basler Messe fern. Vier Jahre später, 1991, zogen Baume & Mercier, Cartier, Piaget, Gerald Genta und Daniel Roth aus der Stadt am Rhein nach Genf, wo erstmals der elitäre Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) stattfand. Dieser spektakuläre Auszug bedeutete für Basel einen weiteren Tiefschlag. Ab 1993 kehrte die SHM-Gruppe wegen des frei gewordenen Platzes sukzessive zurück. Ein weiteres
Desaster erfolgte 1999 mit dem „Adieu“ von Audemars Piguet, Breguet (damals noch Investcorp) und – erstmals – Girard- Perregaux. 2000 gaben IWC, Jaeger-LeCoultre sowie A. Lange & Söhne in Basel ihre Abschiedsvorstellung. Damit mauserte sich der SIHH, dessen Terminierung immer vom Autosalon ab- hing, zu einer namhaften Konkurrenzveranstaltung. Ab 2013 machte speziell in Asien die von der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) veranstaltete Watches & Wonders von sich re- den. Dort präsentierten in erster Linie die Marken des Richemont- Konzerns ihre luxuriösen Produkte.
Den Anfang vom Ende der Baselworld bedeutete die erneute, am 30. Juli 2018 gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensen- der CNBC verkündete Demission der Swatch Group ab dem Jahr 2019. „Wenn Sie ein Messe-Management haben", betonte CEO Nick Hayek, „das glaubt, die teilnehmenden Marken sind nur zum Bezahlen da und haben nichts zu sagen, dann ist es auch ein Grund zu gehen."
Die neue ‚Hyper Horology‘ Uhr von Roger Dubius ist durch ein
neuartiges synthetisches Verfahren ein wahrer Vorreiter der Kollektion.
limitiert auf 28 Exemplare, 167,500 €
]]></page><page Index="87" isMAC="true"><![CDATA[Uhr gedreht?
Zu diesem Zeitpunkt gärte es auch bei anderen Stamm-Ausstellern schon mächtig. Arroganz, überzogene Preisvorstellungen, man- gelnde Kundenorientierung, überholtes Messekonzept und fehlende Visionen nährten Zweifel am Verbleib in Basel. 2020 scheiterte die Ausrichtung der Messen in Basel und Genf am grassierenden Coronavirus. Die Abrechnung der ausgefallenen Baselworld 2020, der unstimmige Ersatztermin vom 28. Januar bis 2. Februar und das Fehlen eines schlüssigen Konzepts gaben 2021 den Ausschlag, dass sich renommierte Schlüsselmarken wie Patek Philippe, Rolex, Tudor, Breitling, Chanel, Chopard, Hublot, Zenith und TAG Heuer definitiv von der Baselworld ver- abschiedeten. Ohne diese zugkräftigen Publikumsmagneten hatte die ehedem weltweit bedeutendste Uhren- und Schmuckmesse definitiv keine Zukunftsperspektive mehr. Intensive Verhandlun- gen führten dazu, dass der SIHH ab 2022 eine Umbenennung in „Watches & Wonders“ erfuhr, zeitlich an die Stelle des Genfer Autosalons treten konnte und so mit allen Richemont-Marken, dazu unter anderem Chanel, Chopard, Grand Seiko, Hublot, Patek Philippe, Rolex, TAG Heuer, Tudor und Zenith zum bedeu- tendsten Event seiner Art avancierte.
Auch 2023 blieben die ersten fünf Tage den akkreditierten Fach- besuchern vorbehalten. Am Samstag und Sonntag durften sich registrierte und zahlende Gäste ansehen, was es an schmücken- den und tickenden Neuigkeiten fürs Handgelenk gibt. Nicht ver- treten waren wiederum die Swatch Group und auch Breitling. Beide betrachten die klassischen Messeformate als überholt und zeigen ihre Produkte im Rahmen eigener Veranstaltungen
Die Vacheron Constantin Overseas
Perpetual Calendar Ultra-Thin Skeleton besteht aus 276 Komponenten,
nur 8 mm hoch, über 140.000 €
oder Roadshows. Dazu Breitling CEO Georges Kern: „Wir sind damals von Basel weggegangen, weil uns die Messen keinen wirklichen Nutzen mehr brachten, und dabei sehr teuer waren. Das Investment von fünf Millionen für einen Messeauftritt kann man anderweitig kosteneffizienter nutzen.“
Bei vielen der in Genf vorgestellten Neuheiten übersteigt die Nachfrage übrigens weiterhin das verfügbare Angebot. Aller- dings zeigen sich am Horizont da und dort schon vereinzelte Wolken. Kriegerische Auseinandersetzungen, die geopolitische Situation, Inflation sowie Banken- und Energiekrise zeigen auch in dieser erfolgsverwöhnten Branche ihre Spuren. Speziell im Einstiegssegment bis 2.000 Euro plagen viele Menschen derzeit andere Sorgen als die Beschäftigung mit dem Kauf eines neuen Zeitmessers fürs Handgelenk. Weniger betroffen sind hingegen Zeit-Genossinnen und -Genossen, die in der preislichen Upper- class zu wählen pflegen. Aber auch hier ist seit April 2022 ein Wandel zu konstatieren. Ganz massiv sinkt die Bereitschaft, am Parallelmarkt für die auf offiziellem Wege nur sehr schwer erhält- liche Lieblingsuhr ein Mehrfaches des unverbindlichen Publikums- preises zu bezahlen. Und gegenwärtig sieht es auch nicht so aus, als ob sich daran rasch etwas ändern wird. Zu groß ist die Gefahr, bei weiterhin nachgebenden Graumarktpreisen am Ende einiges Geld zu verlieren. Ungeachtet dessen bleibt es spannend rund um die Armbanduhr. Schließlich ist sie für Männer das ver- mutlich wichtigste Schmuckstück. Und immer mehr Frauen wollen ihren chronometrischen Hedonismus ebenfalls unver- hohlen zur Schau stellen. uhrenkosmos.com
Finest-onTour | Uhren
  Patek Philippe
Nautilus Ref. 5740/1G hat einen
Mikrorotor. Neben der Uhrzeit, kalendarischen
Indikatoren lassen sich auch die Mondphasen ablesen. 148.800 €
PCLife 02 | 2023 87
]]></page><page Index="88" isMAC="true"><![CDATA[   >
Nur 100 Exemplare in Edelstahl wird A. Lange & Söhne vom stählernen Odysseus Chronographen herstellen. Das 35 mm große und 8,4 mm hohe Automatik- kaliber L156.1 „Datomatic“ besitzt Schaltradsteuerung der Stoppfunktionen und vertikale Reibungskupplung. Neu ist eine dynamische Nullstellung der Chrono- graphensekunde samt konzentrisch drehendem 60-Minuten-Totalisator.
Den Federspeicher versorgt der Kugellagerrotor mit Platinsegment in einer Drehrichtung mit Energie für 50 Stunden Gangautonomie.
Vor genau 50 Jahren präsentierte Baume & Mercier seine erste „Riviera“. Exakt 33 Millimeter misst die neue feminine Version 10730 in Edelstahl. Vor dem Zifferblatt mit Wellendekor und markanter Indexierung drehen Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden. Angetrieben von einem Sellita-Automatikwerk, das hinter einem Sichtboden tickt. Bis zu fünf bar Druck reicht die Wasserdichte. Ganz ohne Werkzeug lässt sich das Armband nach Lust und Laune tauschen.
Für das Design der von IWC im Jahr 1976 vorgestellten „Ingenieur SL“ zeichnete der geniale Gérald Genta verantwortlich. Dieser Zeit-Ikone beschert das Schaffhauser Unternehmen in Gestalt der „Ingenieur Automatik 40“ ein gebühren- des Comeback. Im Zuge der Evolution gesellte sich jedoch ein Flankenschutz für die Krone hinzu. 40 mm Durchmesser und Wasser- dichte bis zu zehn bar zeichnen das Stahlgehäuse aus. Um die Zeit kümmert sich das exklusive Auto- matikkaliber 32111.
Ein echter Klassiker ist die „Reverso Tribute Small Seconds“ von Jaeger- LeCoultre. Wenn gewünscht, lässt sich bei ihm die zeitlose Rückseite nach vorne drehen. Deren blanke Fläche eignet sich beispielsweise zur Gravur der persönlichen Initialen. Im Inneren des Wendegehäuses, das im Handumdrehen seine Zeit-Seite mit kleinem Sekundenzeiger offenlegt, verbaut die Traditions- manufaktur das hauseigene Handaufzugskaliber 822.
Beim Montblanc „1858
The „Unveiled Secret Minerva Monopusher Chronograph“ drehen Uhrmacher die komplexe Mechanik des Minerva Kalibers MB M16.29 nach vorne. Damit die fünf Zeiger für die Zeitanzeige und Totalisatoren trotzdem nach rechts drehen, braucht es eine zusätzliche Getriebekette.
Sie besteht aus insgesamt 21 Komponenten. Damit sind
für das brandneue Manu- fakturkaliber MB M16.26 exakt 273 Teile vonnöten.
   88
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="89" isMAC="true"><![CDATA[  Parmigiani präsentiert eine weitere Exklusivität mit Einholzeiger. Beim „Tonda PF Minute Rattrapante“ lässt sich per Drücker im linken Gehäuserand ein vorgege- benes Minuten-Zeitintervall definieren. Zum Beispiel wann die Parkzeit abläuft oder das Boarding ins Flugzeug ansteht. Anschließend bewirkt der Kronendrücker eine Synchronisierung beider Minutenzeiger. Der Stundenzeiger wird von
all dem nicht beeinflusst.
Von Patek Philippe stammt der „Aquanaut Luce Jahreskalender“. Sein ausgeklügeltes Kalendarium verlangt nur jeweils Ende Februar eines Jahres nach einem Handgriff. Erst nach 122 Jahren will die Mondphasenanzeige manuell korrigiert werden. Als Zeit-Motor dient das Automatikkaliber 26-330
S QA LU mit 21-karätigem Goldrotor. Er zeigt sich
durch den Sichtboden des Gehäuses aus 18-karätigem Roségold. Aus weichem, aber robustem Komposit- Material lässt die Manufaktur das Armband produzieren.
Rolex hat sein Chronogra- phenkaliber 4130 zum 4131 fortentwickelt. Die Unter- schiede zum Vorgänger bestehen in einem neuen Rotor-Kugellager mit
22 winzigen Kugeln und
der exklusiven Chronergy Hemmung. Erstmals in der Oyster-Geschichte bekommt die Platin-Referenz 126506 einen Saphirglas-Sichtboden mit auf den Weg. Hinter ihm agiert nun ein Rotor aus massivem 18-karätigen Gold.
Ihren 60. Geburtstag feiert die von Jack W. Heuer kreierte „Carrera“. Zum Jubiläum der Chronographen-Legende lanciert TAG Heuer ein Modell im populären 39 mm Unisex-Format. Über dem wannenförmigen Zifferblatt mit leicht versenkten Feldern für die beiden Totalisatoren wölbt sich eine Saphir-Glas- box. Dem Erfassen von Durchschnittsgeschwindig- keiten dient eine Tachymeter- skala. Neu ist das hauseigene Automatikkaliber TH20-00 mit nunmehr beidseitig wirkendem Kugellagerrotor, Schaltradsteuerung und Schwingtrieb-Kupplung des Chronographen.
Als Retromodell der 1954 vorgestellten und von Sammlern teuer bezahlten Taucheruhr Tudor Oyster Prince Submariner versteht sich die Tudor „Black Bay 54“ mit 37 mm Durchmesser. Allerdings genügt der mit dem chronometerzertifizierten Manufaktur-Automatikwerk MT5400 ausgestattete Newcomer in jeder Hinsicht den Anforderungen unserer Tage. Das Stahlgehäuse ist bis zu 200 Meter wasserdicht, das dreireihige Gliederband ist praktisch unverwüstlich. Fünf Jahre beträgt die Garantie.
Finest-onTour | Uhren
   Mehr Informationen: Manager Magazin 2023
 PCLife 02 | 2023 89
]]></page><page Index="90" isMAC="true"><![CDATA[  WIR TICKEN
 Im Süden: Brunch-time in München TEXT | BILDER: Erwin Pfeiffer
 Der Name Carrera verbindet die Uhrenmanufaktur TAG Heuer mit dem Sportwa- genhersteller PORSCHE auf besondere Weise. Zum 60-jährigen Jubiläum der Traditions-Uhrenmarke wurde der PC Isartal zum exklusiven Brunch in illust- rer Umgebung eingeladen
von 60 Jahren „Uhren-Geschichte“. TAG Heuers Marketing- Chefin Mara Dittrich und Europa-Vertriebschef Direktor Davide Lunghi begrüßten persönlich alle Clubmitglieder. Für den PCLife Chefredakteur ein MUSS-Termin, um aufzuzeigen, wie eng die Verbindung zwischen Tradition und Moderne, die Uhrentechnik mit der Motorwelt von Porsche verbunden ist.
TAG Heuer Heritage-Direktor Nicholas Biebuyck führte persön- lich durch die Ausstellung mit zahlreichen privaten Sammlerstü- cken und erläuterte die wichtigsten historischen Entwicklungen.
Gute Gespräche, leckere Häppchen plus erlesenem Champagner rundeten die Ver- anstaltung aufs Feinste ab. Eine wahrlich gelungene Zeit-Reise. Khadija Salim Schimmel (im Bild mit Frank Gindler) wird demnächst in München einen exclusiven TAG Heuer-Store eröffnen.
 und das ziellen Einladung für Presse, Funk und Social
Media.
Die Kustermann Eventlocation, mit einem einmaligen und unvergesslichen Blick über den Münchner Viktualienmarkt, war Schau- platz dieser kleinen, aber feinen Präsentation
noch vor der offi-
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="91" isMAC="true"><![CDATA[ RICHTIG ... ... im Norden: UND WIR AUCH
Finest-onTour | Uhren
 Zu Gast bei der TAG Heuer Boutique, Neuer Wall 18, in der Shopping Straße in Hamburg. Zu so einer Einladung gibt es nur eine Antwort. Ein passender Termin wurde schnell gefunden und die Anmeldun- gen zum 14. April liefen direkt und bequem über ein Anmelde- formular bei Frau Mara Dittrich (Marketing & Digital Manager) bei TAG Heuer Central Europe ein. Nach dem Get-
together mit einem Glas Champagner ging es auch
sofort los und damit zur Sache. Mit einem sehr anschaulichen Video wurde allen Teilnehmern der
genaue Aufbau eines TAG Heuer Uhrwerks erläu-
tert. Jede Besonderheit und die Präzision der kleinsten Bauteile, in Abstimmung mit den angrenzenden, mechanischen Miniatur- kunstwerken, ergeben mit der Unruh die Perfektion eines Uhr- werkes. Ein Paradebeispiel von einem hoch komplexen Mechanis- mus, um die Erdanziehungskraft auszugleichen, gibt es bei TAG Heuer mit der Tourbillon Uhr. Die filigrane
und komplizierte Struktur ist eine Demonst- ration von uhrmacherischer Höchstleistung,
TEXT | BILDER: Vitus Harder
die seinesgleichen sucht. Bei Fingerfood und weiteren Getränken wurden die unterschiedlichsten Uhren-Modelle in die interes- sierte Runde gegeben. Ob Carrera, Formel 1 oder Monaco, wie bei James Dean, jeder in der Runde hatte mindestens ein „Schmuckstück“ gefunden. Bei den klassischen, alten Uhren
merkte man schnell, wie sich die Uhrenwelt weiter- entwickelt hat und es ist beeindruckend, wie es immer wieder gelingt, in so einem begrenzten Raum neue, kreative und zeitgemäße Designs zu entwi- ckeln. Ein sehr informativer Abend mit vielen klei-
nen Einblicken, die einen großen Eindruck hinterließen, ging viel zu schnell zu Ende. Wir bedanken uns bei Mara Dittrich und dem Hamburger Boutiquen-Geschäftsführer Sami Shamta für die überaus freundliche und sehr persönliche Begleitung durch einen unvergesslichen Abend. Wir freuen uns schon heute auf
die nächste, geplante Veranstaltung mit wei- teren, beeindruckenden Erlebnissen im Reich der Uhren.
  PCLife 02 | 2023 91
]]></page><page Index="92" isMAC="true"><![CDATA[EXKLUSIV: TAG Heuer
Das Rennen endet nie.
2023 feiert TAG Heuer sein 60-jähriges Jubiläum. Zeit für eine Zeit-Geschichte:
Wie ticken wir.
PCLife: Gleich die Kernfrage: Carrera kennt jeder Porsche Fan. In der Lifestyle-Szene ist die TAG Heuer „Carrera“ ein Begriff. Wie erklären Sie diese „Namensgleichheit“?
Davide Lunghi:
Die legendäre Carrera Panamericana, eines der gefährlichsten Rennen der Welt, ins- pirierte Porsche, ein Automodell nach ihr zu benennen. Jack Heuer, der von der Rennstrecke mit dem einprägsamen Namen gehört hatte, beschloss, dem neuen Chronographen von 1963 denselben Namen zu geben.
Seitdem sind der 911 Carrera und die TAG Heuer Carrera-Uhr zu Legenden und wahren Ikonen für Auto- und Uhrenlieb- haber auf der ganzen Welt geworden.
Wie würden Sie die seit Jahren gepfleg­ ten Beziehungen zwischen Heuer, TAG Heuer und Porsche charakterisieren?
D L : TAG Heuer und Porsche verbindet eine reiche Geschichte, ein unkonventioneller Ansatz und die Verpflichtung zu heraus- ragendem Design. Seit mehr als 50 Jahren kreuzen sich die Wege der Marken auf erstaunliche Weise, sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke. Die starke und langjährige Verbindung zwischen TAG Heuer und Porsche basiert auf dem
Motorsport, und das stärkste Bindeglied ist zweifelsohne Carrera selbst.
Der Schauspieler und Porsche Pilot Patrick Dempsey ist seit 2021 Marken- botschafter von TAG Heuer. Wie wirkt
sich das auf Ihr Uhrengeschäft aus?
DL: Patrick Dempsey ist ein Kenner der Motorradrennen. Trotz seines vollen Terminkalenders haben er und sein Team viele Rennen bestritten. Im Laufe der Jahre erzielten Dempsey und sein Team zahlreiche Podiumsplätze, darunter den 2. Platz bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans. Das ist eine ganz natürlich Zusammenarbeit zwischen TAG Heuer, Porsche und Patrick Dempsey.
Auch seit 2021 kooperiert TAG Heuer ganz offiziell und sehr intensiv mit Porsche im Motorsport. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
DL: TAG Heuer und Porsche teilen nicht nur eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Werte, sondern auch einen gemeinsamen Ansatz. Beide Marken sind im Herzen revolutionär und streben stets nach der höchstmöglichen Leistung.
Zu Ehren seiner erfolgreichen Teilnahme an der Panamericana nannte Porsche seinen damals stärksten Motor Carrera.
Davide Lunghi, Geschäftsführer Central Europe, nimmt sich die Zeit für ein exklusives Interview mit Frank Gindler, Chefredakteur Porsche Club Life Magazin.
Edward Heuers Urenkel Jack leitete das Familienunternehmen über Jahrzehnte. Er entwickelte 1963 den ersten Heuer- Carrera-Chronographen, der es den Rennfahrern ermöglichte, in der Hitze des Rennens sofort die Zeit abzulesen. Diese innovativen Uhren und die leistungs- stärksten Modelle von Porsche vereinten Porsche und Heuer erstmals im Geiste und verkörperten den Wunsch nach Sieg, Ge- schwindigkeit und technischer Exzellenz.
Es folgten eine Reihe von Kooperationen bis 2021 aus dieser "wunderbaren Freund- schaft" eine offizielle Markenpartnerschaft wurde.
TAG Heuer spricht von Langfristigkeit des Vertrags – ein dehnbarer Begriff, besonders heute in unserer so schnell- lebigen Zeit. Auf welche Zeitspanne ist die Kooperation ausgelegt?
 92
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="93" isMAC="true"><![CDATA[ DL: Inoffiziell begann unsere Partnerschaft vor 60 Jahren und seit der offiziellen Zu- sammenarbeit im Jahr 2021 haben wir erfolgreich 5 Modelle herausgebracht. Das ist eine einzigartige und besondere Geschichte, die zwei Marken miteinander verbindet, die sich auf ganz natürliche Weise parallel entwickelt haben und sich getroffen haben, um gemeinsam eine großartige Geschichte zu schreiben. Es ist eine Freundschaft, die die Träume und Bestrebungen der visionären Gründerfa- milien widerspiegelt. Es ist eine echte Zu- sammenarbeit, die sich über Jahrzehnte auf den härtesten Rennstrecken der Welt und an den Handgelenken von Renn- fahrern entwickelt hat, die der Inbegriff des Mottos von Jack Heuer waren und immer noch sind: “Time never stops. Why should we?”
Gibt es einen Unterschied zwischen der klassischen TAG Heuer-Klientel und den Käufern der TAG Heuer Carrera- Modelle?
DL: Als innovative Marke mit Rennsport- Affinität, die sich ständig selbst heraus- fordert und neue Ziele setzt, spiegeln wir stark die Mentalität der TAG Heuer-Lieb- haber wider. Mit diesem Geist geht einher, dass TAG Heuer angetrieben wird, neue Ziele zu erreichen und innovative Zeit- messer zu schaffen, ohne sich zu scheuen,
neue Wege zu gehen. Von der Connected Smart Watch, die auch mit Ihrem Porsche verbunden werden kann, bis hin zum klas- sischen Rennchronographen. Das ist etwas, das alle unsere Kollektionen ge- meinsam haben.
Wie würden Sie die Käufer dieser Zeitmesser einschätzen? Sind das Menschen, die „nur“ ein Faible für den 911 haben?
DL: Ich würde sagen, dass die besondere Leidenschaft für Motorsport und Ge- schwindigkeit sowie das Interesse an avantgardistischem Design und Innova- tionen die TAG Heuer Carrera x Porsche- Kunden ausmachen.
Was dürfen Porsche Fans in abseh- barer Zeit erwarten? Gibt es weitere spannende Uhrenmodelle?
DL: In diesem Jahr feiern wir den 60. Ge- burtstag der Carrera-Kollektion und die Porsche-Edition spielt dabei die Haupt- rolle. Im September werden wir also etwas Interessantes herausbringen, das den TAG Heuer- und Porsche Fans sicher gefallen wird.
Worin besteht aus Ihrer Sicht der besondere Reiz der TAG Heuer Porsche Armbanduhren?
SPECIAL EDITION
TAG Heuer Carrera X Porsche Orange Racing
Automatik-Chronograph,
44 mm, Edelstahl & Keramik 7.450,00 €
DL: Carrera Porsche Edition hat immer ein helles und originelles Design, das den Rennstil des sportlichen Porsche Carrera unterstreicht und die wichtigsten Merk- male der beiden Ikonen aufgreift.
2023 feiert die ikonographische Armbanduhr ihren 60. Geburtstag. Wie feiern Sie diesen?
DL: 2023 ist unser TAG Heuer-Jahr, um diese Ikone des Rennsports zu feiern. Ihr zeitloses Design wird durch kühne tech- nische Details ergänzt, während das Zifferblatt auch bei hohem Tempo gut ablesbar ist. 60 Jahre später sind Funkti- onalität und Ablesbarkeit immer noch die Leitmotive dieser Kollektion. Im Jahr 2023 treffen wir auf die nächste Generation der TAG Heuer Carrera. Im Mai haben wir bereits die neuen TAG Heuer Glassbox- Modelle vorgestellt, die die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden. Diese Modelle werden nicht die einzigen Neuheiten blei- ben, die wir in dieser Kollektion präsentie- ren werden.
2023 ist ein dynamisches Jahr für TAG Heuer, in dem der Slogan "The race never stops" unser Motto ist. Wir werden die Er- öffnung neuer TAG Heuer-Boutiquen in München sowie Berlin feiern, und vieles mehr steht noch bevor.
Ich sage Danke für dieses Gespräch.
Finest-onTour | Uhren
PCLife 02 | 2023 93
]]></page><page Index="94" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Beauty
ALL YOU NEED IS VITAMIN SEA
Der Sommer ist da! Diese Beauty Produkte und Treatments machen Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer.
Ein runder,
knackiger
Pfirsich-Po und
das ganz ohne Op
und Sport: Po-Vergrößerung
mit Hyaluron macht‘s möglich.
Der Filler sorgt nicht nur für mehr Volumen und eine schönere Form, sondern auch für eine bessere Haptik. Der Effekt hält mindestens 24 Monate an. pavicic-muenchen.de
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kühlende Ice Effect Refresh Mask, 120 ml, 55 € ebenholz-skincare.de
Tautropfen
Repairing, Beruhigendes Gesichtsöl, leichte Formulierung, kein öliges
Hautgefühl, 15ml, 29,90 €
tautropfen.com
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Daily Calming Fluid,
50 ml, 97 €
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Vinosun Protect, After-Sun Repairing
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caudalie.com
Intensiv feuchtigkeitsspendende Ampullenkur für langanhaltende Bräune, 7x1 ml, 14,99 € asambeauty.com
Joico, Hydra Splash Collection, 24-Stunden- Feuchtigkeitsdepot hydratisiert das Haar, ab 23 € douglas.de
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Anti Cellulite Gel, 150 ml, 64 €
doctor-duve.com
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Talasso Scrub gegen Wasserein- lagerungen, 51,50 € collistar.com
Lierac Homme After Shave
Balsam, 75ml, 19,90 €, in Apotheken erhältlich
M. Asam
   Adobe Stock
Adobe Stock
       ]]></page><page Index="95" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Shopping
STAYCATION
FÜR DEN SOMMERAUSFLUG
In jeweils 110 Mode- und Designerboutiquen präsentieren Ingolstadt Village und Wertheim Village eine einzigartige Auswahl an Premium-Marken – mit Nachlässen von bis zu 60 Prozent. Besucher werden dabei stetig von neuen Boutique-Eröffnungen überrascht. Teilnehmer der Vielflieger- und Prämienprogrammen profitieren doppelt: Um Meilen gutgeschrieben zu bekommen, müssen sie am Ende des Shopping-Tages nur die Einkaufs- belege bei den Concierge Services vorzeigen.
Das Ingolstadt Village glänzt mit den beliebtesten Designerboutiquen. Das stilvoll eingerichtete The Apartment lädt zu einer Pause ein und mit einem kalten Champagner und Macarons mit Zitronengeschmack von Ladurée Salon de Thé prickelt der Sommer förmlich auf der Zunge. Sitz- flächen unter freiem Himmel sorgen für Erholung und Entspannung.
Mit den Summer Celebrations feiert Wertheim Village den Sommer – samt Food Pop-ups, Kunst- und Musikinstallationen. Foodspots sorgen für kulinarische Abwechslung und stets ändernde Gourmethighlights. Der Abend lässt sich auf der Terrasse bei La Piazza oder in der italienischen Champagner-Bar Bollicine & Co. mit italienischen Spezialitäten ausklingen. Angesagte Musikplaylists von DJs aus ganz Deutschland machen den Aufenthalt unvergesslich.
 www.IngolstadtVillage.com www.WertheimVillage.com
Vorteile für Mitglieder im PCD: Mitglieder profitieren in Ingolstadt Village und in Wertheim Village von einer Vielzahl an Services
wie reservierten Parkplätzen, Zugang zur luxuriösen VIP-Suite /
The Apartment, Hands-Free-Shopping und Personal Shopping.
Mehr Infos unter: porsche-club deutschland.de/partner
         PCLife 02 | 2023 95
]]></page><page Index="96" isMAC="true"><![CDATA[ Sonnia Jewellery
Design
handgefertigtes Collier Bora,
2.275 €,
sonnia.it
Fox’s
Tunika Renika, 159 €
foxs-mode.de
makellos.
Sonnenbrille Yubitsume, ca. 149 €, erhältlich im augenoptischen Fachhandel
LUST AUF
 Als ein Ort der spannenden Gegensätze versteht es die Outletcity Metzingen ihre Gäste im Sommer mit einem Mix aus
Shopping bei 150 Premium- und Luxusmarken, abwechslungsreichen Kulinarik-Konzepten, Entertainment und Miami Flair zu begeistern. outletcity.com
 Ob köstlicher Lunch im Beach Club, schicke Strand-Party im Sonnenuntergang oder einfach nur eine entspannte Abkühlung im Wasser – mit diesen modischen Accessoires sind Sie perfekt ausgestattet für einen heißen Tag am Meer.
  Simone Bruns
Tunika “Crab & Lobster“, ab 549 €, simonebruns.com
 Joop! Jeans
Badeshorts Balos Beach, 59,95 €,
joop.com
Übernacht
Palmkorb Love Bag, ab 599 €,
uebernacht-shop.com
   96
PCLife 02 | 2023
Think!
Pantolette Papu, 129 €,
thinkshoes.com
]]></page><page Index="97" isMAC="true"><![CDATA[Finest-onTour | Fashion
MEER
Pure Shoes
Ledersandalen Greek Line, 129 €, stolle-pr.com
 Etro
Badeshorts, 295 €,
etro.com
isabellefa.com
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Hut Matelot, 89,90 €,
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handgemachte Armreife Rotonde, ab 12.800 €,
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Badeanzug Mykonos, 169 €,
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 Konstantin Starke New York
Sandalette, 189 €,
konstantin-starke-new-york.com
Dea Kudibal
Kleid Frankie, 449 €,
deakudibal.de
PCLife 02 | 2023 97
]]></page><page Index="98" isMAC="true"><![CDATA[DRIVEN BY
Designed in Deutschland, unverkennbare Formsprache und brillante Farbwahl. Das steht nicht nur für Porsche, sondern auch für die Mode- kollektionen dieser Porsche fahrenden Designerinnen. Uns verrieten sie die aktuellen Sommertrends und welches ihr Porsche Liebling ist.
98
PCLife 02 | 2023
Petra Dieners,
was macht Ihre Designs aus?
Unverwechselbares Design wie bei Porsche auch. Seit dieser Saison habe ich selbst die Prints selbst kreiert. Ein Mix aus Blau- und Orangetönen auf Seide.
Was ist Ihr Must-have für den Sommer?
Mein Lieblingspiece und absolutes Must-Have ist der lange, geschlitzte Seidenmantel. Man kann ihn zu einem Meeting, genauso wie zu einem Theaterbesuch oder einer Party tragen. Ein Showstück, das zu jeder Gelegenheit passt und trotzdem den heißbegehrten „Effortless chic“ bietet.
Welches Porsche Modell fahren Sie und warum?
Schon als kleines Mädchen war der 911 immer mein Traumauto und irgendwann habe ich mir diesen Traum erfüllt. Wie in einer Porsche Werbung zu sehen ist, scheint es mehreren Kindern so zu gehen... Er ist und bleibt für mich das schönste Auto der Welt! Manchmal ist es fast schade, dass ich die Silhouette nicht sehen kann, wenn ich im Auto sitze. Aber ich freue mich jeden Morgen, wenn ich in der Garage auf ihn zugehe.
Puretoi.com
Jeannette Graf,
was macht Ihre Designs aus?
Meine vierteilige Kleider-Kollektion durfte ich mit dem Münchner Luxuslabel Sophia Malina Wild umsetzen. Alle vier Kleider sind elegant, feminin und zeitlos mit sehr persönlichen Design-Details, die mich und meinen Geschmack widerspiegeln. Verspielte Puff- ärmel, figurformende Schnitte, die die Taille betonen und Hüfte, Bauch sowie Po umspielen – eine Hommage an die weibliche Silhouette. Deswegen spricht mich das Porsche Design als Frau auch sehr an. Ich liebe die runden Formen und die elegante und zugleich zeitlose Charakteristik.
Was ist Ihr Must-have für den Sommer?
Das Kleid Shiny Snake aus meiner Timeless Grace Kollektion (siehe Bild). Animal Print mit zartem Glitzer-Effekt, der bei Sonnenlicht wunderschön schimmert – perfekt zu gebräunter Sommerhaut! Dazu offene Sandalen, mit oder ohne Absatz, eine große Diva Sonnenbrille und ein Kopftuch aus Seide.
Welches Porsche Modell fahren Sie und warum?
Wir fahren einen Cayenne S, das perfekte Familienauto. Kinder und Hund haben genug Platz. Wir reisen sehr viel, die Kinder fahren Ski, da hilft der große Kofferraum. Ich fühle mich sicher im Cayenne und mag das sportliche Fahrgefühl. 2024 soll der vollelektrische Macan kommen, hier sind wir sehr interessiert, denn das nächste Familienauto wird definitiv ein Elektroauto werden.
Sophia-Malina-Wild.com
  © Ansgar Bolle
]]></page><page Index="99" isMAC="true"><![CDATA[DESIGN
Finest-onTour | Fashion
Interviews: Jessica Bachmann
Rieke Common,
was macht Ihre Designs aus?
Meine Designs sind sehr detailverliebt, ich denke das haben sie mit Porsche gemeinsam. Nichts wird dem Zufall überlassen, alles ist durchdacht, funktionell wie auch ästhetisch. Außerdem ist für mich die Form des 911 feminin, genau wie meine Mode.
Was ist Ihr Must-have für den Sommer?
Kleider, Kleider, Kleider! Ob lang schwingend oder kurz und sexy.
Welches Porsche Modell fahren Sie und warum?
Einen 993, ich denke, die Frage nach dem Warum erübrigt sich jetzt. Ich bin von klein auf Porsche Fan. Alle meine Matchbox- autos waren Porsche 911. Als ich 15 war, habe ich meinen Vater angebettelt, dass er mich für einen Tag aus der Schule nimmt, damit wir zur IAA nach Frankfurt fahren, weil ich unbedingt den 959 sehen wollte. Total bekloppt, ich weiß, aber mein Vater hat es getan. Zu meinem 50. habe ich mir dann den Traum vom 911 erfüllt. Wenn ich ihn im Frühjahr aus dem Tiefschlaf hole und er anspringt mit dem Sound, den eben nur ein 993 hat, dann ver- drücke ich jedes Mal eine Träne.
MaisonCommon.com
Cindy Morawetz,
was macht Ihre Designs aus?
Die Schönheit jeder Frau hervorzuheben, ist mein selbsterklärtes Ziel. Das in Kombination mit zeitlosen Looks, klassischen Schnit- ten und hochwertigen Stoffen, die höchsten Tragekomfort bieten. Inspiriert zur Kollektion „Carrera Couture“ hat mich der 911 – ein zeitlos schöner Klassiker, der in einer faszinierenden Farbvielfalt daherkommt. 2022 konnte ich meine langersehnte Reise nach Kalifornien antreten, wo ich auf viele der zahllosen „Porsche Cars and Coffee“ ging, um die beeindruckenden Farben der Klassiker live zu sehen. Das hat mich inspiriert, ich wünsche mir grund- sätzlich mehr Farbe in der Mode für die moderne Frau. Nun kreiere ich Looks passend zu den klassischen PTS Porsche Farben. (Sonderlackierung ab Werk: „Paint To Sample“)
Was ist Ihr Must-have für den Sommer?
In diesen Sommer kommt niemand um die Farbe Pink herum. Und das ist auch gut so, denn ich sage immer: Farben sind Energie.
Welches Porsche Modell fahren Sie und warum?
Einen schwarzen Cayenne. Ich schätze Porsche für die aufregende Eleganz, die Präzision, die Qualität und das moderne Design. Ein großartiges Design zeichnet sich für mich dadurch aus, dass es attraktiv und zeitlos bleibt, doch auch selbstbewusst genug ist, um sich nicht mit jeder Generation neu erfinden zu müssen. Das gilt sowohl für Autos als auch für Mode.
Carrera-Couture.com
PCLife 02 | 2023 99
  © Julio Feroz
]]></page><page Index="100" isMAC="true"><![CDATA[ EUROPAS
GRÖSSTES
OUTLET*
ERSTE ADRESSE FÜR SHOPPING- BEGEISTERTE
Nur 30 Kilometer südlich von Stuttgart entfernt, eröffnet die Outletcity ihren Gästen eine nahbare Luxuswelt, die den interna- tionalen Modemetropolen in nichts nach- steht. Ob Burberry, Missoni, Salvatore Ferragamo, Hackett, Porsche Design, Valentino oder viele mehr – die Auswahl der über 150 Premium- und Luxusmarken ist weltweit unvergleichlich. Genau wie das BOSS Outlet, das mit 5.000 Quadrat- metern Verkaufsfläche das größte auf der ganzen Welt ist. Dass Top-Designer ganzjährig Vergünstigungen von bis zu -70 %** anbieten, ist ein weiteres attraktives Argument dafür, die Outletcity kennen- zulernen.
Und auf alle, die eine Einkaufspause ein- legen möchten, warten einladende Chill- out-Areas unter freiem Himmel, die von Miamis entspanntem Flair inspiriert wurden. Auch in Sachen Kulinarik bleiben keine Wünsche offen: Im Herzen des Luxusareals begeistert das exquisite Ambiente der Bollicine&Co. Champagne Bar mit Schaumweinen und italienischen Köstlichkeiten.
Jetzt schon im Shopping-Fieber? Der Outletcity Online Shop bietet 24/7 die Möglichkeit, großartige Styles für Damen, Herren und Kinder zu entdecken. Lassen Sie sich inspirieren unter:
outletcity.com/shop
* Nach Verkaufsfläche bzw. Größe - Marktgutachten „Outlet Centres in Europe“, S. 28 (Juni 2023) der ecostra GmbH, www.ecostra.com/wp­content/uploads/2023/06/outlet­ centres­europe_2023­06.pdf
** Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller, soweit es eine solche gibt.
  100
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="101" isMAC="true"><![CDATA[COOLE DÜFTE FÜR HEISSE TAGE
Parfums, die olfaktorische Sonnengrüße senden: So duften unsere
Parfum-Tipps
für den Sommer 2023
Fugazzi
Saint Rémy, 50 ml, 145 €
fugazzifragrances.com
Storie Veneziane by Valmont Palazzo Nobile-Cutie Pear, 100 ml, 138 € lamaisonvalmont.com
Coach
Green, 100 ml, 83 € Parfümeriefachhandel
Maison Francis Kurkdjian
Aqua Media Cologne forte, 70ml, 175 € Parfümeriefachhandel
Chopard
Patchouli de Sumatra, 100 ml, 250 € Parfümeriefachhandel
Azzaro
Chrome, 100 ml, 89 € Parfümeriefachhandel
Finest-onTour | Beauty
   Parfums de Marly
Valaya, 75 ml, 245 €
ausliebezumduft.de
Prada
Infusion de Figue, 100 ml, 147 € prada.com
Accendis
Sera, 100 ml, 165 €
isisparfums.de
Ferragamo
Cieli di Seta,
100 ml, 104 € Ferragamo.com
          Dolce&Gabbana Beauty
Light Blue Summer Vibes Pour Homme, 125ml, 121 €
Parfümeriefachhandel
Krigler
Mediterranean Peach 15, 100ml, 590 €
krigler.com
Carthusia
A'mmare, 100 ml, 100 €
Breuninger
PCLife 02 | 2023 101
]]></page><page Index="102" isMAC="true"><![CDATA[Wohntrends 2023:
Möbel: Alles
  Möbel und Deko-Elemente in Pastelltönen sind das neue Zuhause, zum Beispiel ein kuscheliger Sessel in hellem Lila, ein Sofa in Pastellblau oder auch Teppiche in zarten Farben. Die sanften Töne schaffen eine entspannte und entspannende Atmosphäre – in ihrer Farbvielfalt passend zu dem, was derzeit draußen passiert. Demenstprechend präsentierten die Hersteller auf den Möbelmessen in Mailand, Kopenhagen und zuletzt in Köln ihre neuen Wohntrends. Dort bekamen auch Möbel aus hellem Holz, Bezüge aus Bouclé-Stoffen oder Accessoires in den Trendfarben des Jahres ihren großen Auftritt.
 Modern Art déco
Der Einrichtungsstil Modern Art déco wird interpretiert mit geo- metrischen Mustern, klaren Farben und glänzenden Materialien wie Chrome, Marmor und Glas. Moderne Pastelltöne wie Mint- grün und Altrosa werden zum Highlight und erinnern an das Pa- ris der 20er und 30er Jahre. Als Kontrast zu Bonbontönen wer- den sanfte, kühle Farben eingesetzt: petrol, hagebuttenrot oder moosgrün bezogene Polstermöbel, mit Samtkissen dekoriert. Besonders edel wirken die Farben in Kombination mit goldfar- benen Wohnaccessoires.
  102
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="103" isMAC="true"><![CDATA[                ist möglich!
Aktuelle Trends fürs Bad
Matte, schwarze Oberflächen, edle Marmorfliesen, zeitlos-elegant in Schwarz-Weiß eingerichtet oder mit smarten Helfern ausgestattet: Vieles aus dem letzten Jahr bleibt auch weiterhin im Badezimmer angesagt.
Darüber hinaus gilt die Devise: Natürlichkeit und Naturnähe sind und bleiben zeitlos. So präsentieren sich die Komponenten der Badserie „White Tulip" von Designer Philippe Starck außerge- wöhnlich und edel und folgen der organischen Silhouette einer blühenden Tulpe. Dadurch entfaltet sich ein beinahe skulpturaler und zarter Charakter, der von den natürlichen Sand- und Stein- tönen an Wand und Boden verstärkt wird. Für Duravit gestaltete F. A. Porsche die Badserie Qatego: Holz, Keramik und Naturstein verbinden sich zu einer harmonischen Badeinrichtung, die durch
gekonnt akzentuierte Nischen eine wohnliche Atmosphäre schafft. Während die Schränke der Serie linear und minimalis- tisch gehalten sind, fallen die Sanitärobjekte durch ihre abge- rundete Form auf. So entsteht eine ganzheitliche Badeinrich- tung mit effektvollen Kontrasten. duravit.de
Harmonie in allen Bereichen
  Farbpalette:
• Blautöne wie Petrol und Aqua
• Creme, Weiß & Greige
• Optimistische Farben wie
Orange,GelbundRot
• Pink- und Rosanuancen
• SchwarzundWeißalsKontrast
Materialien:
• MessingundChrome • Marmor
• Satin
• Samt
• dunklesHolz
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PCLife 02 | 2023 103
  ]]></page><page Index="104" isMAC="true"><![CDATA[  OBJECT
CARPET
Sofia 0803
 Amy 1502 Rugxstyle 0111
Grenzenlos, frei und kreativ: Im Spiel mit Designs, Größen, Formen können Einrichter ganz eigene Ideen verwirklichen. Mit maß-
geschneiderten Visionen von OBJECT CARPET für individuelle Bodengestaltungen ganz ohne Limits.
Ihre Kreativität punktet zudem mit einer guten Ökobilanz, da alle Bodenbeläge aus 100 % recyceltem ECONYL®-Garn gefertigt werden. Während das Dessin Sofia mit edler, floraler Romantik verzaubert, sind es bei Amy verspielte und farbenfrohe Geometrien. Auch die Kollektion RUGXSTYLE des Designerpaares setzt aufmerksamkeitsstarke Statements. Zwei Kolorits und drei Formen er- zeugen eine ganz und gar individuelle Atmosphäre in unterschiedlichen Interieurs.
Object-Carpet.com
MEDITERRANEO
Ein Hauch mediterrane Leichtigkeit, inspiriert von der Natur: Der von Matteo Thun und Antonio Rodriguez designte Teppich MEDITERRANEO transformiert Wohnwelten. Als erster In- und Outdoor-Teppich von OBJECT CARPET er- möglicht er fließende Übergänge zwischen Innen und Außen. Wasser- und UV-fest, eignet er sich perfekt für den Einsatz im Freien.
   ]]></page><page Index="105" isMAC="true"><![CDATA[SELFMADE FOTOGRAFIEN
IN GALERIE-QUALITÄT
Finest-onTour | Interior
      Das Premium-Fotolabor WhiteWall hat zusammen mit dem Studio Besau-Marguerre eine inspirierende neue Design Edition by Studio Besau-Marguerre von Bilderrahmen kreiert. Das international gefragte Hamburger Designstudio hat hierfür drei Editionen in den Farbwelten in Gelb, Purpur und Grün entwickelt. Das Ergebnis: Rahmen mit vier verschiedenfarbigen Leisten aus einer Farb- familie. Noch individueller wird es, indem man die Fotos beispielsweise als Kaschierung hinter Acrylglas oder klassisch gerahmt mit Passepartout wählt. So entstehen aus eigenen Fotografien Werke in Galerie-Qualität mit ganz besonderer Rahmung.
Die Design Edition wird in der hauseigenen Rahmenproduktion angefertigt und ist im Wunschformat über die WhiteWall Stores und online bestellbar. whitewall.com
PCLife 02 | 2023 105
]]></page><page Index="106" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | HotelTipps
Wo Körper und Geist zur Ruhe kommen
Die Arua Private Spa Villas oberhalb Merans in Dorf Tirol, Südtirol bieten ihren Gästen einen Rückzugsort mit Blick auf die umliegende Bergwelt und das Tal von
Meran. Die sechs Wohneinheiten wurden vom Mailänder Innenarchitekten eingerichtet und bieten zwei bis drei Schlafzimmer mit Kingsize­Betten, ein geräumiges Bad, einen exklusiven Wohnraum und eine voll ausgestattete Küche. Die Villen sind ausgestattet mit stilvollen Design­ klassikern der Marke Molteni & C in Kooperation mit Gessi, Vitra, Penta und ECO Design. Natürliche Materialien sor­ gen für eine entspannende Atmosphäre. Der Aufenthalt in den Arua Private Spa Villas bietet zahlreiche Annehm­ lichkeiten wie einen umfassenden Concierge­Service, Spa­Behandlungen in der eigenen Villa, eine überdachte Loggia, bequeme Sonnenliegen, Lounge­Möbel, einen
Mini­Pool mit Whirlfunktion und eine private Sauna. Der beheizte Infinity Sole Pool mit dem dazugehörigen ver­ glasten Ruheraum bietet einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Natur. Die Gäste bekommen das Frühstück mit den besten regionalen Zutaten in der eigenen Villa serviert bekommen und das Abendessen vorab bestellen, um es in der eigenen Villa zu genießen oder das Hidalgo Grill Restaurant und das Aomi Wagyu Restaurant besuchen. Die Arua Private Spa Villas sind das Herzensprojekt von Visionär Otto Mattivi und gehören zur Hidalgo Collection.
Arua Private Spa Villas
St. Peter 17 | I-39019 Dorf Tirol – Meran | Südtirol Tel. +39 0473 931 020 arua-villas.it/de
    1
PCLife 02 | 2023
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]]></page><page Index="107" isMAC="true"><![CDATA[                  brandnamic.com | Foto: Benjamin Pfitscher
we care for you
DER URLAUB, DEN SIE MIT NACH HAUSE NEHMEN
Schnelligkeit ist Ihre Leidenschaft? Wir laden Sie ein, zu entschleunigen. Spüren Sie die sanften Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut, lassen Sie den Blick über das Meraner Land schweifen und halten Sie einen Moment inne. Fühlen Sie es? Das ist Erholung pur für Körper und Seele.
WWW.HOHENWART.COM
Verdinserstraße 5 | 39017 Schenna | Südtirol/Italien | +39 0473 944400 | info@hohenwart.com
   ]]></page><page Index="108" isMAC="true"><![CDATA[SICH WIEDER ENTDECKEN
         D Ein 5-Sterne-Erlebnis zwischen Luxus und Wohlbefinden
as renommierte Almar Jesolo Resort & Spa befindet Boden Venetiens mit internationalen und innovativen sich in Jesolo Lido, in der Nähe des atemberauben­ Einflüssen kombinieren. Die LightBlue Bar am Pool, das
den Venedigs und seiner Lagune. Almar kombiniert die Eleganz und Exzellenz des italienischen Designs mit dem exklusivsten Service für Ihren 5­Sterne­Aufenthalt. Die bequemen Liegen und die eleganten Sonnenschirme am Strand sind mindestens sechs Meter voneinander ent­ fernt, um Zeit und Raum in absoluter Privatsphäre zu ge­ nießen. Der traumhafte 70 Meter lange Außenpool – auf drei verschiedene Temperaturen erwärmt und teilweise von einer raffinierten Glasstruktur bedeckt – ist durch einen eleganten Glastunnel direkt mit unserem preisge­ krönten Almablu Wellness & Spa verbunden. Das Almablu Spa ist der perfekte Ort zum Wohlfühlen: über 2.000 m2 mit fünf Saunen, einem Eis­Raum, drei Dampfbädern, einem Wasserparadies mit direktem Meerblick, emotio­ nale Duschen, zwei Ruhebereiche, neun private Behand­ lungskabinen und mehr als 70 Schneider – Massagen und Behandlungen, die von der traditionellen chinesischen Medizin inspiriert sind. Das Resort beeindruckt weiterhin mit den kulinarischen Köstlichkeiten vom Restaurant Mediterra, die den Reichtum des Meeres und fruchtbaren
sommerliche Ambiente schlechthin, ist der perfekte Ort für einen Aperol Spritz. Schließlich gibt es noch die River Lounge Bar mit ihrem schicken und informellen Ambiente, um sich zu entspannen und ein Erlebnis in perfekter Harmonie zu genießen: ideal für einen köst­ lichen Cocktail nach dem Abendessen. Das Almar Jesolo Resort & Spa wird Sie bei Ihrer Ankunft mit einem herr­ lichen und duftenden blühenden Garten begrüßen und garantiert einen unvergesslichen Aufenthalt. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, sich von dieser atemberau­ benden Ecke Italiens zu verabschieden.
FIVE STAR RESORT & SPA
Almar Jesolo Resort & Spa
via Dante Alighieri, 106
Lido di Jesolo, Venedig
Telefon +39 0421/388111 info@almarjesolo.com | almarjesolo.com
 108 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="109" isMAC="true"><![CDATA[EINE NEUE LUXUSOASE
Finest-onTour | HotelTipps
         Eingebettet in einen üppigen mediterranen Park mit Palmen und jahrhundertealten Olivenbäumen, Spring- brunnen und Wasserspielen, ist das Almar Giardino di
Costanza Resort & Spa von den Merkmalen eines alten sizilianischen Adelssitzes inspiriert und integriert. Der Name ist eine Hommage an Constance von Altavilla, die Mutter von Kaiser Friedrich II, einer Protagonistin der ara­ bisch­normannischen Epoche. Die 88 Suiten und Junior­ Suiten mit ihren hohen, halbgewölbten Decken, den für die Insel typischen barocken Stuckverzierungen, den großen Terrassen und dem traditionellen Mobiliar sind auch tags­ über ein Erlebnis. Das Herzstück des Resorts ist das brandneue Almablu Wellness & Spa, eine wahre multisen­ sorische Reise, die an die verschiedenen sizilianischen Herrschaften erinnert: Römer, Araber und Normannen. Das beheizte Hallenbad, das mit dem arabisch­römi­ schen Bereich verbunden ist, erinnert ebenfalls an die Thermen des alten Roms. Die Reise kann im großen Ent­ spannungsbereich enden, der mit bequemen Liegen und einer Teestube ausgestattet ist. Die perfekte Lage, um sich der Ruhe hinzugeben oder sich einer der vielen exklusiven Körper­ und Gesichtsbehandlungen zu unter­ ziehen, die von der traditionellen chinesischen Medizin inspiriert sind, um das richtige Gleichgewicht wiederher­
zustellen. Für entspannende Pausen unter der Sonne bietet das Resort die feinsandige Bucht seines Privat­ strandes an. Lido di Costanza, 15 km vom Resort ent­ fernt und mit dem privaten Shuttle des Resorts erreichbar, ist ein authentischer, typisch sizilianischer Strand, der sich im kristallklaren Wasser dieser Ecke des Mittelmeers spiegelt und sehr stimmungsvolle Szenarien bietet, die im Sonnenuntergang gipfeln, einem der romantischsten Momente, die die sizilianische Küste bieten kann. Eben­ so hervorragend ist das gastronomische Angebot des Restaurants Aquamadre. Das Restaurant bietet eine traditionelle Küche mit internationalen Einflüssen, die auf einer großen Auswahl an traditionellen mediterranen Ge­ richten basiert, die an die typisch sizilianischen Aromen erinnert und nur die besten lokalen Rohstoffe verwendet.
FIVE STAR RESORT & SPA
Almar Giardino di Costanza Resort & Spa
via Salemi 100, km 7 | Mazara del Vallo, Trapani Telefon +39 0923/675000 info@almargiardinodicostanza.com almargiardinodicostanza.com
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]]></page><page Index="110" isMAC="true"><![CDATA[Finest-onTour | HotelTipps
Raufkommen,
runtIerzukommen
Raufkommen,
um runterzukommen
Leisure & TraveL!
m idyllischen Antholz in Südtirol haben Anna und Uli
Die liebevoll ausgestatteten 14 Chalets sind in den
Hang gebaut, bieten im Inneren viel Luxus und Komfort
und verschmelzen regelrecht mit der umliegenden
Landschaft. Ideale Rückzugsorte also mit ausreichend
Chalets Dolomites in Südtirol
Pichler mit den Amus Chalets Dolomites ein Refugium
geschaffen, das das ganze Jahr über die Möglichkeit bietet, Kraft aus der umgebenden Natur zu schöpfen.
tirol haben Anna und Uli Pichler mit den Amus Chalets Dolomites ein Refugium
Im eigenen privaten Chalet mit Hot Pot und Sauna sowie Privatsphäre für jeden Gast, um Ruhe und die majestä­
r über die Möglichkeit bietet, Kraft aus der umgebenden Natur zu schöpfen. Im eige-
einem atemberaubenden Blick auf die Bergwelt der tische Bergwelt zu genießen. Die Traditions­ und Land­
ot und Sauna sowie einem atemberaubenden Blick auf die Bergwelt der Dolomiten
Dolomiten vergisst man schnell den Alltagsstress. schafts-Chalets sind jeweils etwa 100 m2 groß und bieten
gsstress und taucht ein in eine Welt der Entschleunigung!
Platz für zwei bis fünf Gäste. Sie verfügen alle über einen halets ist inspirieDrtievoAmrchitBeekrtgubrlidckergAenmieußsenC.hDaliestes ilsietbienvsoplliraieurstgveostmatteteKnamin, eine gut ausgestattete Küche, eine finnische
fügt sich harmonisch in Chalets bieten Luxus und Komfort. Die Traditions- und
Konzept eines Adlernests und fügt sich harmonisch in Sauna, freistehende Badewanne und einen Hot Pot auf
s sind in den Hang gebaut Landschafts-Chalets sind jeweils 100 Quadratmeter
die Umgebung ein. Das Herzstück bildet das Haupt­ der Terrasse.
ndschaft. Sie bieten aus- groß und bieten Platz für zwei bis fünf Gäste. Sie ver-
haus „Nest“, das auch Ihre erste Anlaufstelle bildet.
n Gast, um seine Ruhe zu fügen alle über einen Kamin, eine gut ausgestattete
Dort gibt es eine gemütliche Stube, die Tradition und Der Service ist ausgezeichnet: Frühstück, Mittagessen
m Abstand zu gewinnen. Küche, eine Finnische Sauna, eine freistehende Bade-
Moderne verbindet, eine Bar und eine Vinothek. Im Res­ und Abendessen werden direkt in Ihrem Chalet serviert.
wanne und einen Hot Pot auf der Terrasse.
pthaus „Nest“, estaisutradniet VENIT, das eine spektakuläre Glasfassade bietet Zudem werden Massagen, Yoga, Pilates und entspan­
ckzug in das privautendChaau-f deDrePraSneorrvaicme aistteraruassgseezegicehnnießt:eFnrüShiestdücekn, uMnivttearg­essennende Rituale in absoluter Privatsphäre im eigenen
t man von der Garage zur und Abendessen werden direkt im Chalet serviert.
Meter höher gelegen ist. liche Stube, die Tradition erfügt über eine angren- ubende Panoramaterras- nden und unterhaltsame rbergt auch eine Vinothek as Restaurant VENIT, das bietet und den Blick auf
Zudem werden Massagen, Yoga, Pilates und entspan- nende Rituale in absoluter
Privatsphäre im eigenen Chalet
angeboten.
Antholz in Südtirol ist das gan-
ze Jahr über eine Reise wert, Riepe 17 Riepe 17
ich in eine eigene private
T +39 331 2989330 info@amus.bz www.amus-chalets.com
110 PCLife 02 | 2023 rnden Feuer entspannen
e aus den majestätischen
gleichlichen Blick auf die Dolomiten. Chalet angeboten.
und die Amus Chalets Dolomi- tes sind der perfekte Ort, um sich zu entschleunigen und die wunderschöne Umgebung von Südtirol aktiv zu erleben.
I-39030 Rasen Antholz
I-39030 Rasen Antholz Dolomites/Südtirol
T +39 331 2989330
Dolomites/Südtirol
info@amus.bz | amus-chalets.com
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]]></page><page Index="111" isMAC="true"><![CDATA[                       brandnamic.com | Foto: Brandnamic, unsplash.com
                        florisgreensuites.com
info@hotelflorian.it T +39 0471 706137
Natürlich, modern, stylisch.
Einen Gang runterschalten am Fuß der Seiser Alm.
Lichtdurchflutete Chalets im Baumhaus-Stil mit privater Spa-Area, Frühstück mit Parkblick und
eine beruhigende Atmosphäre dank ausgewählter Naturmaterialien – nirgends ist der Sommer so schön wie hier. Wann sehen wir uns?
 ]]></page><page Index="112" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | HotelTipps
Kleine Auszeit – Großer Genuss
Einmal ausatmen. Den Blick über die mächtig thronen­ den Felsen des Haunold schweifen lassen, die Kraft des Waldes im Rücken spüren. Egal, was unser Leben
im Alltag bestimmt, bei uns gibt die Natur den Ton an. Deshalb besinnen wir uns auf das Beste, das die Region zu bieten hat und verbinden es mit ausgesuchtem Luxus.
Unser nachhaltiges und energiepositives Hotel liegt an einem sonnigen Hang oberhalb der Ortschaft Innichen in Südtirols Osten und ist ein optimaler Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen und Touren.
Der Genuss wird im Naturhotel Leitlhof großgeschrieben. Wenn Küchenchef Markus Auer und sein Team das machen, was sie am besten können, dann kommt zu­
sammen, was zusammengehört: Erfahrung am Herd und Lust an Innovationen, Respekt für Lebensmittel und regionale Produkte, hungrige Gäste und raffinierte Gerichte. Viele der Zutaten stammen sogar aus dem hoteleigenen Garten oder von unserem Bauernhof, dem Mühlhof: frisches Gemüse, duftende Kräuter und bestes Rindfleisch aus eigener Züchtung – das ist Genuss pur!
Natürlich darf auch die Entspannung nicht zu kurz kommen. Für Wohlbefinden im Alpin-Spa sorgen Innen- und Außenpools mit Panoramasicht, Saunawelt sowie das Beautycenter.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich eine kleine Aus­ zeit gönnen und unseren Leitlhof besuchen.
  ****s Naturhotel Leitlhof
Pustertalerstraße 29
I-39038 Innichen (BZ) Südtirol | Italien Tel.: +39 0474 913440 | Fax: +39 0474 914300 info@leitlhof.com
leitlhof.com
 112
PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="113" isMAC="true"><![CDATA[                 Oldtimer-Liebe trifft „Echt HeimatGenuss“.
Erleben Sie die perfekte Verbindung von reisen und mit allen Sinnen genießen. Entdecken Sie besondere Oldtimer-Routen und lassen Sie sich von den ganz persönlichen Geheimtipps unserer Ringhoteliers inspirieren.
ringhotels.de
   PCLife 02 | 2023 113
]]></page><page Index="114" isMAC="true"><![CDATA[PERSÖNLICHE ATMOSPHÄRE IM HISTORISCHEN Ambiente Mediterrane Lebensart an der Südlichen Weinstraße
Das Schloss Edesheim ist eingebettet in einen über 5 ha großen Park mit Weinbergen und Wasseran­ lagen. Es ist eine Oase der Ruhe und des Genießens. Ein
einzigartiges historisches Ambiente in Verbindung mit der persönlichen Atmosphäre des Hauses garantiert Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt. Sie residieren in einer individuellen, großzügigen Suite oder einem be­ haglichen Zimmer, ausgestattet mit Marmorbad, LCD­ TV, Radio, Minibar, Fön, Telefon, WLAN und beschau­ lichen Ausblicken auf die malerische Umgebung. Doch auch kulinarisch ist das Märchenschloss unbedingt eine Reise wert. In den behaglichen Räumlichkeiten des stil­ vollen Gourmetrestaurants, ausgestattetgestattet mit ausgefallenen Wandmalereien und einem historischen offenen Kamin oder auf der angegliederten Parkterrasse serviert die aufmerksame Servicebrigade ausgefallene Spezialitäten aus der exzellenten Küche und erlesene Weine und Sekte aus der Pfalz.
Wo früher die Fürstbischöfe residierten, wird heute herz­ liche Gastfreundschaft gepflegt und dadurch eine Atmo- sphäre geschaffen, in der Sie sich wie zu Hause fühlen. Erleben Sie die reizvollen Obst­ und Rebenlandschaft am Rande des Pfälzer Waldes und die Pfälzer Lebensfreude auf einem der unzähligen Weinfeste oder bei einer ge­ mütlichen Weinprobe an der Deutschen Weinstraße. Ent­ spannen Sie nach Ihrer Wanderung durch die Weinberge im Saunabereich, gehen Sie auf kulturelle Entdeckungs­ reise, erobern Sie die Golfplätze der Pfalz und Nordbadens oder lassen Sie einfach mal die Seele baumeln.
    114 PCLife 02 | 2023
Hotel Schloss Edesheim
Luitpoldstraße 9 | 67483 Edesheim Telefon: +49 (0)323 . 9424 – 0 www.schloss-edesheim.de
]]></page><page Index="115" isMAC="true"><![CDATA[Geheimtipp: Luxuriöses Hideaway am See
  In traumhafter Lage am Ufer des Scharmützelsees vereinen sich zwei wunderschöne weiße Villen zum exklusiven Villa Contessa Resort. Auf einem malerischen
Seegrundstück bietet das einzige 5*Superior Hotel im Land Brandenburg alle erdenklichen Annehmlichkeiten für eine Auszeit auf höchstem Niveau: 14 lichtdurch­ flutete Zimmer und Suiten, ein preisgekröntes Spa, ein Fine Dining Restaurant und einen Service, der von Herzen kommt.
Mit dem Flair einer eleganten Sommervilla der französi­ schen Riviera steht die Villa Contessa für zeitlose Eleganz und modernen, entspannten Luxus. Im Restaurant ge­ nießt man ein täglich wechselndes Abendmenü, einen aufmerksamen Service und in den Sommermonaten die zauberhafte Terrasse mit Seeblick.
Das preisgekrönte Grand Spa bietet auf einer Fläche von über 500 m2 ein Höchstmaß an Privatsphäre sowie einen zauberhaften beheizten Außenpool. Auch für Golfer ist die Villa Contessa DIE Adresse im Land Branden­ burg: In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere erstklassige Golfplätze.
Das Villa Contessa Resort ist ein traumhaft schönes Luxury Hideaway der Extraklasse – ein kosmopolitischer Ort der Lebensfreude.
Villa Contessa – Luxury Spa Hotels
15526 Bad Saarow Tel.: +49 33631 . 58018 | info@villa-contessa.de
villa-contessa.de
Finest-onTour | HotelTipps
  HIGHLIGHTS
• TraumhafteLageamSee
• 14SuitenmitwunderschönemSeeblick
• Entspanntes Riviera-Flair | nur 45 Minuten
von Berlin entfernt
• PrivatgeführtesHotelmithoher
Servicequalität und Liebe zum Detail
• JedenAbendwechselndesMenü
• ExklusivesSpamitbeheiztem
Outdoor Pool, Jacuzzi, Saunen,
Lounges und erstklassigen Anwendungen
• FalstaffSpaAwardGewinner2023
• Top-AdressefürGolfer:
direkte Nähe zu erstklassigen Golfplätzen
   PCLife 02 | 2023 115
]]></page><page Index="116" isMAC="true"><![CDATA[Finest-onTour | HotelTipps
 116
Cocktails unter den Sternen ...
Feiern und genießen: Am Samstag, den 1. Juli 2023, lädt das Romantik Hotel auf der Wartburg zum Tanz unter den Sternen und einer unvergesslichen Sommer­
nacht ein. Mit Blick auf das UNESCO­Weltkulturerbe Wartburg warten eine atemberaubende Atmosphäre und ein Ambiente der ganz besonderen Art. Hoch über dem Thüringer Wald gelegen, erweckt das Sommervergnügen das Flair der warmen Jahreszeit zum Leben und ver­ spricht eine Summer­Chic­Party voller Stil, Extravaganz und Charme. Im Innenhof des Hotels wird geschlemmt und getanzt. Für den passenden Sound sorgt die Band „GOLDEN MARY“, welche sich um die charismatische Sängerin Marie formiert und voller Leidenschaft Jazz, Swing, Rock, Pop und Rock ‘n‘ Roll vereint.
„Wir möchten unsere Gäste mit dem Sommervergnügen verzaubern – dafür sorgen neben der fantastischen Musik auch das Lichterspiel an den historischen Mauern und vielfältige Überraschungen aus der Küche, zubereitet von unseren Köchinnen und Köchen des Romantik Hotels auf der Wartburg“, so Hoteldirektor Hannes Horsch.
GOLDEN MARY und DJ Darryl Ferrandino garantieren niveauvolle und kurzweilige Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden. Wir freuen uns auf einen aus­ gelassenen Sommerabend mit Tanz und Genuss“, so Hannes Horsch, Direktor des Romantik Hotels auf der Wartburg. Begleitet wird dieser Sommerflirt von zahl­ reichen Cocktailbars und Food­Ständen, an denen die
 ]]></page><page Index="117" isMAC="true"><![CDATA[      ... GOLDEN MARY
Gäste das breite Angebot der Partner wie Taittinger, fritz kola ®, Martins Gink aus Eisenach und Radeberger Pilsener in vollen Zügen genießen dürfen. Kulinarische Höhenflüge garantieren frischen Fisch, haus- und hand­ gemachte Pasta, zertifiziertes BIO-Rindfleisch aus Thü­ ringen, frische und flambierte Desserts sowie Rohmilch- käse aus Frankreich. Mehr Infos unter:
wartburghotel.de/sommervergnuegen-eisenach
Telefon +49 3691 797­223 oder info@wartburghotel.de
Romantik Hotel auf der Wartburg
Auf der Wartburg 2 99817 Eisenach info@wartburghotel.de
wartburghotel.de
WELLNESS AUF 2000 QM
Innen- und Außenpool | 4 Saunen | Kräuter- und Sole-Dampfbad Gradierwerk mit Wärmeliegen | LadySpa
4 gemütliche Ruheräume | Fitnessraum | Liegewiese Saunagarten | VitalQuell-Bistro
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Michels Wohlfühlhotel GmbH & Co.KG | Familie Drayer D-54552 Schalkenmehren | Telefon +49 (0) 6592 928-0 info@michels-wohlfuehlhotel.de www.michels-wohlfuehlhotel.de
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       ]]></page><page Index="118" isMAC="true"><![CDATA[   118 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="119" isMAC="true"><![CDATA[Luxus, Leichtigkeit, Lošinj
Die historischen Villen der Lošinj Hotels & Villas sind der perfekte Ort für eine luxuriöse Auszeit in der malerischen Čikat Bucht, einer der schönsten Buchten Kroatiens.
Mit paradiesischer Natur, malerischen Buchten, glasklarem Meer und einer beeindruckenden Ge­ schichte ist die kleine Insel Lošinj ein echter Insidertipp
für Luxusreisende ganz ohne lange Anreise. Am besten erreichbar ist die kleine Insel nämlich mit dem Auto, denn dann beginnt der Urlaub schon auf der Fahrt – spätestens auf der Fähre nach Cres fühlt man sich wunderbar entschleunigt. In der malerischen Čikat Bucht, einer der schönsten Buchten Kroatiens, liegen das stylische Fünf­Sterne Hotel Bellevue und das zu den „Small Luxury Hotels of the World“ gehörende Boutique Hotel Alhambra, in dem moderner Luxus auf österreichische Architektur der Kaiserzeit trifft.
Für Luxusurlaub mit viel Privatsphäre bieten die Lošinj Hotels & Villas außerdem vier ganz unterschiedliche luxuriöse Villen, alle mit eigener Geschichte und histo­ rischem Charme. Mit Platz für 14 bis 20 Personen ist jede der Villen ideal für einen Mehrgenerationenurlaub oder einen Aufenthalt mit Freunden. Die Villa Hortensia ist mit zehn Zimmern auf drei Etagen die größte der vier Refugien. Die hellen Räume laden zum Spielen, Lesen und Entspannen ein. Glanz und Glamour erleben Familien in der etwas kleineren Villa Mirasol, bei der
sich edler Marmor als Designelement durch alle Zimmer zieht. Mit eigenem Kino, Bücherei und Wellnessbereich wird es Groß und Klein hier niemals langweilig. Wer sich fühlen möchte wie einst die Seefahrer, die die Villen in der Čikat Bucht ursprünglich für ihre Familien erbauten, checkt in die Captain’s Villa Rouge ein, die mit extra­ vagantem Design, einem üppigen mediterranen Garten und sieben privaten Suiten überzeugt. Im Juni 2023 eröffnet außerdem die Villa Sea Princess Nika, der neueste Zugang der Hotelgruppe. Eingebettet in einen Pinienwald mit atemberaubendem Blick auf die Čikat Bucht verfügt die neue Villa über eine rustikale, von französischen Häusern inspirierte Küche, zwei holz­ befeuerte Kamine, einen privaten Fitnessraum, ein eigenes Spa mit Sauna und Dampfbad und ein Heimkino mit neun Plätzen.
Gäste dürfen sich in allen Villen auf einen eigenen Pool, einen privaten Strandabschnitt sowie einen eigenen Küchenchef und Butler freuen. Wer lieber die Annehm­ lichkeiten eines Luxushotels nutzen möchte, kann eine der Suiten der Villa Augusta mieten oder aber die ge­ samte Villa, die an das Boutique Hotel Alhambra mit dem Gourmet­Restaurant Alfred Keller angrenzt.
Lošinj Hotels & Villas by Jadranka turizam Ltd
Čikat, 51550 Mali Lošinj, Croatia | booking@losinj-hotels.com.
losinj-hotels.com
Finest-onTour | HotelTipps
  PCLife 02 | 2023 119
]]></page><page Index="120" isMAC="true"><![CDATA[  Familienparadies Deluxe
Meeresrauschen im Ohr, die Kinder spielen unbe­ schwert und der Tag hält gemeinsame Abenteuer an der Algarve bereit. Wenn Eltern im Martinhal Sagres
Beach Family Resort mit einem Cappuccino und Blick auf den Atlantik in den Tag starten, stellt sich schnell das lang ersehnte Urlaubsgefühl ein. In direkter Strand­ lage an der Algarve, eingebettet in den Naturpark Costa Vicentina, liegt das Fünf­Sterne Martinhal Sagres Beach Family Resort mit atemberaubendem Blick auf die Bucht von Martinhal. Das luxuriöse Familienresort mit elegan­ ten Hotelzimmern sowie Ferienhäusern und Villen mit bis zu sechs Schlafzimmern ist der perfekte Ort für maßgeschneiderten Familien­Sommerurlaub mit allen
Annehmlichkeiten und Serviceleistungen. Hier fühlen sich Kinder, aber auch Erwachsene pudelwohl, denn auch das kleinste Detail ist auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern zugeschnitten und ermöglicht der ganzen Familie kleine Luxusmomente mit viel Flexibilität. Alles ist möglich: Sei es ein edles Dinner mit fangfrischem Fisch und gekühltem Vinho Verde mit Blick auf die Bucht von Martinhal oder ein selbstgekochtes Abendessen beim Aufenthalt in einer der Designer­Villen, eine Eltern­ Auszeit im Spa, während die Kinder liebevoll betreut sind, oder ein gemeinsamer Ausflug – ein Baustein­ prinzip, bei dem jedes Familienmitglied voll und ganz auf seine Kosten kommt.
Martinhal Family Hotels & Resorts
Quinta do Martinhal | Apartado 54 8650-908 Sagres – Portugal info@martinhal.com
martinhal.com
   120 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="121" isMAC="true"><![CDATA[Allein, zu zweit,
mit Freunden oder Familie
Strandurlaub der Extraklasse. Mit dem Barceló Fuerteventura Beach Resort glänzt seit Oktober 2022 ein neues Juwel der spanischen Barceló Hotel Group auf der Insel des ewigen Frühlings. Es ist u.a. das größte Wellnesscenter auf Fuerteventura.
Je nach Urlaubsgewohnheiten wählen Sie, direkt am Strand, aus einer der vier Hotel­ kategorien:
• BarcelóFuerteventuraRoyalLevel Adults Only,
• RoyalLevelFamilyClub,
• Maroder
• Castillo
Ihr Domizil empfängt Sie mit einem umfassen­ den Erholungs­ und Aktivangebot mit 14 Bars und Restaurants. Hoteleigene Theater, sieben Pools, verschiedene Sportanlagen sowie ein eigener Hafen mit Wassersportmöglichkeiten.
barcelo.com/de-de/ barcelo-fuerteventura-beach-resort
Hier werden (Urlaubs)Träume wahr
Ab Juli 2023 bietet DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort neue Familiensuiten und großzügige Familienbereiche
Die Suiten selbst überzeugen durch Groß­ zügigkeit und ihre edle Einrichtung. Das kleinste Familienzimmer hat eine Fläche von 45
m2, die Top­Suiten im Obergeschoss bieten 115 m2 und dazu einen eigenen Kamin, einen priva­ ten Essbereich und ein Whirlpool auf einer riesi­ gen Terrasse.
Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es von 0 bis 16 Jahren.
Finest-onTour | HotelTipps
  Alle Infos unter:
edelweiss-grossarl.com
PCLife 02 | 2023 121
]]></page><page Index="122" isMAC="true"><![CDATA[Mir geht es GUT in der EICH
  Bei uns im Salzkammergut geben sich stilvolles Ambiente, Vier­Sterne­Superior­Luxus & familiäre Gastfreundschaft die Hand. Unterstützt von einem auf­
merksamen sowie professionellen Team, dürfen wir ganzjährig bis zu 90 Gäste bei uns im Haus begrüßen.
Unser Küchenteam verzaubert mit zeitgemäßer Koch­ kunst und regionalen, sowie qualitativ hochwertigen Produkten Ihren Gaumen. Genießen Sie das reichhaltige Frühstück vom Büffet und unser Vier­Gang­Genießer­ menü am Abend, zu dem wir Ihnen gerne einen passen­ den Wein aus unserer Weingrotte empfehlen.
Im EichSPA warten eine Wärmewelt mit Solegrotte, Infrarotkabine und Stubensauna sowie ein ganzjährig beheizter Pool auf Sie. Entspannende sowie schmerz­ lindernde Massagen und eine Vielfalt an kosmetischen Anwendungen machen jeden Wellnesstag im Hotel Eichingerbauer so richtig GUT.
Hotel EICHINGERBAUER****S
Familie Sperr-Lehrl Eich 34 A-5310 Mondsee St. Lorenz Tel. + 43 62 32 . 26 58 info@eichingerbauer.at eichingerbauer.at
Die sportlich Aktiven unter Ihnen können sich auf zwei Hallen­ sowie Sandtennisplätzen oder in unserem EichingerPOWER Fitnessraum so richtig auspowern.
Gönnen Sie sich bei uns im Hotel Eichingerbauer****s eine Auszeit.
 HIGHLIGHTS
• Grüne,ruhigeLage
• GroßzügigeHotelanlage
für maximal 90 Gäste
• NähezuSalzburg
• 13GolfplätzealsPartnerbetriebe
• AusgezeichneteKüche
• AusreichendParkplätzedirektbeimHotel
• Indoor&Outdoor-Tennisplätze
• Sportliche,legereAtmosphäre
• E-Ladestationen
• E-BikeVerleih
    122 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="123" isMAC="true"><![CDATA[                                 Wohlfühlurlaub
im Herz der Alpen
 Kitzbühel
3 Nächte ab
477€*
p.P./Nacht im DZ . HP
 Freuen Sie sich auf:
• Genussvielfalt und regionale Köstlichkeiten
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Pool- und Saunalandschaft
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• Golfplätze vor Alpenkulisse
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  ]]></page><page Index="124" isMAC="true"><![CDATA[  Auszeit ist Almzeit
  Ein Sehnsuchtsort inmitten der Berge, gewachsen aus der Tradition und inspiriert durch die Natur, ist die Gramai Alm im Herzen des Naturparks Karwendel
auf 1.267m Seehöhe ein ganz besonderer Platz.
Die Gramai Alm liegt eingebettet in das malerische Kar­ wendelgebirge und bietet eine atemberaubende Kulisse für unvergessliche Naturerlebnisse. Hier können Gäste die Schönheit der Alpen in ihrer reinsten Form genießen. Von grünen Almwiesen über klare Gebirgsbäche bis hin zu majestätischen Gipfeln bietet die Gramai Alm eine Vielzahl von Aktivitäten für Naturliebhaber. Hoch oben am Berg, zurück zu den Wurzeln. Ein einmaliges Heimat­ gefühl erleben, ein harmonischer Rückzugsort, der alpinen Charme mit modernem Komfort vereint. Ob gemütliche Almhütten, alpine Wohlfühlzimmer oder stilvoll­luxuriöse
Chalets, jedes einzelne Zimmer ist einzigartig für sich. Gedankenlos und schwerelos tauchen Sie ein in unseren Natur Spa auf 2.100m2. Hier besinnen wir uns ganz auf die Kraft der heimischen Natur, die uns umgibt. Eine harmonische Oase, in der Sie sich fallen lassen, Ihren Körper richtig spüren und Ihre Gedanken befreien können.
Ob Sie eine Auszeit vom Alltag suchen, aktive Abenteuer erleben möchten oder einfach nur die Ruhe der Bergwelt genießen möchten, die Gramai Alm ist der ideale Ort, um Körper und Geist zu revitalisieren. Unser Anspruch ist es, Ihnen eine erholsame Zeit in Ihrem Hotel am Achensee zu bieten, in der Sie zurück zum Wesentlichen, ja zurück zum Ursprung finden. Eine wahre alpine Kraftquelle – ein Rückzugsort in den Bergen.
 124 PCLife 02 | 2023
GRAMAI ALM alpengenuss & natur spa
Familie Adi & Gabi Rieser
Naturpark Karwendel Gramaistraße 1 | A-6213 Pertisau am Achensee Tel. +43 5243 5166 | info@gramaialm.at gramaialm.at
]]></page><page Index="125" isMAC="true"><![CDATA[DAS ETWAS ANDERE HOTEL CHARMANT & SPEZIELL
Finest-onTour | HotelTipps
    Hier vereinen sich Kunst und De­ sign mit Architektur und Natur. Die herzliche, lockere Art der Gast­
geber und Mitarbeiter treffen auf höchste Qualität und viel Liebe zum Detail.
Der Blick zum berühmten Matterhorn ist selten so spektakulär in Szene gesetzt, wie im Design Hotel Matterhorn FOCUS, am Fuße der Talstation zum Matterhorn Glacier Paradise. Bodentiefe Panorama­ fenster verwandeln die 30 individuell gestalteten Zimmer und Suiten zu einem Schaufenster der Walliser Berg­ welt und schaffen die herausfordernde Symbiose aus Natur und Design, für die der Künstler und Architekt Heinz Julen verantwortlich zeichnet. In Glaskästen ein­ gefasste Kronleuchter mit Perlenketten treffen auf
glatt polierte Holztische, um einen at­ mosphärisch­modernen Frühstücks­ raum zu erschaffen. Die Lounge lädt zum Verweilen am knisternden Kamin­
feuer ein. Alles ist integriert in das Gesamtkonzept, so dass der Blick von der Lounge nicht zufällig auf die blaue Oase des Indoor­Pools fällt, der sich nahtlos in den beheizten Outdoor­Jacuzzi fortsetzt.
Im Sommer lockt ein Wander­ und Bergsportparadies der Superlative, das man zunehmend auch mit dem (E)­ Mountain Bike erkunden kann. Im Winter liegen einem 360 perfekt präparierte Pistenkilometer im internationalen Skigebiet Zermatt – Cervinia (IT) förmlich zu Füßen. Wer einmal in Zermatt gefahren ist, wird diesen Luxus nicht so schnell vergessen und immer wieder zurückkommen.
Hotel Matterhorn FOCUS **** Superior
Schluhmattstrasse 131 | CH-3920 Zermatt
matterhorn-focus.ch
     PCLife 02 | 2023 125
]]></page><page Index="126" isMAC="true"><![CDATA[ Über 330 Kurven zum (Ferien-)Glück
1800 Meter hoch über dem Alltag thront das Tschuggen Grand Hotel – auf einem Sonnenhügel über Arosa. Die ideale Lage für abwechslungsreiche
Sommertage! Und bereits das Erreichen dieses Ferien- ziels ist ein Spektakel. Über 330 Kurven schlängeln sich ihren Weg hoch in die Berge, durch das Tal Schanfigg ins idyllische Bergdorf. Die hervorragenden Strassenbe­ dingungen und die zahlreichen Aussichtspunkte über die Bündner Berge machen die Strecke zur perfekten Kulisse für eines der grössten Events des Aroser Berg­ sommers: Das Arosa ClassicCar Rennen. Dabei finden jährlich Ende August zahlreiche Oldtimer-Fans und ihre Lieblinge ihren Weg nach Graubünden, um sich in puncto Geschwindigkeit zu messen.
Alpines Hideaway, hoch über dem Alltag
Oben angekommen, kann die Auszeit beginnen. Ent­ spannung auf über 5.000 m2 verspricht nämlich der imposante Bergoase Spa, welcher vom Stararchitekten Mario Botta realisiert wurde. Mit der hoteleigenen Bergbahn erreicht man das Ski­ und Wandergebiet Arosa Lenzerheide in nur wenigen Minuten. Auch der Gaumen wird auf (kulinarische) Reisen geschickt, in den drei Restaurants. Kurzum: Ein alpines Hideaway für jeden Urlaubsgeschmack.
  126 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="127" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-
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  In vier Minuten Natur pur
Ein Herzstück des Hauses? Der Tschuggen Express, die hoteleigene Bergbahn. Hier wird der Strassenteer durch Schienen ersetzt. 528 Meter und 155 Höhenmeter in weniger als vier Minuten, exklusiv nutzbar für die Gäste des Tschuggen Grand Hotel. Das Ende der Berg­ bahn ist der Anfang eines neuen Abenteuers in der Natur: Auf Sagenparcours, bei gemütlichen Wanderungen oder aber einer Höhentour zu kristallklaren Bergseen und Gipfeln, die 140 Kilometer bestens ausgeschilderten Wanderwege lassen Wanderherzen höherschlagen.
Bikes und E­Bikes gibt es ebenfalls zum Verleih. Hotel­ direktor Ingo Schlösser bietet geführte Touren an, in den frühen Morgenstunden zum Sonnenaufgang. Da­ bei handelt es sich um nur eine von vielen Moving Mountains PLAY Aktivitäten.
Moving Mountains: Mehr als nur Ferien
Inspiriert von der Geschichte und der Schönheit der Landschaft, die das Tschuggen Grand Hotel umgibt, ist ein Programm entstanden, um Vitalität zu fördern, die Natur neu zu erleben sowie Lebensfreude zu zelebrieren. Das Herzstück davon? PLAY. Authentische Erfahrungen, geschaffen, um die Region spielerisch erlebbar zu machen. Wild beobachten, Schwimmen im Bergsee oder Pilzesammeln sollen nicht nur körperlich fordern, sondern haben auch einen meditativen Effekt und spi­ cken so jeden Aufenthalt mit weiteren unvergesslichen Erlebnissen.
tschuggencollection.ch
PCLife 02 | 2023 127
]]></page><page Index="128" isMAC="true"><![CDATA[In bester Gesellschaft –
Diese drei atemberaubenden Schweizer Hotellegenden muss man er-fahren haben: das Bürgenstock Hotels & Resort Lake Lucerne, der Schweizerhof Bern und das Royal Savoy Lausanne ziehen bereits seit über 150 Jahren Filmstars wie Sean Connery, Audrey Hepburn und Sophia Loren, das spanische Königshaus, aber auch Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke in ihren Bann.
 TEXT: Jessica Bachmann | BILDER: Bürgenstock Collection, Jessica Bachmann, Alina Eckert, Hans Gerber
Auf einem Roadtrip mit dem Porsche entdeckt man nicht nur die abwechslungsreiche Schweizer Landschaft, sondern genießt die perfekte Symbiose aus Tradition, zeitgenössischem Design, Gastfreundschaft und Diskretion, für die die Bürgenstock Collection steht. Beginnend in Lausanne mit seinem von Weinreben umgebenen glitzernden Genfersee, über Bern mit seiner pittoresken Altstadt und den zahlreichen Boutiquen bis hin zum ultimativen Bergerlebnis hoch über dem Lake Lucerne (Vierwaldstättersee).
Der hohe Wiederkennungswert des Royal Savoy Hotel & Spa Lausanne macht es zu einem Architekturjuwel, das gleichsam historische Sehenswürdigkeit ist. Im Innern regt der „Korridor der Sinne“ mit exquisiten Weinen und Käsesorten den Appetit der Gäste an. Am Ende des Ganges, im Restaurant Brasserie du Royal erwartet Gourmets schließlich ein köstliches Menü. Hier werden regionale Gerichte modern interpretiert und auch die Desserts im Anschluss suchen ihresgleichen. Ihresgleichen sucht auch die in Lausanne einzigartige Sky Lounge im 7. Stock des Hotels: Sie bietet einen atemberaubenden Rundumblick auf die Stadt, den Genfersee und die Alpenriesen der Umgebung. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke hier vor Kreativität nur so sprudelte und gleich mehrere Monate blieb.
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PCLife 02 | 2023
royalsavoylausanne.com
]]></page><page Index="129" isMAC="true"><![CDATA[Finest-onTour | Reisen
Bürgenstock Collection
Das Hotel Schweizerhof Bern & Spa ermöglicht seinen Gästen schon seit 1859 einen unvergesslichen Aufenthalt mitten in der charmanten Hauptstadt der Schweiz. Das erste 5-Sterne Haus Berns ist bis heute auch das einzige mit einem urbanen Spa, in dem sich womöglich schon Sophia Loren erholte, nachdem sie auf einem der unvergesslichen Hausbälle die Nacht durchtanzte. Und sie befand sich hier in bester Gesellschaft, wie die Sitzge- legenheiten in Jack´s Brasserie verraten. Daran angebrachte Messingplaketten mit den Namen von Berühmtheiten wie Grace Kelly, Diego Maradona oder Sir Roger Moore verraten die Stammplätze der berühmten Gäste. Möglicherweise genossen auch sie das laut Gault&Millau hier servierte beste Wiener Schnitzel der Schweiz. Tatsächlich fanden im Schweizerhof Bern sogar Dreharbeiten für einen Bond-Film statt, allerdings mit George Lazenby, der den Doppel-Null-Agenten nur einmal mimte (Im Geheimdienst Ihrer Majestät). Eine Bond-Suite mit Hinweistafel vor der Tür zeugt heute von der cineastischen His- torie, die sich hier abspielte, und auch im historischen Lift weht ein Hauch von Hollywood, entstanden selbst hier einige Szenen für den Streifen.
   schweizerhofbern.com
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PCLife 02 | 2023 129
]]></page><page Index="130" isMAC="true"><![CDATA[   >
Hoch oben über dem Vierwaldstättersee thront das Bürgenstock Resort Lake Lucerne und punktet allein schon mit seiner fantas- tischen Aussicht. Freilich lockt die kurvenreiche Route hinauf zum Luxusresort, doch lohnt es sich, den Porsche in Luzern zu parken und mit dem Bürgenstock Hybrid-Katamaran über den Vierwaldstättersee anzureisen – gefolgt von der Auffahrt mit der historischen Bürgenstock-Bahn. Schon Mitte des 20. Jahr- hunderts war das Bürgenstock Resort zu einem der beliebtes- ten Reiseziele in Europa avanciert, wurde zum magischen Ort, an dem sich Hollywood-Stars, politische Elite und Wirtschafts- größen trafen. So heiratete Audrey Hepburn 1954 Mel Ferrer in der Bürgenstock-Kapelle und Sophia Loren und Carlo Ponti wohnten gar einige Jahre lang im Resort. 1964 zog dann gleich die ganze Filmcrew des Bond-Klassikers Goldfinger mehr als einen Monat lang für Dreharbeiten ein. Neben dem Hollywood Pool und der Unterwasser-Bar, die durch den Kinofilm bis heute andauernde Berühmtheit erlangten, wartet das Bürgenstock Resort inzwischen mit einem zusätzlichen Infinity Edge Außen- pool auf – eine spektakuläre Szenerie ist hier auch ohne Kino- leinwand garantiert.
Spektakulär ist auch das diesjährige Programm, stehen mit dem 150-jährigen Jubiläum doch zahlreiche Feierlichkeiten an. Im Rahmen der vielfältigen Events dürfen sich die Gäste auf be- sondere kulinarische Erlebnisse freuen, wie das „Historic Menus Revival“. Der kulinarische Direktor des Resorts, Mike Wehrle, kreiert zusammen mit seinen über 100 Köchen Gerichte nach alten, handgeschriebenen Menükarten des Hotels. Und auch auf einige Sondereditionen zur 150 Jahrfeier darf man gespannt sein: eine exklusive Zigarre, lokal gebrautes Bier und ein eigens hergestellter Käse vom Bürgenberg werden Gourmetherzen höherschlagen lassen.
burgenstockresort.com
 ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv Fotograf: Gerber, Hans Com_X-H061-001 / CC BY-SA 4.0, Audrey Hepburn beim Golfspielen, Aufenthalt auf dem Bürgenstock, 1954
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="131" isMAC="true"><![CDATA[                                  Ich brauch luftgekühlte Momente.
   Obergoms, Furkapass © Martin Maegli
 Ich brauch Schweiz.
Fahren, wo es Spaß macht: mit deinem Porsche auf der Grand Tour of Switzerland: MySwitzerland.com/grandtour Teile deine schönsten Erlebnisse mit:#VERLIEBTindieSCHWEIZ
]]></page><page Index="132" isMAC="true"><![CDATA[Finest-onTour | Yachten
H O High-Speed 2
Riva als Jetset-Marke
Riva verlegt sich zunehmend auf den Bau von Luxusyachten und Superyachten, aber produziert auch tolle kleinere Modelle unter zehn Metern Länge. Ausgestattet mit neuester Technik schließt es optisch an die legendären Runabouts aus Holz an. So besitzt die Riva Iseo zwar einen modernen VRumpf aus GFK, aber ein Vordeck aus 20-fach lackiertem Mahagoni mit einzig- artiger Optik. Einfach manövrierbar und reaktionsschnell bei maximal 36 Knoten.
riva-yachten.de
Die Bremer Drettmann Yachts haben bereits über 300 Flybridge- Yachten bis über 40 Meter Länge gebaut und 25 Explorer zwischen 24 und über 50 Meter Länge abgeliefert.
drettmann.com
   Die Frauscher 1212 Ghost begeistert mit einer Evolution in der Frauscher Designsprache, die sowohl mutig als auch elegant ist. Wie andere Frauscher-Modelle zeichnet sich auch die 1212 Ghost durch markante Elemente wie das riesige Teakdeck, die rahmenlose und getönte Windschutzscheibe sowie einen senk- rechten Steven aus – und bietet so ein Maximum an Platz und Komfort. Die 1212 Ghost vereint kompromissloses Design mit maximaler Funktionalität.
frauscherboats.com
Sanlorenzo fertigt seit 1958 diese außergewöhnliche Motor- yachten von 24 bis 38 Metern. Mit den maßgeschneiderten Einheiten zählt es zu den Boutique-Unternehmen in der Yacht- industrie. Sie bieten eine Vielzahl von Optionen für die Innenaus- stattung und können vollständig an die individuellen Vorlieben und Interessen ihres Eigners angepasst werden. (Showroom im Raum München: Drivers Club in der Motorworld
   132
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driversclub.biz/de
]]></page><page Index="133" isMAC="true"><![CDATA[                REVOLUTION 1212 GHOST
     @frauscherboats • frauscherboats.com
  ]]></page><page Index="134" isMAC="true"><![CDATA[134
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Verführungen sollte man nachgehen!
 Was halten Sie davon, mit einem Tattinger Rosé auf dem Ober- deck der Riverside Mozart zu sitzen, während vor Ihnen die bukolische Landschaft der Wachau wie ein Bühnenbild vorbeizieht und hinter Ihnen die Köche des Schiffes gerade frische Scampi oder feinen Thunfisch für Sie grillen? Wie wäre es mit einer Kreuzfahrt auf der Riverside Ravel durch die Provence, mit einem Besuch in der Traumstadt Arles, einer Expedition durch die Ca- margue oder einer Fahrt mit dem Kult-Auto „Ente" (2CV) durch die Weinberge des Rhône-Tals?
Ja, wer mit Riverside Luxury Cruises reist, packt einmal den Kof- fer und macht vielleicht so etwas wie die Reise seines Lebens. Mit seinen Schiffen nämlich setzt das Unternehmen neue Maß- stäbe im Markt für Flusskreuzfahrten. Nicht umsonst wurde die Riverside Mozart nach ihrer umfassenden Renovierung vom renommierten Wirtschaftsmagazin Forbes bereits mit den Worten „The Best of the Best" gekürt. Alle Schiffe von Riverside bieten viel Platz für ihre Gäste, Suiten statt Kabinen und eine Kulinarik auf Sterneniveau. Die Köche machen an Bord alles frisch – von der Konfitüre bis zum Brot und natürlich dem Jus. Und vor allem passen Sie ihre Kreationen den jeweiligen Landschaften an, durch die die Schiffe gerade fahren. Dann gibt es modern inter- pretierte Gerichte aus den Kronländern des ehemaligen Habs- burgerreiches Österreich-Ungarn (Donau) oder die feinsten französischen Kreationen wie Boeuf Bourguignon oder Tarte Tatin (Rhône). Dazu elegante Weine von den besten Winzern
Sie sind State of the Art und definieren Luxus im Markt für Flusskreuzfahrten neu. Sie bieten Suiten statt Kabinen und Butler-Service für jeden Gast.
Wer auf den Schiffen von Riverside Luxury Cruises reist, erlebt Kultur und Natur – und kommt selbst als Auto-Fan auf seine Kosten.
der jeweiligen Region. Aber keine Angst: Ein Schiff von Riverside Luxury Cruises müssen Sie nicht rund wie ein Marillenknödel wieder verlassen. Denn es gibt ausreichend Möglichkeiten, Sport zu machen. Radtouren an Land und an Bord im Fitness- studio mit modernen Schiff der Flotte, gibt es sogar einen Joggingkurs. Wer anschließend entspannen möchte, geht in die Sauna, genießt eine Massage oder legt sich ganz einfach in den Ruheraum und schaut, wie die Gischt hinter dem Schiff und die Zeit zerrinnt. Und wem dann noch einfällt, dass er für den nächsten Tag einen weiteren Ausflug buchen möchte oder einen Tisch im Restaurant, der schickt ganz einfach eine Whats- App Message an seinen persönlichen Butler, der höflich, diskret und professionell für jeden Gast an Bord zu Diensten ist.
Luxus an Bord der Riverside-Schiffe heißt, in jeder Hinsicht die Wahl zu haben. Sich für eine für die individuellen Bedürfnisse geeignete Suite zu entscheiden, für eines der Restaurants oder für die unterschiedlichsten Ausflüge – und auch die garantieren Erlebnisse, von denen Sie noch Jahre später erzählen werden.
Wie sagte doch Oscar Wilde? Ach ja: Verführungen soll man nachgehen – wer weiß, wann sie wiederkommen. Eine Reise mit Riverside Luxury Cruises hätte dem Meister der Worte bestimmt gefallen – die Schiffe sind nämlich eine einzige Verführung!
riverside-cruises.com
]]></page><page Index="135" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Reisen
     PCLife 02 | 2023 135
]]></page><page Index="136" isMAC="true"><![CDATA[ 136
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Die Vista entführt zu einzigartigen Destinationen
Die Feinste Küche auf See und außergewöhnliche Routen – dafür ist Oceania Cruises bekannt. Deshalb wurde auch jede einzelne Kreuzfahrt der neuen Vista so ge­ plant, dass sie Gästen neue und einzigartige Perspektiven auf das Reiseziel ermöglicht. Von symbolträchtigen Städten, bis hin zu den wenig betretenen Küsten von Stornoway in Schottland oder Kavala in Griechenland werden Gäste von der Vielfalt begeistert sein.
Die Routen der Vista
In ihrer ersten Saison wird die Vista 24 Länder anfahren – von der spanischen, französischen und italienischen Riviera, über die griechischen Inseln bis hin zum Mittleren Osten. Bis Mitte August ist der Neubar im Mittelmeer unterwegs, bevor es die reizvollen britischen Inseln umrundet und dann Ende August über den Atlantik nach New York aufbricht. Nach Stopps mit einer farbenfrohen Laubpracht an der Ostküste Amerikas und Kanada zieht die Vista Richtung Sonne nach Miami und anschließend nach Los Angeles. Die weißen Puderstrände und farbenfrohen Dörfer der Karibik und Mexikos werden von der modernen Ingenieursleistung des Panamakanals kontrastiert.
Im Winter 2023/24 unternimmt sie von ihrem Heimathafen Miami Reisen nach Mexiko, Bermuda und in die Karibik. In der Sommersaison 2024 kreuzt die Vista im östlichen Mittel­ meer. Von griechischen und römischen Denkmälern über gotische Kathedralen bis hin zu Palästen der Renaissance entdecken Reisende die Schätze Europas in einem neuen Licht. oceaniacruises.com
    © O©cOeacneianCiaruCisrueises © Oceania Cruises
© Oceania Cruises
© Oceania Cruises
]]></page><page Index="137" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Reisen Die Welt aus einer neuen Perspektive
  Buchen Sie jetzt eine Kreuzfahrt mit der neuen Oceania Vista
Das neueste Schiff von Oceania Cruises bietet neben der „Feinsten Küche auf See“ und einer besonders hohen Servicequalität zahlreiche einzigartige Neue- rungen. 2024 wird die Vista nach ihrer winterlichen Karibik-Saison im Sommer wieder Europa bereisen.
  19.01. – 31.01.2024 · 13 Tage · Vista
 Traumhafte Karibik
ab/bis Miami/USA
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Concierge Verandakabine
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Der Reisegutschein* gilt selbstverständlich für alle Reisen mit Oceania Cruises.
03.09. – 13.09.2024 · 11 Tage · Vista
Östliches Mittelmeer & Italien
ab Piräus, Athen/Griechenland bis Civitavecchia, Rom/Italien
Preis in Euro pro Person in der Doppelkabine*
Verandakabine mit franz. Balkon Verandakabine
Concierge Verandakabine
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Eine kostenfreie Wahlleistung abhängig von Ihrer Reisedauer
bis zu 8 Landausflüge/Doppelkabine Getränkepaket „House Select“ oder
bis zu 800 USD Bordguthaben/ Doppelkabine
  * Alle Gutscheine, Gewinnspiele und Rabattaktionen unterliegen den Bestimmungen der AGB von Unlimited Cruises. Veranstalter der Reisen ist die Reederei Oceania Cruises, deren AGB gelten. Stand Juni 2023. Ihre Experten für Luxus-Kreuzfahrten
Fragen? Wünsche! Buchung. An- und Abreise, Vor- und Nachprogramm, Transfers und Hotels. Fragen Sie uns: info@unlimited-cruises.com oder einfach anrufen 06103 706460
PCLife 02 | 2023 137 www.unlimited-cruises.com dort entdecken Sie auch alle Reisen von Oceania Cruises.
   ]]></page><page Index="138" isMAC="true"><![CDATA[ Mauritius
Wellness Natur
   Zwischen weißen Sandstränden und der grünen Idylle des Re- genwaldes liegt das Anantara Iko Mauritius Resort & Villas und wartet darauf entdeckt zu werden. Das Fünf-Sterne-Resort ver- bindet paradiesische Kulisse mit herausragender Kulinarik und einem bunten Aktivitätenprogramm. Gelegen an der Südküste der Insel grenzt das Hotel an das Naturschutzgebiet Blue Marine Park – dem idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge ins Grüne oder Spaziergängen am Strand Le Chaland.
Luxusliebhabende locken seit Kurzem acht exklusive Poolvillen, die mit ihrer großzügigen Raumgestaltung vor allem Familien und Freun- desgruppen beherbergen. Umgeben von einer tropischen Gartenlandschaft hat jede Villa eine großzügige, teils überdachte Terrasse, an die sich ein privater Pool anschließt, der ähnlich türkis leuchtet wie der umliegende Indische Ozean.
Es sind aber nicht nur die herrschaftlichen Villen oder die gran- diose Lage, die an diesem Fünf-Sterne-Resort begeistern. Es ist das gesamte Angebot, das einen Aufenthalt außergewöhnlich macht. Ob Yoga, Meditation oder Tai-Chi im Garten, Kajak-Touren und Schnorchel-Trips, Radtouren über die 2.040 Quadratkilome- ter große Insel, Ausflüge zu den berühmten Chamarel-Wasser- fällen oder Sonnenbaden am paradiesischen Strand – Langeweile hat hier keine Chance. Wer tiefer in die Kultur der Insel einrauchen
möchte, macht einen Creole-Sprachkurs oder ein Rum-Tasting. Es mangelt also nicht an un- vergesslichen Erlebnissen, die das Hotel teil- weise sogar kostenlos anbietet. Wer nach all den Abenteuern etwas relaxen will, nutzt das Anantara Spa, das für seine traditionellen Hamam-Anwendungen oder Ayurveda-Massa- gen berühmt ist. Entspannung pur!
anantara.com/en/iko-mauritius
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]]></page><page Index="139" isMAC="true"><![CDATA[                 LUXURY TRAVEL. DESIGNED FOR YOU.
 The Romanos, a Luxury Collection Resort,
Costa Navarino
  Reisen ist eine Kunst. Unsere erlesene Auswahl von weltweiten Luxushotels, exklusiven Kreuzfahrten, individuellen Safaris und privaten Rundreisen liefern auch erfahrenen Reisenden garantierte Gründe für die nächste Reise – die höchsten Standards unseres airtours Service natürlich immer inbegriffen.
Einzigartige Reiseerlebnisse sind unser persönliches Versprechen an alle, die mit uns in die Ferne schweifen möchten. Planen Sie gemeinsam mit unseren airtours Luxusexperten Ihre nächste airtours Reise z.B. in das The Romanos, a Luxury Collection Resort an der Costa Navarino.
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]]></page><page Index="140" isMAC="true"><![CDATA[CHIANG MAI
ROSE DES NORDENS
TEXT: Frank Gindler | BILDER: Frank Gindler, istock
     140
PCLife 02 | 2023
Die zweitgrößte Stadt Thailands Chiang Mai liegt etwa 700 km nördlich von Bangkok und ist für ihre reiche Kultur, Geschichte und Schönheit bekannt.
Umringt von grünen Urwäldern und von den Bergen windgeschützt im Flusstal des Mae Nam Ping, einem der größten Flüsse Thailands, bietet die Region eine Vielzahl von Attraktionen für Gäste aus aller Welt. Auf jeden Fall ist sie ein wichti- ger Ort für den Buddhismus in Thailand, das auch, weil einige der schönsten und wichtigsten Tempel des Landes hier be- herbergt sind.
Die von den Resten einer antiken Stadt- mauer umgebene historische Altstadt, ist von über 200 buddhistischen Tempelan- lagen geprägt. Das Wahrzeichen der Stadt,
]]></page><page Index="141" isMAC="true"><![CDATA[ der Wat Phra That Doi Suthep Tempel, ist ein besonders beeindruckender Tempel auf einem Berg, von dem aus man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt hat. Der Wat Chedi Luang, im Zentrum der Stadt gelegen, ist ein weiterer wichtiger Tempel mit einer beeindruckenden Ge- schichte, der im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Chiang Mai ist auch bekannt für seine Nachtbasare. Ein MUSS ist der be- kannteste Nachtbasar, der Sunday Walking Street Market. Am Abend werden die Stra- ßen für den Verkehr gesperrt und sorglos können Besucher bequem von Stand zu Stand schlendern und eine Vielzahl von handgefertigten Waren wie Schmuck, Kleidung und Kunsthandwerk betrachten ... und kaufen.
Outdoor-Aktivitäten genießt man im Doi Inthanon National Park, ein wunderschö- nes Naturgebiet, in dem man wandern und die einheimische Tier- und Pflanzen- welt erkunden kann. Der Mae Sa Wasser- fall ist ein beeindruckendes Naturwun- der, das man besuchen kann.
Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge wäre z.B. in die umliegenden Dörfer und Städte, wie zum Beispiel Chiang Rai oder Pai. Sie bieten einzigartige Einblicke in die Kultur und das Leben der einheimi- schen Bergvölker. >
Finest-onTour | Reisen
     PCLife 02 | 2023 141
]]></page><page Index="142" isMAC="true"><![CDATA[ EIN PERFEKTER RÜCKZUGSORT
Ruhe, Abstand und Erholung vom Trubel der Stadt bietet das Anfang April eröffnete und zu den Leading Hotels of the World gehörende 5* Aleenta Retreat Chiang Mai, am Rand der 130.000 Einwohner zählenden Stadt.
  Opening April 2023:
Owner und Gastgeberin: Anchalika Kijkanakorn mit PCLife Chefredakteur Frank Gindler
 ]]></page><page Index="143" isMAC="true"><![CDATA[  Fin
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 Es liegt am Fuße eines Hügels inmitten schattiger Wälder, ganz in der Nähe des Wat Umong, einer sehenswerten Tempel- anlage. Ein Flughafenshuttle arrangiert den Transfer der Gäste von bzw. zu dem nur etwa sieben Kilometer entfernten Flughafen. Hinter der auffälligen, aber doch harmonischen Häuserfassade im
Herzen des Resorts, verbergen sich 32 Zimmer/Suiten zwischen 45 m2 und 75 m2 sowie zwölf Poolvillen (ca. 100 m2, 2 SZ).
Alle sind im thailändischen Stil, modern und mit viel, teils sehr altem Teak-Holz (Thema Ressourcen), vom Eigentümer sorgfältig restauriert und zusammenge- setzt, eingerichtet. Wer mit großer Familie oder Freunden anreist, dem sei die Owners- Villa mit vier Schlafzimmern empfohlen, die mit antiken Thai-Möbeln eingerichtet ist und einen Privatpool besitzt.
Mit seinem Health-Konzept will sich das Resort an gesundheitsbewusste Reisende richten. Gegenüber vom großen Public- Außenpool liegt in einem separaten Thai- Gebäude das Ayurah Wellness Center mit Fitness-, Wellness- und Spabereich für verschiedene Therapien und Massagen. Die üblichen Treatments werden durch tägliche Yoga-, Qi-Gong-, Meditations- und Achtsamkeitskurse sowie maßgeschnei- derte medizinische Angebote ergänzt und jeder Gast kann sich mit der professio- nellen und individuellen Betreuung einfach mal „fallen lassen“.
Dem individuellen Wellnesskonzept fol- gend, bietet die Kulinarik im All-Day-Dining- Open-Air-Restaurant eine pflanzenbasierte, moderne Thai-Küche. Snacks und feine Drinks werden in der Poolbar und im ersten Stock in der Library Piano Bar serviert. Von hier aus hat man einen schönen Überblick über den „Marketplace der Ruhe“.
aleenta.com/de/chiang-mai
    PCLife 02 | 2023 143
]]></page><page Index="144" isMAC="true"><![CDATA[ Intelligenter Luxus
144 PCLife 02 | 2023
Intelligenter Luxus
]]></page><page Index="145" isMAC="true"><![CDATA[ Die beiden Resorts der Soneva Gruppe auf den Malediven sind nicht nur für ihre traumhafte Natur, die erlesene Kulinarik, erholsame Wellnessanwendungen und ein umfangreiches Freizeitangebot bekannt. Dank ihrer herausragenden Strategie in puncto Nachhaltigkeit stehen sie seit mehr als 25 Jahren für intelligenten Luxus.
TEXT: Derk Hoberg | BILDER: Soneva (Julia Neeson, Sandro Bruecklmeier, Stevie Mann, Peter Marshall, Dan Kullberg), Derk Hoberg
Finest-onTour | Reisen
   Nachhaltiger Tourismus ist heute aus gutem Grund in aller Munde. Eine Vorreiterrolle nehmen in dieser Hinsicht die Soneva Resorts ein, die sich diese Thematik äußerst vorausschauend schon mit der Eröffnung von Soveva Fushi im Jahr 1995 zu eigen gemacht haben und auch im 2016 eröffneten Soneva Jani stilvollen Luxus- urlaub mit Köpfchen ermöglichen. Verantwortlich dafür zeichnet das Gründerpaar Sonu Shivdasani und Eva Malmström. Aus deren Vornamen setzt ich nicht nur die Benennung Soneva zusammen, sondern haben sie sich einst selbst in die Schönheit der Malediven verliebt und machen sich heute mit ihrer Stiftung um deren Erhalt verdient.
Natürlich unterscheiden sich beide Resorts in puncto Design der geschmackvoll eingerichteten Villen, nicht aber in Komfort, Service und Freizeitangebot. So sind es vor allem die zahlreichen Wasser- villen des Soneva Jani, die mit ihrer hellen, modernen Gestaltung und eigener Wasserrutsche in den Indischen Ozean entzücken und mit dem zu öffnenden Dach im Schlafzimmer gar ins Staunen versetzen. Soneva Fushi dagegen, das das erste High Class
Resort der Malediven überhaupt war und bis heute mit dem Slogan „no news, no shoes“ seinen entspannten Barfuß-Luxus lebt, kommt ein wenig traditioneller daher. Malediventypische, dunklere Holz- töne beherrschen hier die Szenerie der Inselrefugien mit eigenem Zugang zum weißen Sandstrand inmitten des grünen Dschungels.
Abgesehen von den jeweils optimal eingerichteten Fitnessstudios, Tennisplätzen und den mannigfaltigen Wassersportangeboten – unter wie über dem türkisblauen Wasser – und den idyllischen Spa- und Wellnessbereichen, legt die Soneva-Gruppe zudem größten Wert auf ein ganzheitliches gesundheitliches Angebot. Dieses basiert auf jahrtausendealten Heilmethoden wie Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird in den Resorts von ausgebildeten Ärzten praktiziert.
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]]></page><page Index="146" isMAC="true"><![CDATA[    >
Ebenso bieten beide Resorts eine enorm hohe Qualität in ihren jeweiligen kulinarischen Angeboten, die von asiatischer – zum Beispiel thailändische Spezialitäten, Sushi oder Teppanyaki- Gerichte – bis hin zu traditioneller europäischer Küche reichen und die immer wieder durch Gastspiele deutscher und interna- tionaler Küchenstars wie Tim Raue, Manuela Buffara oder Asma Khan ergänzt werden. Und auch die Locations der Restaurants sind so vielseitig wie die angebotenen Speisen und die zugehörigen Weine, schließlich hat man die Wahl zwischen dem Dinieren mit den Füßen im Sand, über Wasser, im idyllischen Garten oder mit dem Kopf in den Baumkronen.
Und die Gemeinsamkeiten gehen noch weiter, vor allen in Sachen Nachhaltigkeit: So wird in beiden Resorts nicht nur die tropische Natur gepflegt, sondern eine echte Kreislaufwirtschaft betrieben. Angefangen bei der nachhaltigen Einrichtung der luxuriösen Strand- und Overwater-Villen und deren Betrieb bis hin zum Waste- to-Wealth-Zentrum wird hier ein Luxus definiert, der die Erde schont. Wie weit dieser Gedanke im Sovena Fushi geht, zeigen einige ausgewählte Aspekte: Einerseits verlässt kaum Abfall die Insel und andererseits werden viele Produkte durch Upcycling so- gar direkt auf den beiden Inseln produziert. So werden beispiels- weise sämtliche Getränkedosen zerkleinert, eingeschmolzen und
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PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="147" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Reisen
   in nützliche Dinge wie zum Beispiel kunstvolle Türgriffe verwandelt. Altglas wird in der eigenen Glasbläserei zu neuen Gläsern oder Kunstobjekten aufbereitet und auch der Plastikmüll bekommt in Form von hier produzierten Schulmöbeln für umliegende Inseln die Chance auf ein zweites, nachhaltiges Leben. 90 Prozent des Abfalls wird somit unmittelbar wiederverwertet. Doch mehr noch als das, wird nicht nur ein Großteil an Kräutern, Gemüse und Obst in inseleigenen Gärten angebaut, sondern diese auch mit den kompostierbaren Abfällen der Resorts gedüngt.
All das macht die Resorts CO2-neutral und das selbstgefilterte Wasser reicht nicht nur für die Gäste, sondern kommt auch lokalen Haushalten, Schulen und Unternehmen zugute. Eine Entwicklung, die für die Gründer Sonu und Eva, die all ihre Energie in die Nach- haltigkeit stecken, wohl noch lange nicht zu Ende ist. Jüngstes Beispiel: Mit dem 2021 ins Leben gerufenen, umfassenden Ko- rallen-Wiederaufforstungs-Programm ihres AquaTerra-Zentrums sollen die spektakuläre Unterwasserwelt und ihre empfindlichen Ökosysteme erhalten werden, damit noch möglichst viele Gene- rationen die bunte Artenvielfalt, die hier von Clownfischen über Rochen bis hin zu Walhaien reicht, genießen können.
soneva.com
PCLife 02 | 2023 147
]]></page><page Index="148" isMAC="true"><![CDATA[Capri pur
 Schon 26 n.Chr. hatte Kaiser Tiberius seinen Regierungssitz kurzerhand von Rom nach Capri verlegt und machte die kleine Insel im Golf von Neapel zum Machtzentrum des Römischen Weltreichs. Davon ist das Eiland heute natürlich weit entfernt, warum er sich dort aber niederließ, ist auch heute noch nachzuvollziehen – nicht zuletzt im schmucken Boutique Hotel Capri Tiberio Palace der Shedir Collection.
148 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="149" isMAC="true"><![CDATA[ Das 1920 eröffnete 5 Sterne Hotel – inselweit übrigens das erste dieser Kategorie – liegt mitten im Herzen Capris und schon der einzigartige Ausblick von der Terrasse verrät, warum die Insel so ein gefragtes Fleckchen Erde im Mittelmeer ist. Doch auch die inneren Werte des Traditionshauses wissen zu überzeugen. Neben dem Luxus Spa und dem Pool auf der Terrasse, dem Restaurant und der Bar – allesamt mit Blick aufs Meer – sind es vor allem die 54 Zimmer und Suiten, die den besonderen optischen Charme des Hauses ausmachen.
Der gefeierte mailändische Architekt Giampiero Panepinto hatte sich bei der Neueinrichtung zuletzt sämtlich mögliche Freiheiten erbeten, um seinen eklektischen Stil bestmöglich auf Capri um- zusetzen. So gestaltete er nicht nur jedes Zimmer individuell, sondern verlieh dem Haus auch in den öffentlichen Bereichen eine mythische Mischung aus Dolce Vita, zeitgenössischer Kunst und lokaler Architektur, die sich zwar an Farben und Kultur der Insel orientiert, dennoch einzigartig ist. So holt Panepinto das Inselflair vor allem mit handbemalten capresischen Fliesen, originellen Artpieces und reifen Zitronen ins Hotel.
Zitronen sind es auch, die eini- ge der edlen Schmuckstücke von Chantecler zieren. Der traditionsreiche capresische Juwelier lässt sich für seine Kreationen von der Natur der
blauen Insel inspirieren, kooperiert mit dem Hotel und wurde so auch zur Inspiration für eine der Suiten des Tiberio Palace. Ge- nau wie alle anderen Zimmer ist auch diese luxuriöse Suite mit den Pflegeprodukten des capreser Parfumhauses Carthusia ausgestattet, das den Duft Capris der Legende nach schon 1948 in einem Flakon eingefangen hat und der nun auch durch die mondänen Gänge des Hotels weht.
Das inseleigene Dolce Vita kommt auch im Hotel-Restaurant Terrazza Tiberio nicht zu kurz, werden dort doch italienische und mediterrane Klassiker auf höchstem Niveau und mit den besten lokalen Zutaten angeboten, die Capri und seine immer- grüne Vegetation hergibt. Und natürlich greift auch die Jacky Bar, beliebter Treffpunkt für Hotelgäste und Insulaner, in ihren Signature Drinks den Bilderbuchblick, das einzigartige Licht und die Aromen der wohl berühmtesten kleinen Insel der Welt auf.
Und wem die Felseninsel trotz all dieser Annehmlichkeiten im Hotel, der Shopping-Touren durch Capris gefragteste Mode- und Juwelierhäuser sowie möglicher Boots- und Wanderaus-
flügen dann doch einmal zu klein wird: Das Hotel ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um auch die geschichts- trächtige Gegend rund um Neapel, Pompeji und die male- rische Amalfi Küste näher zu erkunden – das zuvor- kommende Team de Capri Tiberio Palace macht es möglich.
capritiberiopalace.it
Finest-onTour | Reisen
 TEXT: Derk Hoberg, Jessica Bachmann
BILDER: Capri Tiberio Palace, Jessica Bachmann, Stefano Scata, Derk Hoberg
   ]]></page><page Index="150" isMAC="true"><![CDATA[   Die richtige Wahl
Die Business Class von Etihad Airways ist eine exzellente Wahl für Ge- schäfts- und Freizeitreisende, die ein erstklassiges Reiseerlebnis suchen. Mit luxuriösem Komfort, exquisitem Service und erstklassiger Unterhaltung ist die Business Class von Etihad bestrebt, den Flug zu einem angenehmen und unvergesslichen Erlebnis zu machen.
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]]></page><page Index="151" isMAC="true"><![CDATA[  Porsche Club | XXXX
MY MAYR MED Resort – ein Hotel nur für mich
Das neue MY MAYR MED Resort in Bad Birnbach widmet sich voll und ganz Körper, Geist und Seele. Ein ärztliches Gesundheits- zentrum geht Hand in Hand mit einer Oase zum Wohlfühlen, mit Physiotherapie, Kosmetik, Spa und Fitness und einem behaglich schönen Hotel.
Im Mittelpunkt des neuen Gesundheitsresorts steht das Konzept der Darmsanierung nach F.X. Mayr.
Auf der Basis dieses Konzeptes genießen die Gäste basische Schonkostgerichte aus hochwertigen saisonalen, regionalen und biologischen Produkten. Die individuellen Ernährungspläne werden darauf ausgelegt, Burnout, Gewichtsproblemen, Abge- schlagenheit, Post-Covid, Diabetes, Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Schmerzen des Bewegungsapparates entgegenzuwirken.
Das neue MY MAYR MED Resort ist ein spezialisiertes Resort, um unter ärztlicher Leitung die Gesundheit zu stärken, zu fasten und neue Kraft zu schöpfen. Individuelle Therapiepläne, die sowohl neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Medizin als auch traditionelle Naturheilkunde berücksichtigen.
Die Lage des neuen Resorts könnte nicht schöner sein. In der Bayerischen Toskana, wie das Rottal passend genannt wird, finden Körper und Geist, was sie brauchen: Natur zum Durch- atmen und weite Landschaften zum Wandern und Radfahren. Die Rottal Terme befindet sich nur wenige Schritte vom Resort entfernt, auf dem nahe gelegenen „Bella Vista Golfpark“ golft man inmitten einer Bilderbuchlandschaft.
Alle Informationen unter: mymayr.de
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    © MoodPhotography
]]></page><page Index="152" isMAC="true"><![CDATA[  DAS ERHOLSAMSTE STURM DER WELT
Am Fuße der Rhön, dem „Land der offenen Fernen“, gibt es einen Ort, der dafür geschaffen wurde, anzuhalten und sich eine nachhaltige Auszeit zu gönnen. Im stilvoll umgebauten STURM empfängt den Gast bewusste Entschleunigung schon an der Eingangstür und das holistische Erholungsversprechen der Gastgeber zieht sich als achtsame Begleitung durch die Auszeit. Der Aufenthalt im STURM – wirklich wohltuend für Körper, Geist und die Seele.
WELLNESS kompakt mit allem, was dazugehört:
SPA, Saunen, Massagen, Shiatsu, Kosmetik, Natur, ausreichend Ruhe und natürlich exzellentes 100 % BIO Essen. Energie tanken für alle neuen Abenteuer und
mit eZapfsäule für alle TAYCANs.
Ein perfekter Treffpunkt - mitten in Deutschland.
STURM – Wir erholen Sie.
HOTEL STURM
Gastgeber Christa & Matthias Schulze Dieckhoff Ignaz­Reder­Straße 3 | D­97638 Mellrichstadt Telefon 09776 . 8180­0 | info@hotel­sturm.com hotel-sturm.com
hotelsturm
      ]]></page><page Index="153" isMAC="true"><![CDATA[  Finest-onTour | Wellness
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]]></page><page Index="154" isMAC="true"><![CDATA[ Finest-onTour | Gourmet
Edler Kaffeegenuss zum eleganten Smoke
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Carlos André Espresso
Cremigkeit, Schokolade und Nuss stehen bei diesem Blend im Fokus. 40 % Arabica aus Guatemala liefern zartbittere, karamellige Aromen und fruchtigen Kirschgeschmack. Dazu gesellen sich erdige Noten, Mandel und Nektarine des Arabica (30 %) aus der Dominikanischen Republik. Abgerundet wird die Mischung durch den weichen, feinwürzig­nussigen Geschmack dunkler Schokolade aus dem Robusta-Anteil (Kaapi Royale, Indien) von 30 %.
Besondere Bohnen, besondere Blends, besondere Röstung.
Bei dieser exklusiven Kaffee­ und Espresso­Mischung von Carlos André steht Genuss auf höchstem Niveau an erster Stelle.
Beide Afificionado Blends wurden komponiert, um in Verbindung mit einer Carlos André Premium Longfifiller Zigarre einen perfekten Genussmoment zu schaffen.
Basis der Blends ist 100 % bester Röstkaffee aus unterschiedlichen Provenienzen. Persönlich aus­ gewählt und zusammengeführt in einer exklusiven Edition.
Die Bohnen werden in einer kleinen Rösterei im besonders schonenden Trommelröst­Verfahren aufwändig von Hand geröstet und zu 250g abgefüllt.
Carlos André Kaffee
Eine Mischung aus 75 % Arabica aus Guatemala mit zartbitteren Noten, Aromen von Karamell und Kirsche sowie 25 % Arabica aus der Dominikanischen Republik, der erdige Nuancen und den Geschmack von Mandel und Nektarine beisteuert.
carlos-andre.de
]]></page><page Index="155" isMAC="true"><![CDATA[ ]]></page><page Index="156" isMAC="true"><![CDATA[   SCHWARZES
 GOLD
156 PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="157" isMAC="true"><![CDATA[Echter Kaviar vom Stör ist eine der teuersten Delikatessen der Welt. Wegen seiner zumeist dunklen Färbung trägt der gereinigte, gesalzene und oft Monate lang in der Dose gereifte Fischrogen den Beinamen Schwarzes Gold –
und doch ist eine weiße Sorte die mit Abstand exklusivste. Für unsere kleine Warenkunde haben wir im Tantris Maison Culinaire in München Station gemacht, der Keimzelle der
deutschen Fine Dining Szene.
TEXT | BILDER: Derk Hoberg
Obwohl bereits die Küstenanrainer der An- tike den Stör kannten, geht die erstmalige Erwähnung des Kaviars auf die Perser und das 9. Jahrhundert n. Chr. zurück. Über die russischen Zaren erreichte er Europa, war ab dem 20. Jahrhundert das kulinarische Highlight bei festlichen Empfängen und in den besten Restau- rants in Paris. Freilich sorgte die immer größer werdende Nachfrage dafür, dass Störe zunächst unter Schutz gestellt und der Import von Kaviar aus Wildfang 2006 in der EU dann gänzlich verboten wurde. Bis zu zwei Millionen Eier können einem Stör-Weibchen entnommen und verarbei- tet werden, bevor auch das delikate Stör- fleisch weiterverarbeitet wird. Grundsätz- lich sollte man die Dose etwa eine halbe Stunde vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen und erst kurz vor dem Anrichten öffnen. Degustiert wird der inzwischen aus Zuchten stammenden Kaviar stilecht und geschmacksneutral mit einem Perlmutt- oder Hornlöffel. Silber- oder Metallbesteck könnten den Geschmack aufgrund des rasch einsetzenden Oxidationsprozesses verfälschen.
Dass Kaviar aber nicht gleich Kaviar ist und die vielfältigen Varianten wie Imperial oder Sevruga nicht nur geschmackliche Unter- schiede offenbaren, weiß selbstverständ- lich auch Benjamin Chmura, Küchenchef des traditionsreichen Restaurant Tantris (2 Michelin Sterne). So unterscheiden sich auch die meistverbreiteten und anthrazit colorierten Sorten, der cremigere Beluga und der vom russischen Stör stammende Osietra Kaviar, in weiteren Aspekten. So-
wohl die Größe ihrer Körnung als auch die Härte ihrer Schale und damit der Biss sind verschieden. Chmura schwört auf letzteren, verfeinert entweder einzelne Gerichte damit oder serviert den würzigen Fischrogen als Protagonisten in seinen Menüs: „Der Osietra überzeugt vor allem aufgrund seiner nussigen Note und eignet sich auch für Kaviar-Neulinge gut. In Kom-
Beim Dîner au Passe kosten die Gäste die neuesten Kreationen von Benjamin Chmura an einem Tisch in der legendären Tantris-Küche
bination mit Champignon, Haselnuss und Meeräsche ist es aktuell unser erster Gang im Menü und auch beim Dîner au Passe, unserem neuen Chef´s Table in der Küche des Tantris, bereiten wir diesen Gang â la minute vor den Augen unserer Gäste zu.“
Doch zurück zu den Kaviar-Fakten, schließ- lich geht es noch exklusiver als die bisher aufgezählten Kaviarsorten, deren Kilo- preise im niedrigen bis mittleren vierstel- ligen Bereich liegen: Der Almas Kaviar stammt vom äußerst seltenen Albino- Stör, ist weiß bis goldgelb gefärbt, hebt sich mit seinem fruchtigen Aroma auch geschmacklich ab und gilt sogar als die teuerste Delikatesse der Welt: Schon die homöopathische Dosis von 10 Gramm beginnt hier preislich bei 100 Euro.
Finest-onTour | Gourmet
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]]></page><page Index="158" isMAC="true"><![CDATA[ BÜHNE FREI
FÜR GROSSE
KOCHKUNST
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Wir haben ein Auge auf Kopenhagen geworfen!
Die Hauptstadt der Dänen hat sich in den letzten Jahren schließlich zur europäischen Gourmet-Kapitale gemausert. In den vergangenen beiden Jahren belegten Kopenhagener Restaurants (Noma, Geranium) den ersten Platz bei
den World’s 50 Best Restaurants und aktuell sorgen das Alchemist und das Jordnaer dank ihrer Protagonisten
für Furore. > > > PCLife 02 | 2023
]]></page><page Index="159" isMAC="true"><![CDATA[                                Finest-onTour | Gourmet
Alchemist – Erst denken, dann essen TEXT: Derk Hoberg | BILDER: Søren Gammelmark, Derk Hoberg
 Langsam öffnet sich die zwei Tonnen schwere Bronzetür der alten Werfthalle im Kopenhagener Hafen, schluckt nach- einander uns und die anderen glücklichen Gäste, die einen der 48 begehrten Plätze im Alchemist ergattern konnten. Mehrere hundert stehen hier täglich auf der Warte-
liste, wollen erfahren, welches Universum sich hinter der geheimnisvollen Tür verbirgt und was Rasmus Munk, 32, auftischt. So viel sei verraten: Uns erwartet ein einzig- artiges Kulinarik-Spektakel, das alle Sinne anspricht. Ein Gourmet-Drama inszeniert in fünf Akten, die sich in verschiedenen
Räumen auf über 2.000 Quadratmetern abspielen, mit eindringlichen Botschaften garniert und mit Videokunst, unterschied- lichen Temperaturen, Sounddesign und Musik choreografiert.
Das Alchemist ist aber nicht nur wegen des Dome – dem eigentlichen Speisesaal
mit überdimensionaler Projektionskuppel
(18 Meter Durchmesser) – das derzeit wohl beeindruckendste Restaurant Europas, wenn nicht weltweit, sondern auch wegen seiner Küche. Die Gerichte des enorm experimentierfreudigen Munk sind kühn, meist mit provokativer Botschaft und obendrein mit allerlei technischen Gerät- schaften zubereitet. Inspiriert von der Molekularküche – Munk greift gerne auf Schockfroster und Rotationsverdampfer zurück – setzt der Spitzenkoch bei der >
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]]></page><page Index="160" isMAC="true"><![CDATA[  >
Umsetzung fast ausschließlich auf nordi- sche Produkte. Doch mehr noch als das, erfahren wir schon bei den Amuse Bouche gleich zu Beginn des Abends, mit welchem Eifer sich das Team hier der Wissenschaft widmet. Produkte und neue Techniken werden im Hinblick auf eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion und deren ge- rechtere Verteilung erforscht – Munk und sein Geschäftspartner Lars Seier Chris- tensen versorgen mit ihrer Organisation „Junkfood“ zudem 300 Obdachlose – Tendenz steigend – täglich mit warmen Mahlzeiten.
Wer nun befürchtet, der Geschmack könn- te angesichts all des Drumherums auf der Strecke bleiben, sieht sich getäuscht. Um seine Denkanstöße effektiv zu platzie- ren, legt Munk größten Wert auf luxuriöse Produkte, feilt lange an seinen Gerichten und präsentiert sämtliche seiner über 40 Gänge aromatisch ausgewogen und den- noch pointiert. So öffnet er seinen Gästen schon bei den Vorspeisen die Augen, serviert Kaviar in der Pupille eines über- dimensionalen Augapfels, den der Masken- bildner der Herr der Ringe-Trilogie für das Alchemist entwickelt hat. 1984 heißt das Gericht, George Orwells Big Brother lässt im Zeitalter der sozialen Netzwerke und anderer Datenkraken deutlicher denn je grüßen.
Gerichte wie der Zungenkuss, Andy Warhol oder Burnout Chicken haben genau wie Plastic Fantastic eine tiefere Bedeutung.
Letzteres weist auf die Verschmutzung der Meere und deren Bewohner durch Mikroplastik hin. Munk serviert dafür einen komplex zubereiteten Kabeljau auf einem Plastikteller und mit täuschend echt wirkender, essbarer Folie umhüllt. Solche Gags ziehen sich wie ein roter Faden durch das sechsstündige Menü-Erlebnis bis hin zum Dessert Lebensader. Die Eiscreme- hülle gefüllt mit Heidelbeerkonfitüre und einer Creme aus Schweineblut, Hirsch- blutgarum und Wacholderöl ist in Form eines Bluttropfens angerichtet und schmeckt nicht nur auserlesen, sondern macht offensiv auf die enorme Bedeutung von Blutspenden aufmerksam.
den Herzen sitzt. Kein Wunder, dass sich schon unzählige Gäste im Alchemist über den QR-Code auf dem Teller als Blutspender registriert haben. Munks Herz sitzt am rechten Fleck, seine Bot- schaften kommen an und mit der visio- nären Kombination aus einzigartigen Ge-
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PCLife 02 | 2023
Passend zu diesem roten Faden ändern sich auch die Projektionen auf der riesigen Kuppelleinwand im Dome immer wieder. Zehn Laserprojektoren sorgen für eine eindringliche optische Untermalung der Gerichte. So wird Munks jeweilige Bot- schaft nochmals verstärkt, wenn einen plötzlich zigtausende Augen beim Essen beobachten, Quallen inmitten von durch- sichtigen Plastiktüten umherschwimmen und man beim Dessert in einem pochen-
richten, die in provokanter Aufmachung und spektakulärem Ambiente serviert werden, trifft er sowohl Geschmack – zwei Michelin-Sterne zeugen davon – als auch Zeitgeist. Und, ohne zu viel zu ver- raten: Der spannende und bewegende Abend im Alchemist endet nicht ohne Happy End.
Lassen Sie sich überraschen!
alchemist.dk
]]></page><page Index="161" isMAC="true"><![CDATA[ Feines Händchen TEXT: Derk Hoberg | BILDER: Derk Hoberg; Jesper Rais; David Egui
Harte Schale, längst weicher Kern: Eric Vildgaards Weg war steinig, bis er auf den Pfad der Kulinarik einbog. Bevor der 38-Jährige sein mit inzwischen zwei Michelin-Sternen dekoriertes Restaurant Jordnaer (dt. bodenständig) vor den Toren Kopenhagens eröffnete, war sein Leben lange von Gewalt, Drogen und dem Kampf ums Überleben auf der Straße geprägt. Heute kreiert er erlesene Speisen, kombiniert Nordic Cuisine (überwiegend Fisch und Meeresfrüchte) mit japanischen Aromen und Finesse und beweist nicht nur Fingerspitzengefühl beim Anrichten seiner filigranen Teller. Auch menschlich ist er ein anderer geworden, seit er durch Vermittlung seines Bruders – damals die rechte Hand René Redzepis – im berühm- ten Noma anheuerte, die dort vorherr- schenden Strukturen und Disziplin verin- nerlichte und seine dunkle Vergangenheit hinter sich ließ.
Den Traum vom eigenen Restaurant ver- wirklichte er sich mit Ehefrau Tina (heute
Restaurantleiterin und Sommelière) im Jahr 2017 und gänzlich ohne Investoren im Hintergrund. Seine Frau war es auch, die ihn zuvor endgültig von der schiefen Bahn geholt hatte, ihn wegen des gemein- samen Nachwuchses, der unterwegs war, vor die Entscheidung für ein neues Leben gestellt hatte.
Seine Tattoos, sagt Vildgaard, seien ein Schutzschild gewesen im früheren Leben, hinter denen er seine Gefühle verstecken konnte: „Je mehr Tattoos, umso mehr Respekt wurde einem in der Szene entge- gengebracht – und ich bekam jede Menge
Respekt damals.“ Verstecken möchte er seine Vergangenheit aber nicht, sie sei Teil von ihm und umso glücklicher sei er über das nun Erreichte. Und verstecken muss er sich schon lange nicht mehr, im Gegen- teil. Seine Gerichte spiegeln sein Inneres wieder, sie seien Autogramme seines Herzens, sagt der 1,87 Meter große, in- zwischen sanfte Riese.
Umso wichtiger ist es ihm, stets in seinem Restaurant anwesend zu sein und den Gästen Gerichte wie Spargel mit Brunnen- kresse, Kaviar und Wermut-Sauce, rohe Shrimps mit Wasabi und Dill oder Fjord- Shrimp Waffeln mit Kaviar persönlich zu servieren. 17 wohldurchdachte Gänge kredenzt er insgesamt und hat dabei den dritten Stern und eine noch höhere Plat- zierung als derzeit Platz 38 bei den World’s 50 Best Restaurants fest im Visier. So viel Respekt wie möglich möchte er nämlich auch in seinem neuen, kulinari- schen Leben erhalten.
restaurantjordnaer.dk
Finest-onTour | Gourmet
   PCLife 02 | 2023 161
]]></page><page Index="162" isMAC="true"><![CDATA[TERMINE
2023
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Termine - Events: (mehr Infos unter porsche-club-deutschland.de)
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    15.07.23
18.08.23 – 20.08.23 01.09.23 – 03.09.23 30.10.23
30.05.24 – 02.06.24
Porsche Treffen Bad Füssing, PC Niederbayern, porsche­club­niederbayern.de
Porsche Club von Niedersachsen, 70jähriges Jubiläum, Praesident@PCvN.de
Porsche Club Ingolstadt, Freundschaftstreffen, 15jährigen Jubiläum, Heiko.Winkler@hotmail.de PCD – Porsche Werksbesuch Leipzig, PCD – ausgebucht –
Porsche Club Deutschlandtreffen, PC Isartal-München
 PCD Club-Cup, PCC-Langstrecke (mehr Infos unter porsche-club-deutschland.de – Motorsport)
16.07.23
28.07.23 – 30.07.23 26.08.23
02.09.23 01./02.10.23
02.10.23
28.10.23 – 29.10.23
PCC PCC­Langstrecke Porsche Leipzig, PC Osnabrück, info@pc­os.de
PCC PCC­Langstrecke, Fahrtraining Porsche Club Days Hockenheim, PCHC, info@porsche­club­deutschland.de PCC PCC­Langstrecke, Fahrtraining Circuit de Chenevières,
PC Rhein­Main, heinz.brunthaler@porscheclub­rheinmain.de
PCC­Langstrecke Knutstorp/Schweden, Porsche Club Hamburg,
Praesident@Porsche­Club­Hamburg.de
PCC PCC­Langstrecke, Fahrtraining, Ladies Driving Day Franciacorta, PCD mit PC Allgäu info@porsche­club­deutschland.de
PCC Siegesfeier Porsche Experience Center, Franciacorta, PCD, info@porsche­club­deutschland.de
PCD Taycan Competition, Porsche Leipzig, PCD, info@porsche­club­deutschland.de
    Porsche Sports Cup (mehr Infos unter porsche-club-deutschland.de – Motorsport) Hegersport Testtag vor jeder PSC-Veranstaltung am Freitag
 01.07 23. – 02.07.23 22.07.23 – 23.07.23
12.08.23 – 13.08.23 02.09.23 – 03.09.23 07.10.23 – 08.10.23 11./12.23
Misano
Red­Bull­Ring
DMSB Lizenz­Lehrgang vor dem PSC Oschersleben, PCD, info@porsche­club­deutschland.de Oschersleben
Nürburgring
Hockenheim 2
Siegesfeier, Porsche
   Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 15.3.2023. Alle Termine auch im Internet unter www.porsche-club-deutschland.de/Termine Dieser Ausgabe liegt eine Teilbeilage von OUTLET METZINGEN bei. Wir bitten um freundliche Beachtung.
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