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Ansprechpartner der PCHC-Serie: Heinz Weber Sportleiter des WPC und MCS, Tel. 0711/6 49 41 17, weber.motorsport@arcor.de Leo Eigner
Präsident des WPC, Tel. 0711/6 49 41 17 |
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Bei bestem Sommer- und Urlaubswetter begann das 1. Zeittraining am Freitagvormittag mit einem vollen Starterfeld. 32 Porschefahrer machten sich auf die Zeitenjagd bei den Porsche Days 2009 --> Bericht als PDF-Datei. Selbst Fitnessunfälle, wie bei Volker Bähr, der sich eine Hantel von 20kg auf den Gas- und Bremsfuß fallen ließ, konnten ihn nicht davon abhalten, in einem so großen Pulk an den Start zu gehen. Ob sein Fuß die Bremsmanöver schmerzfrei übersteht, wusste er noch nicht so genau. Nachdem er seine Zeit von 1:52.260 in den Asphalt gebrannt hatte, freute er sich doppelt. Der Fuß hat die Hatz nach der Bestzeit überstanden und Bähr war sogar noch schneller als beim letzten Rennen auf dem Hockenheimring im Juni 2009. 17 Fahrer nutzten den Morgen, als der Asphalt noch nicht flimmerte, um eine persönliche Bestzeit für das 1. Rennen am Sonntag Mittag. Einige der Favoriten auf den Gesamt – oder Klassensieg mussten im 2. Zeittraining aber noch nachlegen. Heiner Botz/ 964 RSR konnte sich um 1 Sekunde verbessern und stellte seinen weißen Boliden in die 2. Reihe auf Startplatz 4. Der Champion der PCC 2008, Uwe Jungkind und Kurt Ecke mussten ebenfalls noch einmal am Nachmittag auf die Piste und sicherten sich die 4. Startreihe. Ein kleiner Metallstift setzte Ingo Zeitz im 964 RSR außer Gefecht. Die gesamte Pedalerie musste ausgebaut werden. Als dieses Problem gelöst war, konnte er nicht mehr kuppeln, da durch abgescherte Bolzen Motor und Getriebe keine Einheit mehr waren. Das Team Schroth/ Hornung klagte über zu hohe Öltemperatur. Der Grund ein defekter Ölkühler. Kurzerhand wurde er für das 2. Training ausgebaut. Die Zeiten wurden jedoch nicht schneller. Zum Rennen sollte der Ölkühler repariert werden. Der unumstrittene Polesetter aber war Matthias Nonn aus Fritzlar in seinem 993 GT2. Die Zeit von 1:47.962 galt es zu schlagen. Die Übermacht des GT2 war von den nachfolgenden Fahrzeugen nicht zu schlagen. Die 1. Reihe komplettierte A.P.Wenger im 964 RSR/ 1:52.240 vor Volker Bähr, 993 Cup/ 1:52.260, der sich die 2. Reihe mit Botz teilte. Ioannis Inglessis , 964 RSR, stellte seinen magentafarbenen Boliden in die 3. Reihe. Neben ihm der schnelle Mann aus Friesenheim, Thorsten Kammin, 964 RS. Der Grieche Inglessis stellte im freien Training einen sehr selten gewordenen und von der Fa. Freisinger Motorsport mit Original Porsche-Ersatzteilen aufgebauten Porsche 906, Baujahr 1966 vor. Den Spaß, die röhrenden 210 PS um den Ring zu treiben, konnte man ihm deutlich ansehen. Vater und Sohn Heinrich hatten mit ihrem wunderschönen 928 GTS mehr Probleme als ihnen recht war. Die Lichtmaschine von der Antriebswelle mit Riemen angetrieben, setzte sie zweimal außer Gefecht. Die Lösung kam dann mit einem sehr viel breiteren Antriebsriemen, so dass Lima und Benzinpumpe einwandfrei ihren Dienst versahen. Das Team RDM-Cargraphic-Logwin-Racing, um Teamchef Kurt Ecke, hatte ebenfalls alle Hände voll zu tun seinen 993 Cup auf Vordermann zu bringen. Ecke war mit der Leistung des Autos nicht zufrieden. Der Fehler wurde gefunden, ein Handicap blieb ihm aber. Der hintere Stoßdämpfer war defekt und es war bei der Kürze der Zeit keiner neues Teil aufzutreiben. Nicht starten konnten am Sonntag Vormittag zum 1. Rennen der Mann auf der Poleposition Nonn, Sczepansky, Zeitz und Jack Crow. Heinrich im 928 GTS im hinteren Feld sieht Kallenbach im Porsche 924 2,0 und Schönau im 944 Turbo immer näher kommen. Schönau gelingt es den roten 928 GTS zu überholen, um gleich danach mit Leistungsverlust anzuhalten. Das passierte dem Mainzer dann zweimal während des Rennens. In der 12. Minute des Rennens übernahm Bähr die Führung vor Wenger und Botz. Inglessis auf der Jagd nach dem 3. Platz wurde eingangs der Parabolika angeschoben, konnte den Wagen abfangen, musste aber ein paar Fahrzeuge passieren lassen. Vorgearbeitet bis Platz 4, wieder Parabolikaeingang, diesmal ohne Fremdeinwirkung wieder rausgedreht. Das Führungstrio konnte sich ein paar Meter absetzen. Wurde aber verfolgt von einem Quartett, die mit sich beschäftigt waren, Kammin (4), Jungkind (5), Botz (6) und Holz (7). Ecke macht Runde um Runde Boden gut auf Wenger, der auf Platz 2 hinter Bähr fuhr. In Runde 8 ist für Thorsten Kammin Ende des Rennens. Sein gelber 964 RS streikte. Inglessis konnte den Abstand zur Spitze nicht mehr verkürzen und fuhr an der 5. Position. 2 Runden vor Rennende gelang es Kurt Ecke die Führung zu übernehmen vor Bähr und Wenger, um sie nach einem Fahrfehler sofort wieder abzugeben. Letzte Runde, letzte Kurve vor dem Ziel, Wenger bis dahin sicher auf Platz 2, kam mit den linken Rädern in den Dreck. Der 964 RS schoss quer über Piste und schlug in die Boxenmauer ein. Volker Bähr wurde als Sieger abgewunken, vor Kurt Ecke und Heinrich Botz. Die nachfolgenden Zieldurchfahrten fanden im Blindflug statt, da das Wengerauto stark nebelte. Nachfolgend wurden abgewunken Jungkind (4), Inglessis (5), Sebastian Holz (6), Schlichenmeier(7), Alber(8), Wasel(9) und Dr. K önig (10) Die schnellste Runde: Kurt Ecke, 1:51.828 Die Temperatur war nahe an 30 Grad als Rennleiter Heinz Weber das Porschefeld in das 2 Rennen mit fliegendem Start schickte. Als Führender aus der 1. Runde kam Volker Bähr, gefolgt von Kurt Ecke, Uwe Jungkind und Oliver Bliss. In der 2. Runde gesellte sich zu dem Führungsquartett Ioannis Iglessis und Christian Holz. Dann mit leichtem Abstand schon Schlichenmeier und Dr. König. In der Klasse 1 bis 2500 ccm, Porsche 924, hielt Antonios Trichas die Führung, dahinter hetzte Dieter Graf den Bayern Marc Poetzsch um den Kurs, gefolgt von der einzigen Dame im Feld, Cornelia Pfeffer. An der Spitze verschaffte sich Bähr ein wenig Luft von seinem Verfolger Ecke. Jungkind konnte Inglessis passieren und fuhr auf Rang 4 vor. Christian Holz musste den Kontakt zur Spitze abreißen lassen. Ab der 17. Minute nahm Bähr etwas Speed heraus. Inglessis gelang es Jungkind zu passieren. Der hatte dann auch gleich Abstand zum Vorder- wie zum Hintermann. Kurt Ecke nutzte die Verschnaufpause von Bähr, um ihm immer näher zu kommen. In der 21. Minute des Rennens übernahm er die Spitze. Jetzt war es an Volker Bähr den Kurt Ecke zu jagen. Der ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und fuhr mit ausgestrecktem Arm über die Ziellinie. Das Siegerpodest vervollständigte Oliver Bliss auf Rang 3. Au die Plätze kamen Inglessis (4), Jungkind (5), Kammin (6), Dr. König (7), Chr. Holz (8), Schlichenmeier (9), Schröder (10). Nächste Rennen: Dijon/ France 04.09.09 - 06.09.09 PCHC Veranstaltungen 2009 |