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136 PCLife 03 | 2024s kommt nicht oft vor, dass man umgehend das eigene Heim umgestalten will – und der Auslöser dafür ein Hotelaufenthalt ist. Wie schafft dies gerade das fink, ein Stadthotel in den „Kleinen Lauben“, das einst Postamt war, Kupferschmiede, Kaffeehaus, Kloster-Dependance und seit 1896 Gasthaus der heutigen Inhaberfamilie? Die nachrückende Generation hat den Bau aus dem 15. Jahrhundert sanieren und die historischen Mauern und Gewölbe freilegen lassen samt Rundbögen, Erkern und Deckenfresken. Im Inneren: elegant-zurückhaltender Luxus.Naturkalk für die Wände, Terrazzo aus heimischenSteinen, schwarzer Stahl und Möbel aus alter Eiche, Fortsetzung der Materialsprache auch im luxuriösen Thermae Spa: Akzente sind dezent gesetzt in den neun Suiten, nichts drängt in den Vordergrund. So entstand ein Refugium, das in seiner zurückhaltenden Ästhetik die Historie ehrt mit seinem puristischem Design.Was in der Küche des fink Restaurant & Suites seine Fortsetzung findet: Florian Fink komponiert seine Speisen aus regionalen Zutaten der umliegenden Kloster- und Biobauernhöfe, interpretiert Südtiroler Klosterkochkunst modern und frisch, zum Beispiel die Eisacktaler Silvaner-Suppe, das Filet von der Weißen Forelle oder das geräucherte Gemüse-Carpaccio mit Brioche-Brot. Und welche Freude, morgens statt Buffet ein variantenreiches Frühstück à la carte serviert zu bekommen!So an Seele und Körper gestärkt lässt es sich beherzt die Eisack entlang wandern zum Kloster Neustift oder auf dem Hausberg Plose – oder einfach nur durch den einstigen Bischofssitz Brixen flanieren. Der hat als einstiges klerikales Zentrum Südtirols allerhand Sehenswertes zu bieten: den barock ausgestatteten Dom, den Kreuzgang mit seinen berühmten Fresken aus dem Mittelalter oder die Hofburg. Und beim Bummel durch die verwinkelten Laubengänge kehrt man richtig gerne zurück ins fink.www.fink1896.itEWie früher, nur besser Frischer Wind weht im Hotel fink mitten in der Altstadt von Brixen – in einem Jahrhunderte alten Stadthaus.

