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PCLife 03 | 2024 25Porsche Club | PCHCdran. Am Ende behielt der 997er-Pilot mit 0,280 Sek. Vorsprung die Oberhand. Beim Start zum zweiten Rennen landete Andreas Sczepansky gleich unsanft nach der ersten Kurve im Reifenstapel. Auch Matthias Nonn fiel bis auf die sechste Position zurück. Rang zwei übernahm Joachim Bölting, während dahinter Albert und Horn nah hintereinander folgten. Als es in den dichten Überrundungsverkehr ging, setzte sich Albert von seinem Kontrahenten ab. Nach zwölf Runden übernahm er von Bölting Platz zwei. Auch Horn fand im selben Umlauf den Weg am Cup Porsche vorbei, den Anschluss an Albert fand der Landauer jedoch nicht mehr und meinte dazu: „Es war das alte Lied beim Start. Ich bekomme die in den ersten zwei Runden einfach nicht auf Temperatur.\sich Albert den zweiten Platz sowie den Sieg in der Klasse 10. „Ich habe alles gegeben. Wir bekommen unser Auto, wie es aussieht, so langsam in den Griff,“ so Albert. Starkes TeilnehmerfeldIn Hockenheim wusste die Porsche Club Historic Challenge mit einem starken Teilnehmerfeld zu überzeugen. Mit Matthias Nonn und Jürgen Alberthatte die Klasse 10 zwei Sieger. In der Klasse 9 gab im ersten Rennen ganz klar Andreas Sczepansky den Takt an. Dahinter setzte sich im Duell der Teamkollegen Alfred Winkler gegenüber Tomas Pfister knapp durch. Im zweiten Durchgang kämpfte sich Sczepansky nach seinem Dreher zu Beginn wieder nach vorne und holte seinen zweiten Klassensieg. Dahinter wurde es richtig eng. Nachdem Winkler lange auf der zweiten Position gelegen hatte, ging im letzten Umlauf Olaf Busse vorbei und schnappte sich noch den zweiten Klassenrang. Kein Herankommen war in der Klasse 8 an Kim Berwanger. Nürburgring-Sieger Joachim Bölting war nur zu Rennbeginn dran, konnte aber das Tempo von Berwanger nicht ganz mitgehen. Zumindest reichte es in Rennen eins zu einem sechsten Gesamtplatz und Rang zwei in der Klassenwertung vor Eduard Heinz. Zwar hatte Bölting im zweiten Heat das Ziel auf dem vierten Platz gesehen, doch eine Zeitstrafe warf ihn auf die sechste Position zurück. Dadurch kam auch knapp Eduard Heinz vorbei, der sich so Platz zwei in der Klasse 8 holte. Die Klasse 5 ging in beiden Rennen an Jan Horwath (991 GT3 4.0), während in der Klasse 4 Sander Pielkenrood (Cayman GT4) zweimal siegreich war. Dank reger Beteiligung aus den Niederlanden war die Klasse 1 mit zehn Teilnehmern voll besetzt. In einem knappen Zieleinlauf setzte sich Joris Havermans mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Pelle van Waes durch. Nachdem sich Jean-Paul Hulsebos am Morgen noch mit Platz drei zufriedengeben musste, feierte der Niederländer den Sieg vor van Waes und Lennart Hiemstra (alle Cayman S). Vorausgegangen war ein rundenlanger Dreikampf.

