Page 126 - Demo
P. 126
126 PCLife 03 | 2024 eit 1834 befindet sich das Hotel im Besitz der Familie Fiorentino und es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, wie der jeweilige Hausherr höchstpersönlich hier seine illustren Gäste begrüßt hat, zum Beispiel Kaiserin Sisi, Marilyn Monroe, Richard Wagner, Johann Wolfgang von Goethe, Sophia Loren, Oskar Wilde, Luciano Pavarotti, Barbara Streisand – und auch Lucio Dalla, der hier in diesen ehrwürdigen Hallen und in Anlehnung an den berühmten Tenor seinen weltbekannten Song „Caruso“ komponiert hat. Schon in den Anfangsjahren ergötzte man sich an der elektrischen Beleuchtung, den privaten Badezimmern – ein damals ungeheurer Luxus. Inzwischen hat in sechster Generation Guido Fiorentino die Führung des Luxushotels übernommen und sich ganz der Tradition des Hauses verpflichtet, gehobene, stilvolle Gastfreundschaft zu bieten.Wie auch Pierce Brosnan sind die Gäste heute im 21. Jahrhundert alle „geplättet“ vom weithin strahlenden Glanz des Hauses; staunend schaut man, mit einer atemberaubenden Aussicht vom kleinen Hafen über die Bucht nach Neapel und Richtung Vesuv. Die Vergangenheit mit Säulen aus dem 18. Jahrhundert, die stilvolle Eleganz, die Deckenfresken und die Antiquitäten überall im Hotel ziehen selbst Influencer aus aller Welt magisch an und stehen im krassen Gegensatz zu dem, was man der heutigen Jugend so alles an Oberflächlichkeiten unterstellt. Mit dem privaten Lift fährt man hinunter auf Meereslevel, vorbei an einer, einem Kirchenschiff gleichenden, in den Felsen gehauenen „Kathedrale“, die erst bei den Renovierungsarbeiten entdeckt wurde. Wer will, reiht sich ein in die Wartenden, die mit dem Fährboot nach Capri, Ischia, Positano,Amalfi oder zum Shoppen nach Neapel möchten. Direkt im kleinen Hafengelände liegen dann auch mittlere und etwas außerhalb die großen PrivatYachten, die hier ihren Anker geworfen haben.Der Zugang zum Hotel mit den drei separaten Villen, die zwischen 1834 und 1880 errichtet wurden,erfolgt von der belebten Stadtmitte, der Piazza Tasso aus, durch einen stilvoll geschmiedeten S Am Rande der steil abfallenden Klippen von Sorrent liegt unübertroffen die „Grande Signora“ der süditalienischen Hotellerie, die sich seit jeher mit einem Superlativ nach dem anderen selbst übertrifft. Das 5-Sterne-Refugium Grand Hotel Excelsior Vittoria hat in seiner fast 190-jährigen Geschichte schon viele Berühmtheiten beherbergt. Was war/ist also das Faszinierende an diesem Haus? In bester Gesellschaft

