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                                    n den Tag starte ich im ikonischen JunglefishPool des Manon Les Suites Hotel, umgeben von %u00fcppiger Bali-Dschungelvegetation und k%u00fchnem Design. Eine ganz besondere tropische Oase inmitten der Stadt %u2013 wirklich unvergesslich und einzigartig. Zu Fu%u00df, mit dem Rad und den %u00d6VM erkunde ich die Stadt. Mein erster Weg, bevor %u201ealle%u201c Touristen kommen, f%u00fchrt mich zur ber%u00fchmten Kleinen Meerjungfrau an der Langelinie-Promenade. Nur wenige Minuten entfernt: das Schloss Amalienborg, die Residenz der d%u00e4nischen K%u00f6nigsfamilie %u2013 ein Ensemble aus dem Rokoko. Ein Bummel durch das historische Kanalviertel Nyhavn mit seinem holprigen Kopfsteinpflaster, den bunten H%u00e4usern, Caf%u00e9s und Booten ist ein Muss f%u00fcr jeden Besucher. Und jetzt, wo die Sonne so herrlich scheint, ist Indre By, die Altstadt und Herzst%u00fcck von Kopenhagen, besonders anziehend. W%u00e4hrend der R%u00e5dhuspladsen (Rathausplatz) typisches Gro%u00dfstadtflair verstr%u00f6mt, bietet Str%u00f8get, eine der l%u00e4ngsten Fu%u00dfg%u00e4ngerzonen Europas, all das, was andere Gro%u00dfst%u00e4dte auch bieten. Mich zieht es eher in die kleinen Gassen in Richtung Kronprinsensgade zu hippen Boutiquen und d%u00e4nischem Design. Geradezu alternativ und kontrovers zur altehrw%u00fcrdigen K%u00f6nigsresidenz: die alternative Freistadt Christiania. Diese Siedlung ist besonders bei jungen Leuten beliebt. Street Art, selbstgebaute H%u00e4user und eine (f%u00fcr mich) entspannte Atmosph%u00e4re pr%u00e4gen das Bild. Etwas weltoffener, aber genau das, was viele Studenten aus aller Welt (neben besseren Studieng%u00e4ngen und breiter Auswahl) anzieht: Kopenhagens Hotspot Havneparken Island Brygge. Der Hafenpark l%u00e4dt vor allem zum Chillen ein, w%u00e4hrend Freigeister und Kreative eher in Christianshavn anzutreffen sind, das aus vielen kleinen Inseln besteht. Wer abends noch Energie hat, kann sich im Meatpacking District (K%u00f8dbyen) ins Nachtleben st%u00fcrzen %u2013 hier gibt%u2019s trendige Bars, Clubs und FoodM%u00e4rkte.TEXT/BILDER: Frank Gindler Auch im Gourmetbereich ist Kopenhagen bestens aufgestellt. Zum Lunch gehe ich ins Sch%u00f8nnemann, eine Institution in historischem Ambiente seit 1877 und bekannt f%u00fcr traditionelles Sm%u00f8rrebr%u00f8d.Am anderen Tag steht das Koan an, das vom ehemaligen Noma-Koch Kristian Baumann gef%u00fchrt wird und ja, es ist seine zwei Michelin-Sterne wert. Das Highlight war f%u00fcr mich jedoch das 3-Michelin-Sterne-Restaurant Jordn%u00e6r, das sich dar%u00fcber hinaus zu den 50 besten Restaurants der Welt 2025 z%u00e4hlen darf. Die Kreationen von K%u00fcchenchef Eric Kragh Vildgaard zu kosten: Sch%u00f6n, auch diesen Teil meiner Reise durch Kopenhagen erlebt zu haben.PCLife 01 | 2026 107Finest-onTour | Reisen
                                
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