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32 PCLife 01 | 2026 MdPu | PC Nibelungen TEXT: Wolfgang Leobner | BILDER: PCNEine Spedition transportierte die Autos, Porsche Freund Fabio aus Italien organisierte die Beklebung der Wagen und die Koffer waren gef%u00fcllt mit Tour-Shirts, Sonnenbrillen und vielem mehr. Sogar einen Tour-Song hatte Natalie f%u00fcr uns produziert: %u201ePorsche Club Nibelungen, we ride%u201c. Die jbrothers Car-Wrapper aus Italien kamen nach Worms und verwandelten schw%u00e4bische Sportwagen in portugiesisch anmutende Unikate. Unsere Instagram-Karriere konnte beginnen.12 Porsche samt Gep%u00e4ck starteten vier Tage vor uns per LKW. Bei der Verladung am Wormser Marktplatz gab es Cappuccino, die Lokalpresse und viele Schaulustige. Tag 1 Am Frankfurter Flughafen ging es los mit dem Tour-Song und Champagner, um auf den Geburtstag einer Teilnehmerin anzusto%u00dfen. Drei Stunden sp%u00e4ter blitzten vor dem Flughafen in Faro unsere Autos in Top-Zustand in der Sonne. So d%u00fcsten wir ins Hotel Tivoli Carvoeiro. Traumhaft gelegen, gro%u00dfartiges Ambiente und ein unbeschreiblicher Meerblick. Mit einem hervorragenden Abendessen im Hotel endete unser erster Tag. Tag 2Kurven satt auf der Fahrt nach Silves zur Ruine des Castelo, einem ehemaligen Bischofssitz. Dann ein spontanes Fahrertraining: r%u00fcckw%u00e4rts bergauf zum Eingang des Castelo f%u00fcrs perfekte Foto. Unter den Zuschauern war auch ein Schweizer Fotograf, der uns auf Instagram viral gehen lie%u00df. Genug Starrummel. Weiter ging es %u00fcber Monchique und eine Panoramastra%u00dfe inmitten zahlloser Korkeichen nach Aljezur.Zur St%u00e4rkung Lunch am Praia da Amoreira und weiter am Meer entlang in die Marina von Portimao. Wir erkundeten die Klippen der Algarve mit ihren vielen H%u00f6hlen vom Boot aus. Am Abend lag das Meer auf unseren Tellern im Rooftop-Restaurant des Hotels. Tag 3Giovanni, Pr%u00e4sident des Porsche Clubs Umbrien, zeigte uns in Faro die Kathedrale, enge Gassen und Alleen von Zitrusfr%u00fcchten. Der Wirt einer Weinbar war schockverliebt in unsere Tour-Shirts. Kurzerhand tauschten wir die Trikots %u2013 wie beim Fu%u00dfball. Und nun nach Tavira. Eine charmante Altstadt, kleine G%u00e4sschen, Caf%u00e9s an der Piazza und am Fluss. Der Abend schloss mit einem gro%u00dfartigen Dinner im Bistro Mare unseres Hotels. Tag 4 Lissabon %u2013 wir kommen! Unterwegs lohnten viele Stopps: Praia de Odeceixe: Klippen, Wellen %u2013 ein Postkartenmotiv. %u00dcber viele Kurven cruisten wir nach Odemira Richtung Praia da Vila Nova zum Lunch am Strand. Dem grimmigen Blick von Vasco da Gama an dessen Denkmal in Sines sah man an, Bom Dia, Portugal!Vizepr%u00e4sident Pietro erf%u00fcllt sich einen Traum: Die Nibelungen erkunden Portugals K%u00fcsten. Geht das? Wie kommen wir dahin? Pietro hatte auf alles eine Antwort.dass der die Welt noch ohne Porsche erkunden musste. Umso spektakul%u00e4rer war es, Lissabon %u00fcber die 12 Kilometer lange Vasco-da-Gama-Br%u00fccke zu erreichen. Als w%u00fcrden wir %u00fcber dem Wasser schweben.Schnell die Koffer ins Tivoli Lissabon und abends ins Restaurant Via Gra%u00e7a. Zum schmackhaften Dinner gab es einen ersten fantastischen Blick %u00fcber die Stadt.Tag 5Kultur tanken! Mit einem Bus nach Sintra zur Besichtigung des Palazzo Pe%u00f1a. Der aus Deutschland stammende K%u00f6nig Ferdinand hat so originell und pittoresk gebaut wie sein bayerischer Kollege Ludwig II. Leider kein Geheimtipp.Zur%u00fcck in Lissabon tauschten wir den Bus gegen Tuk-Tuks. Top Idee, denn es gab jede Menge zu erkunden. Und einen spontanen Kurs im Fado-Gesang durch den Chauffeur.Unser Dinner hatten wir in einen professionellen Fado-Club. Ein tolles Erlebnis.Tag 6Die Autos mussten wieder ran zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas.

