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                                    Mit dem angenehmen Gef%u00fchl, dass hier die Welt noch in Ordnung ist, schlendere ich durch traditionelle Wochen-M%u00e4rkte, auf denen frisches Obst, Gem%u00fcse, Fisch und regionale Spezialit%u00e4ten angeboten werden. Besonders auf den Hinterhofm%u00e4rkten darf ich das echte Kroatien erleben, die freundlichen Menschen, die einem partout den (selbstgebrannten) Schnaps anbieten, einfach so, als w%u00e4re man ein Freund von nebenan. Man kommt mit Hilfe vielerlei Gesten ins Gespr%u00e4ch, denn kaum einer kann hier Deutsch oder Englisch und umgekehrt ich nicht Kroatisch. Und ich merke: Besonders die %u00c4lteren sind %u00fcberaus hilfsbereit, freundlich und stolz auf ihre Region. Im Hinterland mit seinen Olivenhainen und Weing%u00e4rten erfahre ich sp%u00e4ter die urspr%u00fcnglichen D%u00f6rfer, die Ruhe und Beschaulichkeit verstr%u00f6men und mir authentische Einblicke in das l%u00e4ndliche Kroatien schenken. Kulinarisch punktet die Kvarner Bucht mit hervorragenden Restaurants und landestypischer K%u00fcche. Ihre Betreiber kaufen, wie viele Hotels und Privathaushalte auch, direkt vom Kutter fangfrische Fische, Garnelen, Krabben, Langusten oder Tintenfische. Insbesondere die adriatischen Scampi aus der Kvarner Bucht gelten als Delikatesse. Und bei deftigen Fleischgerichten mit Tr%u00fcffeln und Wild kommen auch Nicht-Veganer wahrlich auf ihre Kosten. Besonders empfehlenswert und ein echter Geheimtipp sind f%u00fcr mich die Konobas, kleine famili%u00e4re 150 PCLife 03 | 2025 
                                
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